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Nach 41 Jahren ununterbrochenen Betriebes einer Wasserleitung von etwa 2000 m Länge, darunter 460 m als Dükerleitung durch den Rhein, waren Braunstein-Ablagerungen in schlammiger Konsistenz und Ablösungen der Bitumenbeschichtung von der Rohrinnenwand festgestellt worden. Deshalb mußte der Rheindüker einer gründlichen Reinigung unterzogen und mit einer Innenauskleidung aus Zement versehen werden. Die Schlammablagerung wurde von der Rohrwandung des bitumenbeschichteten Stahlrohres (Nenndurchmesser 1000 mm) durch den Einsatz von einstellbaren Waschdüsen entfernt. Hierbei wird die Ablagerung mittels Wasserdruck von der Rohrwandung gelöst. Die Zufuhr des erforderlichen Wassers erfolgt über einen Druckschlauch, der mit Hilfe einer Rückstoßdüse über die gesamte Länge des Dükers eingezogen wurde. Das sich im Tiefpunkt des Dükers angesammelte Schlammwasser wurde abgepumpt und mittels Spezialfahrzeugen einer örtlichen Kläranlage zugeführt. Die Innenauskleidung des Rohres mit Zementmörtel erfolgte durch das Anschleuderverfahren. Dabei spritzt ein schnell rotierender Schleuderkopf den Zementmörtel gegen die Rohrinnenwand. Im gleichen Arbeitsgang glättet eine mitgeführte Einrichtung die Oberfläche der Zementmörtelschicht. Für die Dükerleitung wurden 60 kg Zementmörtel je Meter Rohrlänge verbraucht. Der Anspritzdruck lag bei 70 bar.
Nach 41 Jahren ununterbrochenen Betriebes einer Wasserleitung von etwa 2000 m Länge, darunter 460 m als Dükerleitung durch den Rhein, waren Braunstein-Ablagerungen in schlammiger Konsistenz und Ablösungen der Bitumenbeschichtung von der Rohrinnenwand festgestellt worden. Deshalb mußte der Rheindüker einer gründlichen Reinigung unterzogen und mit einer Innenauskleidung aus Zement versehen werden. Die Schlammablagerung wurde von der Rohrwandung des bitumenbeschichteten Stahlrohres (Nenndurchmesser 1000 mm) durch den Einsatz von einstellbaren Waschdüsen entfernt. Hierbei wird die Ablagerung mittels Wasserdruck von der Rohrwandung gelöst. Die Zufuhr des erforderlichen Wassers erfolgt über einen Druckschlauch, der mit Hilfe einer Rückstoßdüse über die gesamte Länge des Dükers eingezogen wurde. Das sich im Tiefpunkt des Dükers angesammelte Schlammwasser wurde abgepumpt und mittels Spezialfahrzeugen einer örtlichen Kläranlage zugeführt. Die Innenauskleidung des Rohres mit Zementmörtel erfolgte durch das Anschleuderverfahren. Dabei spritzt ein schnell rotierender Schleuderkopf den Zementmörtel gegen die Rohrinnenwand. Im gleichen Arbeitsgang glättet eine mitgeführte Einrichtung die Oberfläche der Zementmörtelschicht. Für die Dükerleitung wurden 60 kg Zementmörtel je Meter Rohrlänge verbraucht. Der Anspritzdruck lag bei 70 bar.
Instandsetzung eines Trinkwasserdükers unter dem Rhein - Erfahrungsbericht
Busch, H. (Autor:in)
bbr, Wasser und Rohrbau ; 45 ; 26-30
1994
4 Seiten, 9 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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