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Prüfmethode zur Tränkbarkeit von Holz
Um Holzarten nach ihrer Tränkbarkeit klassifizieren zu können, wurde ein einfaches Standardverfahren zur Prüfung des Eindringvermögens von Tränkflüssigkeiten, z.B. Holzschutzmitteln, entwickelt. Die Prüfkörper, d.h. Axialproben (500 mm x 20 mm x 20 mm), Radialproben oder Tangentialproben (20 mm x 20 mm x 20 mm) wurden an fünf Seiten mit Epoxidharz abgedichtet, mit der freien Stirnfläche in die Tränkflüssigkeit gesetzt und durch einen Vakuum-Druck-Vakuum-Zyklus imprägniert. Es wurde nachgewiesen, daß eine Entlüftung des Prüfkörpers zur gegenüberliegenden Seite hin nicht erforderlich ist. Die Eindringtiefe wurde bestimmt, indem die Proben aufgetrennt und die Grenze des eingedrungenen Tränkmittels nach Auftrag eines Färbemittels vermessen wurde. Die Dauer der Tränkung wurde so gewählt, daß die Eindringtiefe gut gemessen werden konnte. Messungen an verschiedenen Holzarten (Buche, Esche, Kiefer, Fichte, Limba, Eiche, Wenge, Meranti) ergaben, daß die Tränkmittelaufnahme gegenüber der Eindringtiefe stark streut. Aus den gemessenen Eindringtiefen, gewichtet nach axialer, radialer und tangentialer Richtung, kann ein Wert für die Tränkbarkeit einer Holzart errechnet werden, mit dem Holzarten in Tränkbarkeitsklassen entsprechend dem europäischen Normentwurf prEN 350-2 eingeteilt werden können.
Prüfmethode zur Tränkbarkeit von Holz
Um Holzarten nach ihrer Tränkbarkeit klassifizieren zu können, wurde ein einfaches Standardverfahren zur Prüfung des Eindringvermögens von Tränkflüssigkeiten, z.B. Holzschutzmitteln, entwickelt. Die Prüfkörper, d.h. Axialproben (500 mm x 20 mm x 20 mm), Radialproben oder Tangentialproben (20 mm x 20 mm x 20 mm) wurden an fünf Seiten mit Epoxidharz abgedichtet, mit der freien Stirnfläche in die Tränkflüssigkeit gesetzt und durch einen Vakuum-Druck-Vakuum-Zyklus imprägniert. Es wurde nachgewiesen, daß eine Entlüftung des Prüfkörpers zur gegenüberliegenden Seite hin nicht erforderlich ist. Die Eindringtiefe wurde bestimmt, indem die Proben aufgetrennt und die Grenze des eingedrungenen Tränkmittels nach Auftrag eines Färbemittels vermessen wurde. Die Dauer der Tränkung wurde so gewählt, daß die Eindringtiefe gut gemessen werden konnte. Messungen an verschiedenen Holzarten (Buche, Esche, Kiefer, Fichte, Limba, Eiche, Wenge, Meranti) ergaben, daß die Tränkmittelaufnahme gegenüber der Eindringtiefe stark streut. Aus den gemessenen Eindringtiefen, gewichtet nach axialer, radialer und tangentialer Richtung, kann ein Wert für die Tränkbarkeit einer Holzart errechnet werden, mit dem Holzarten in Tränkbarkeitsklassen entsprechend dem europäischen Normentwurf prEN 350-2 eingeteilt werden können.
Prüfmethode zur Tränkbarkeit von Holz
Testing method for the treatability of wood
Rapp, A.O. (Autor:in) / Peek, R.D. (Autor:in)
Holz als Roh- und Werkstoff ; 52 ; 316-322
1994
7 Seiten, 6 Bilder, 2 Tabellen, 35 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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