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Orbitalschweißen steigert Produktivität beim Fügen von Rohren. Schweißverfahren
Der Bericht faßt den technischen Stand des Orbitalschweißens von Rohren (vollmechanisiertes Zwangslagen-Rundnahtschweißen) unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der 'Großen Schweißtechnischen Tagungen' von 1993 und 1995 zusammen. Die erkennbaren Trends beziehen sich auf Weiterentwicklungen des MIG-Orbitalschweißens mit Orbitalfahrwerken, Einsatz des Plasmaschweißens, Erhöhung der Abschmelzleistung durch WIG-Heißdrahtschweißen und Anwendung des WIG-Orbitalschweißens von Aluminiumrohren mit Gleichstrom oder Wechselstrom. Als wichtigste Komponente wird die Stromquelle angesehen. Die bewährten Tyristor-Stromquellen werden durch schneller reagierende und präziser arbeitende transistorisierte Stromquellen mit rechteckiger Pulsform ersetzt. Als Wärmequelle für das Orbitalschweißen wird der WIG-Lichtbogen (Wolfram-Inertgas-Lichtbogen) für röntgensichere Schweißnähte eingesetzt. Bei großen Rohrdurchmessern nutzt man die höheren Abschmelzleistungen des MAG-Schweißens mit Füllelektroden. Das Problem des Orbitalschweißens besteht in der in sich geschlossenen Rundumschweißnaht, die bei waagerechter Rohrlage sämtliche denkbaren Schweißpositionen durchläuft. Die hierzu notwendigen Steuerungen und Stromquellen werden beschrieben. Zum Schweißen von Rohr an Rohr stehen Schweißzangen einer Baureihe mit gleichartigen Schweißköpfen, deren Durchmesserbereiche sich überlappen (8 bis 220 mm), zur Verfügung. Für hochwertige Verbindungen mit kleineren Durchmessern, die ohne Drahtzusatz verschweißt werden können, sind Schweißzangen mit Schutzgaskammern entwickelt worden. In Deutschland sind 1500 Orbital-WIG-Schweißanlagen in etwa 350 Anwenderfirmen im Einsatz.
Orbitalschweißen steigert Produktivität beim Fügen von Rohren. Schweißverfahren
Der Bericht faßt den technischen Stand des Orbitalschweißens von Rohren (vollmechanisiertes Zwangslagen-Rundnahtschweißen) unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der 'Großen Schweißtechnischen Tagungen' von 1993 und 1995 zusammen. Die erkennbaren Trends beziehen sich auf Weiterentwicklungen des MIG-Orbitalschweißens mit Orbitalfahrwerken, Einsatz des Plasmaschweißens, Erhöhung der Abschmelzleistung durch WIG-Heißdrahtschweißen und Anwendung des WIG-Orbitalschweißens von Aluminiumrohren mit Gleichstrom oder Wechselstrom. Als wichtigste Komponente wird die Stromquelle angesehen. Die bewährten Tyristor-Stromquellen werden durch schneller reagierende und präziser arbeitende transistorisierte Stromquellen mit rechteckiger Pulsform ersetzt. Als Wärmequelle für das Orbitalschweißen wird der WIG-Lichtbogen (Wolfram-Inertgas-Lichtbogen) für röntgensichere Schweißnähte eingesetzt. Bei großen Rohrdurchmessern nutzt man die höheren Abschmelzleistungen des MAG-Schweißens mit Füllelektroden. Das Problem des Orbitalschweißens besteht in der in sich geschlossenen Rundumschweißnaht, die bei waagerechter Rohrlage sämtliche denkbaren Schweißpositionen durchläuft. Die hierzu notwendigen Steuerungen und Stromquellen werden beschrieben. Zum Schweißen von Rohr an Rohr stehen Schweißzangen einer Baureihe mit gleichartigen Schweißköpfen, deren Durchmesserbereiche sich überlappen (8 bis 220 mm), zur Verfügung. Für hochwertige Verbindungen mit kleineren Durchmessern, die ohne Drahtzusatz verschweißt werden können, sind Schweißzangen mit Schutzgaskammern entwickelt worden. In Deutschland sind 1500 Orbital-WIG-Schweißanlagen in etwa 350 Anwenderfirmen im Einsatz.
Orbitalschweißen steigert Produktivität beim Fügen von Rohren. Schweißverfahren
Aichele, G. (Autor:in)
Maschinenmarkt, Würzburg ; 102 ; 24-26
1996
3 Seiten, 5 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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