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Korrosionsschutzprinzipien bei der Instandsetzung von Korrosionsschäden an der Bewehrung
Den Korrosionsschäden an Stahlbetonbauteilen kann auf verschiedene Weise begegnet werden. In jedem Fall muß aber eine detaillierte Schadensaufnahme sowohl die Ursachen der Schäden klären als auch den genauen Schadensumfang dokumentieren. Die Instandsetzungsstrategie hängt von verschiedenen Parametern ab. Nach der Festlegung des Schadens muß eine detaillierte Planung zur Ausführung und Materialauswahl erfolgen. Nach der Instandsetzung muß eine kontinuierliche Instandhaltung vorgesehen werden. Ziel aller Maßnahmen zur Wiederherstellung des Korrosionsschutzes der Bewehrung muß es sein, zukünftig Korrosion zu vermeiden. Für die Vermeidung der anodischen und kathodischen Teilreaktion sowie Unterbringung des elektrolytischen Teilprozesses müßte der Sauerstoffzutritt zur Oberfläche verhindert werden, was nicht möglich ist. Somit verbleiben als Korrosionsschutzprinzipien die Wiederherstellung des aktiven Korrosionsschutzes durch Repassivierung der Bewehrung bzw. durch dauerhafte Realkalisierung des Betons in Umgebung der Bewehrung; das Absenken des Wassergehaltes auf Werte, die sicherstellen, daß der elektrolytische Teilprozeß soweit unterbunden wird, daß die weitere Korrosionsgeschwindigkeit vernachlässigbar gering ist; die Beschichtung der Stahloberfläche, um sowohl den anodischen als auch den kathodischen Teilprozeß im Bereich der instandgesetzten Stahloberfläche zu unterbinden, sowie der kathdodische Korrosionsschutz.
Korrosionsschutzprinzipien bei der Instandsetzung von Korrosionsschäden an der Bewehrung
Den Korrosionsschäden an Stahlbetonbauteilen kann auf verschiedene Weise begegnet werden. In jedem Fall muß aber eine detaillierte Schadensaufnahme sowohl die Ursachen der Schäden klären als auch den genauen Schadensumfang dokumentieren. Die Instandsetzungsstrategie hängt von verschiedenen Parametern ab. Nach der Festlegung des Schadens muß eine detaillierte Planung zur Ausführung und Materialauswahl erfolgen. Nach der Instandsetzung muß eine kontinuierliche Instandhaltung vorgesehen werden. Ziel aller Maßnahmen zur Wiederherstellung des Korrosionsschutzes der Bewehrung muß es sein, zukünftig Korrosion zu vermeiden. Für die Vermeidung der anodischen und kathodischen Teilreaktion sowie Unterbringung des elektrolytischen Teilprozesses müßte der Sauerstoffzutritt zur Oberfläche verhindert werden, was nicht möglich ist. Somit verbleiben als Korrosionsschutzprinzipien die Wiederherstellung des aktiven Korrosionsschutzes durch Repassivierung der Bewehrung bzw. durch dauerhafte Realkalisierung des Betons in Umgebung der Bewehrung; das Absenken des Wassergehaltes auf Werte, die sicherstellen, daß der elektrolytische Teilprozeß soweit unterbunden wird, daß die weitere Korrosionsgeschwindigkeit vernachlässigbar gering ist; die Beschichtung der Stahloberfläche, um sowohl den anodischen als auch den kathodischen Teilprozeß im Bereich der instandgesetzten Stahloberfläche zu unterbinden, sowie der kathdodische Korrosionsschutz.
Korrosionsschutzprinzipien bei der Instandsetzung von Korrosionsschäden an der Bewehrung
Schießl, P. (Autor:in)
1. INTERCORR, Korrosion und Korrosionsschutz im Bauwesen ; 3 ; 153-171
1991
19 Seiten, 8 Bilder, 12 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
Instandsetzung von Korrosionsschäden an der Elbebrücke Loschwitz - Blasewitz "Blaues Wunder"
Online Contents | 2006
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