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Wenn die Installationswand zur Klagemauer wird (1). Ist sanitärtechnischer Schallschutz Glücksache?
Es wird der Stand der Vorschriften, ihre Aktualität und ihre Wirksamkeit zum aktiven Schallschutz bei Sanitärinstallationen diskutiert. Geräusche, wie sie beim Füllen, Aufprallen, Verwirbeln und Entleeren von Wasser und der Betätigung der Armaturen sowie im Sanitärraum selbst entstehen, müssen auf akzeptable Werte reduziert werden. Praxisorientierte Hinweise über rechtliche, technische und bauphysikalische Möglichkeiten und die Absicherung gegen Schadenersatzforderungen werden vorgestellt. Über elf verschiedene Vorschriften seitens der DIN-Normen, des VDI und des BGB liefern zwar eine Menge an undurchschaubaren Maßgaben, die jedoch nicht unbedingt mit den anerkannten Regeln der Technik konform sind. Einzelne Vorgaben entsprechen nicht den realistisch erzielbaren Werten (Beispiel VDI 4100). In Baden-Württemberg gilt daher die DIN 4109, die einen Wert bis zu 35 dBA zuläßt. Im vorliegenden ersten Teil des Artikels werden Überlegungen zum Schallschutz allgemein, zur Schallausbreitung und ihren Parametern, zu den unterschiedlichen Schallarten, der subjektiven Schallpegelwirkung beim Menschen und der Normdefinition schutzbedürftiger Räume vorgestellt. (wird fortgesetzt)
Wenn die Installationswand zur Klagemauer wird (1). Ist sanitärtechnischer Schallschutz Glücksache?
Es wird der Stand der Vorschriften, ihre Aktualität und ihre Wirksamkeit zum aktiven Schallschutz bei Sanitärinstallationen diskutiert. Geräusche, wie sie beim Füllen, Aufprallen, Verwirbeln und Entleeren von Wasser und der Betätigung der Armaturen sowie im Sanitärraum selbst entstehen, müssen auf akzeptable Werte reduziert werden. Praxisorientierte Hinweise über rechtliche, technische und bauphysikalische Möglichkeiten und die Absicherung gegen Schadenersatzforderungen werden vorgestellt. Über elf verschiedene Vorschriften seitens der DIN-Normen, des VDI und des BGB liefern zwar eine Menge an undurchschaubaren Maßgaben, die jedoch nicht unbedingt mit den anerkannten Regeln der Technik konform sind. Einzelne Vorgaben entsprechen nicht den realistisch erzielbaren Werten (Beispiel VDI 4100). In Baden-Württemberg gilt daher die DIN 4109, die einen Wert bis zu 35 dBA zuläßt. Im vorliegenden ersten Teil des Artikels werden Überlegungen zum Schallschutz allgemein, zur Schallausbreitung und ihren Parametern, zu den unterschiedlichen Schallarten, der subjektiven Schallpegelwirkung beim Menschen und der Normdefinition schutzbedürftiger Räume vorgestellt. (wird fortgesetzt)
Wenn die Installationswand zur Klagemauer wird (1). Ist sanitärtechnischer Schallschutz Glücksache?
Saunus, C. (Autor:in)
Sanitär- und Heizungstechnik ; 61 ; 101-110
1996
8 Seiten, 15 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Schallschutz - Wenn die Installationswand zur Klagemauer wird
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