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Die Dauerhaftigkeit von Stahlbeton basiert auf den etwa gleichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Stahl und Beton sowie auf dem Korrosionsschutz des schwarzen Stahls im Beton bei pH-Werten größer gleich 11,5 durch Ausbildung einer beständigen Passivschicht infolge des alkalischen Milieus des Betons. Die Ursachen für auftretende Korrosionsprobleme des Stahls im Beton können sehr vielschichtig sein. Der Ausgangspunkt der Stahlkorrosion ist immer die Zerstörung der Passivschicht infolge Carbonatisierung des Betons, Einwirkung saurer Verbindungen oder durch Einwirkung von chloridhaltigen Wässern. Ist eine Stahlbetonkonstruktion bis hinter die Bewehrung vom aggressiven Medium durchdrungen, so ist mit herkömmlicher Sanierungstechnik kein dauerhafter Schutz vor Korrosion zu erzielen, da die korrosionsauslösenden Stoffe im Beton eingelagert bleiben. Bei derartigen Schäden bzw. bei Chlorid-Angriff hat sich der kathodische Korrosionsschutz (KKS) der Stahlbewehrung als technisch und ökonomisch günstig erwiesen. Die Besonderheiten, die bei der Anwendung des KKS beim Stahlbetonbau zu beachten sind, werden aufgezeigt, die Auswahl geeigneter Anodenmaterialien beschrieben und chemisch-physikalische Probleme bei anodischer Belastung von Stahlbeton sowie die Problematik der Potentialmessung und anderer Meßverfahren bei Stahlbeton erörtert.
Die Dauerhaftigkeit von Stahlbeton basiert auf den etwa gleichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Stahl und Beton sowie auf dem Korrosionsschutz des schwarzen Stahls im Beton bei pH-Werten größer gleich 11,5 durch Ausbildung einer beständigen Passivschicht infolge des alkalischen Milieus des Betons. Die Ursachen für auftretende Korrosionsprobleme des Stahls im Beton können sehr vielschichtig sein. Der Ausgangspunkt der Stahlkorrosion ist immer die Zerstörung der Passivschicht infolge Carbonatisierung des Betons, Einwirkung saurer Verbindungen oder durch Einwirkung von chloridhaltigen Wässern. Ist eine Stahlbetonkonstruktion bis hinter die Bewehrung vom aggressiven Medium durchdrungen, so ist mit herkömmlicher Sanierungstechnik kein dauerhafter Schutz vor Korrosion zu erzielen, da die korrosionsauslösenden Stoffe im Beton eingelagert bleiben. Bei derartigen Schäden bzw. bei Chlorid-Angriff hat sich der kathodische Korrosionsschutz (KKS) der Stahlbewehrung als technisch und ökonomisch günstig erwiesen. Die Besonderheiten, die bei der Anwendung des KKS beim Stahlbetonbau zu beachten sind, werden aufgezeigt, die Auswahl geeigneter Anodenmaterialien beschrieben und chemisch-physikalische Probleme bei anodischer Belastung von Stahlbeton sowie die Problematik der Potentialmessung und anderer Meßverfahren bei Stahlbeton erörtert.
Anodische Belastung von Stahlbeton
Weske, M. (Autor:in)
Mitteilungen des Brennstoffinstitutes Freiberg ; 20 ; 278-289
1989
12 Seiten, 3 Bilder, 12 Quellen
Report
Deutsch
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