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Specification of performance for modified poly(vinyl chloride) and polyethylene pressure pipes
Im Rahmen des britischen Wasserleitungssanierungsprogramms werden an Druckrohren aus PE (Polyethylen): MDPE (mitteldichtem PE), HDPE (hochdichtem PE), CPE (chloriertem PE) und PVC (Polyvinylchlorid): uPVC (Hart-PVC), mPVC (modifiziertem PVC) und MOPVC (molekular orientiertem PVC) Leistungskenndaten und Ursachen für häufig vorgekommenes Versagen von PVC-Rohren und PE-Schweißverbindungen zwecks Entwicklung praxisnäherer Tests bruchmechanisch untersucht. Als Basis für eine ergänzende anwenderorientierte Hauptrichtlinie wird folgendes empfohlen: Ermittlung der minimalen Bruchfestigkeit nach 50 Jahren aus Regressionskurven (Spannungen/Versagenszeiten im elastisch-viskoelastischem Bereich) bei konstantem Druck am sichersten an engen dünnwandigen Rohren geringster Dichte (durch schnellste Abkühlung) mit über 10 % tiefen Außenwandkerben (Verlegepraxis-Defekte) bei 20 Grad und 10 Grad C (praktischer Wassertemperatur) mit Beibehaltung zusätzlich festgelegter Sicherheitsfaktoren; Hochtemperatur-Regressionskurven bei 80 Grad C für PE und 60 Grad C für PVC an gekerbten Rohren als Typ-Test-Sicherung, daß Lebenszeit bis zum Sprödbruch durch thermischen Abbau über festgelegter Rohrlebenszeit liegt; Druckstoßfaktoren (surge factors) zeigen Druckwiderstandserhöhung mit der Druckerhöhungsgeschwindigkeit, Abhängigkeit der Lebenszeit von realen täglichen Druckschwankungen ist nicht signifikant, nicht für jeden Materialgrad zu ermitteln, kann Hinweis geben, ob maximaler oder Durchschnittsdruck Entwurfsgrundlage sein kann; C-Ringkerb-Test sollte als Routinetest pro Rohrcharge bei konstanter Belastung Biegemomente durch schlechtes Verlegen und den schlimmsten Punktbelastungsfall bis zum duktilen Versagen und Übertreffen der Fließspannung durch die Nettoquerschnittsspannung simulieren; Rißausbreitungswiderstand sollte für geschweißte PE-Rohre durch Tests an weiten Rohren mit Luftdruck und Dichtemessung sowie Charpy-Schlagtest bei tiefer Temperatur an dünnen Mustern und für PVC-Rohre durch noch zu entwickelnde Tests gesichert werden.
Specification of performance for modified poly(vinyl chloride) and polyethylene pressure pipes
Im Rahmen des britischen Wasserleitungssanierungsprogramms werden an Druckrohren aus PE (Polyethylen): MDPE (mitteldichtem PE), HDPE (hochdichtem PE), CPE (chloriertem PE) und PVC (Polyvinylchlorid): uPVC (Hart-PVC), mPVC (modifiziertem PVC) und MOPVC (molekular orientiertem PVC) Leistungskenndaten und Ursachen für häufig vorgekommenes Versagen von PVC-Rohren und PE-Schweißverbindungen zwecks Entwicklung praxisnäherer Tests bruchmechanisch untersucht. Als Basis für eine ergänzende anwenderorientierte Hauptrichtlinie wird folgendes empfohlen: Ermittlung der minimalen Bruchfestigkeit nach 50 Jahren aus Regressionskurven (Spannungen/Versagenszeiten im elastisch-viskoelastischem Bereich) bei konstantem Druck am sichersten an engen dünnwandigen Rohren geringster Dichte (durch schnellste Abkühlung) mit über 10 % tiefen Außenwandkerben (Verlegepraxis-Defekte) bei 20 Grad und 10 Grad C (praktischer Wassertemperatur) mit Beibehaltung zusätzlich festgelegter Sicherheitsfaktoren; Hochtemperatur-Regressionskurven bei 80 Grad C für PE und 60 Grad C für PVC an gekerbten Rohren als Typ-Test-Sicherung, daß Lebenszeit bis zum Sprödbruch durch thermischen Abbau über festgelegter Rohrlebenszeit liegt; Druckstoßfaktoren (surge factors) zeigen Druckwiderstandserhöhung mit der Druckerhöhungsgeschwindigkeit, Abhängigkeit der Lebenszeit von realen täglichen Druckschwankungen ist nicht signifikant, nicht für jeden Materialgrad zu ermitteln, kann Hinweis geben, ob maximaler oder Durchschnittsdruck Entwurfsgrundlage sein kann; C-Ringkerb-Test sollte als Routinetest pro Rohrcharge bei konstanter Belastung Biegemomente durch schlechtes Verlegen und den schlimmsten Punktbelastungsfall bis zum duktilen Versagen und Übertreffen der Fließspannung durch die Nettoquerschnittsspannung simulieren; Rißausbreitungswiderstand sollte für geschweißte PE-Rohre durch Tests an weiten Rohren mit Luftdruck und Dichtemessung sowie Charpy-Schlagtest bei tiefer Temperatur an dünnen Mustern und für PVC-Rohre durch noch zu entwickelnde Tests gesichert werden.
Specification of performance for modified poly(vinyl chloride) and polyethylene pressure pipes
Marshall, G.P. (Autor:in) / Pearson, D. (Autor:in) / MacKellar, S. (Autor:in)
1996
11 Seiten, 17 Bilder, 23 Quellen
Aufsatz (Konferenz)
Englisch
ausländische Norm , Kunststoffrohr , Druckrohrleitung , Wasserleitung , Polyethylen , Polyvinylchlorid , Lebensdauer , Regressionsanalyse , Versagensart , bruchmechanische Prüfung , Bruchprüfung , Druckänderung , Druckbeanspruchung , Druckbeständigkeit , Druckstoß , Innendruck , Bruchzähigkeit , Sprödbruch , Charpy-Spitzkerbschlagversuch , Zeitstandversuch
Creep of Poly(Vinyl Chloride)/ Chlorinated Polyethylene Blends
British Library Online Contents | 2002
|Thermal Deformation of Blends of Poly(Vinyl Chloride) with Chlorinated Polyethylene
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