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Betontechnologie von Hochleistungsbeton
Hochleistungsbeton im Festigkeitsbereich B75 bis B150 wird für viele Bereiche im Hochbau, Brückenbau und anderen beanspruchten Bauten eingesetzt. Hochbeanspruchte Bauteile werden meist konzentrisch bewehrt, so daß das verwendete Größtkorn im Vergleich zu Bauteilen aus Normalbeton aus entsprechend niedrigeren Korngruppen stammt. Um zu zeigen, daß ein Hochleistungsbeton mit vergleichsweise kleinem Größtkorn gut herstellbar ist, wurde eine Untersuchung durchgeführt, die den Einfluß von Zementgehalt, W/B-Wert, Zuschlagkörnung, Fließmittelzugabe und Verzögererzugabe auf die Betonkonsistenz sowie die Betonfestigkeit von Hochleistungsbton mit 8 mm Größtkorn ermittelt. Die Versuche wurden mit Betonwürfeln von 10 cm Kantenlänge durchgeführt, wobei Portlandzement PZ 475, quarzitische Körnungen als Zuschläge, Mikro-Silica Slurry, Fließmittel FM 62 und Verzögerer VZ 4 Einsatz fanden. Die Ergebnisse zeigen, daß eine Erhöhung des Zementgehaltes von 450 kg auf 550 kg je Kubikmeter zwar eine bessere Konsistenz ermöglicht, jedoch kaum Einfluß auf die Druckfestigkeit hat. Der Wassergehalt (W/B-Wert) stellt dagegen den wichtigsten Parameter dar. Er sollte über 150 Liter pro Kubikmeter liegen. Der Mehlkornanteil (< 0,25 mm) sollte unter 10 % und der Feinkornanteil (< 0,5 mm) unter 25 % liegen. Die Silicastaubzugabe sollte - abhängig von Zementgehalt und Zuschlagkörnungsbereich - 7 bis 10 % des Zementgehaltes betragen. Fließmittel muß ebenfalls abhängig von den anderen Werten beigegeben werden. Die gleichzeitige Zugabe des Verzögerers wirkt sich auf die Entwicklung der Betonfestigkeit positiv aus. Die einzelnen Versuchsergebnisse sind tabellarisch und grafisch dargestellt.
Betontechnologie von Hochleistungsbeton
Hochleistungsbeton im Festigkeitsbereich B75 bis B150 wird für viele Bereiche im Hochbau, Brückenbau und anderen beanspruchten Bauten eingesetzt. Hochbeanspruchte Bauteile werden meist konzentrisch bewehrt, so daß das verwendete Größtkorn im Vergleich zu Bauteilen aus Normalbeton aus entsprechend niedrigeren Korngruppen stammt. Um zu zeigen, daß ein Hochleistungsbeton mit vergleichsweise kleinem Größtkorn gut herstellbar ist, wurde eine Untersuchung durchgeführt, die den Einfluß von Zementgehalt, W/B-Wert, Zuschlagkörnung, Fließmittelzugabe und Verzögererzugabe auf die Betonkonsistenz sowie die Betonfestigkeit von Hochleistungsbton mit 8 mm Größtkorn ermittelt. Die Versuche wurden mit Betonwürfeln von 10 cm Kantenlänge durchgeführt, wobei Portlandzement PZ 475, quarzitische Körnungen als Zuschläge, Mikro-Silica Slurry, Fließmittel FM 62 und Verzögerer VZ 4 Einsatz fanden. Die Ergebnisse zeigen, daß eine Erhöhung des Zementgehaltes von 450 kg auf 550 kg je Kubikmeter zwar eine bessere Konsistenz ermöglicht, jedoch kaum Einfluß auf die Druckfestigkeit hat. Der Wassergehalt (W/B-Wert) stellt dagegen den wichtigsten Parameter dar. Er sollte über 150 Liter pro Kubikmeter liegen. Der Mehlkornanteil (< 0,25 mm) sollte unter 10 % und der Feinkornanteil (< 0,5 mm) unter 25 % liegen. Die Silicastaubzugabe sollte - abhängig von Zementgehalt und Zuschlagkörnungsbereich - 7 bis 10 % des Zementgehaltes betragen. Fließmittel muß ebenfalls abhängig von den anderen Werten beigegeben werden. Die gleichzeitige Zugabe des Verzögerers wirkt sich auf die Entwicklung der Betonfestigkeit positiv aus. Die einzelnen Versuchsergebnisse sind tabellarisch und grafisch dargestellt.
Betontechnologie von Hochleistungsbeton
Schneider, U. (Autor:in) / Chen, S. (Autor:in)
Österreichische Ingenieur- und Architekten-Zeitschrift ; 141 ; 458-463
1996
6 Seiten, 8 Bilder, 10 Tabellen, 17 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Betontechnologie und praktische Anwendung von Hochleistungsbeton
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