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Flüssiggase werden vielfach im industriellen, gewerblichen Bereich als Energieträger, Treibmittel und Rohstoffe genutzt. Diese brennbaren Gase werden häufig bei Umgebungstemperaturen unter Druck verflüssigt in Druckbehältern gelagert. Risikofaktoren auf den Stoff bezogen sind z.B. die Brennbarkeit, die Explosionsfähigkeit und die Toxizität. Neben den auf den Stoff bezogenen Risikofaktoren sind vor allem die Konstruktion und Art der Aufstellung der Behälter zu berücksichtigen. Das Konzept der Einhausung eines Behälters für Druckgase beinhaltet die Lagerung in einem Raum bzw. Gebäude. Vorgestellt werden die sicherheitstechnischen Forderungen für den Bau und Betrieb eines Druckgas-Lagerbehälters in einem Umschließungsbauwerk. Die Erddeckung bietet i. all. für die unter der Erde befindlichen Anlagenteile einen ausreichenden Schutz für unzulässige Erwärmung. Allerdings sind erhebliche konstruktive Aufwendungen durchzuführen und ein ausreichender Korrosionsschutz ist erforderlich. Die vorgenannten Brandschutzmöglichkeiten stellen einen sog. passiven Brandschutz dar. Dagegen ist eine Wasserbeflutung ein zu aktivierendes System. Im Einzelfall ist sicherzustellen, daß das Wasserbeflutungssystem eine zum passiven Brandschutz gleichwertige Möglichkeit darstellt. Ein besonderer Vorteil der Wasserbeflutung besteht darin, daß durch die freien Behälterwandungen eine zuverlässige Erkennung von auftretenden Korrosionen oder Leckagen möglich ist. Vorgestellt werden die Anforderungen an die Feuerwiderstandsklasse F 90 nach DIN 4102, Teil 2 'Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen'. Schematisch dargestellt werden die verschiedenen Möglichkeiten der Wärmeeinwirkung auf einen oberirdisch aufgestellten Lagerbehälter und die Einhausung eines Druckgas-Behälters.
Flüssiggase werden vielfach im industriellen, gewerblichen Bereich als Energieträger, Treibmittel und Rohstoffe genutzt. Diese brennbaren Gase werden häufig bei Umgebungstemperaturen unter Druck verflüssigt in Druckbehältern gelagert. Risikofaktoren auf den Stoff bezogen sind z.B. die Brennbarkeit, die Explosionsfähigkeit und die Toxizität. Neben den auf den Stoff bezogenen Risikofaktoren sind vor allem die Konstruktion und Art der Aufstellung der Behälter zu berücksichtigen. Das Konzept der Einhausung eines Behälters für Druckgase beinhaltet die Lagerung in einem Raum bzw. Gebäude. Vorgestellt werden die sicherheitstechnischen Forderungen für den Bau und Betrieb eines Druckgas-Lagerbehälters in einem Umschließungsbauwerk. Die Erddeckung bietet i. all. für die unter der Erde befindlichen Anlagenteile einen ausreichenden Schutz für unzulässige Erwärmung. Allerdings sind erhebliche konstruktive Aufwendungen durchzuführen und ein ausreichender Korrosionsschutz ist erforderlich. Die vorgenannten Brandschutzmöglichkeiten stellen einen sog. passiven Brandschutz dar. Dagegen ist eine Wasserbeflutung ein zu aktivierendes System. Im Einzelfall ist sicherzustellen, daß das Wasserbeflutungssystem eine zum passiven Brandschutz gleichwertige Möglichkeit darstellt. Ein besonderer Vorteil der Wasserbeflutung besteht darin, daß durch die freien Behälterwandungen eine zuverlässige Erkennung von auftretenden Korrosionen oder Leckagen möglich ist. Vorgestellt werden die Anforderungen an die Feuerwiderstandsklasse F 90 nach DIN 4102, Teil 2 'Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen'. Schematisch dargestellt werden die verschiedenen Möglichkeiten der Wärmeeinwirkung auf einen oberirdisch aufgestellten Lagerbehälter und die Einhausung eines Druckgas-Behälters.
Brandschutz für Behälter zur Lagerung unter Druck verflüssigter Gase
Muth, W. (Autor:in)
TÜ Technische Überwachung, Düsseldorf ; 35 ; 259-263
1994
5 Seiten, 2 Bilder, 6 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Stahlbeton- und Spannbetonbehälter zur Lagerung tiefkalter, verflüssigter Erdgase
UB Braunschweig | 1986
|Stahlbeton- und Spannbetonbehälter zur Lagerung tiefkalter, verflüssigter Erdgase
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