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Weiches, chlorfreies Trinkwasser. Aufbereitung ohne Chlor. Kalkfreie Kochtöpfe
Wasser ist eines der wichtigsten Lebenselemente, doch wird es infolge der zunehmenden Verschmutzung von Grund- und Oberflächenwasser immer schwieriger, sauberes und keimfreies Trinkwasser zu gewinnen, aufzubereiten und zu verteilen. Einem Verfahren, das das garantieren soll, sind sieben Forschungsprojekte an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) gewidmet, unterstützt von der Hamburger SOF-Stiftung (Save our Future) und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfachs e. V. (DVGW). Die Fördermittel erlaubten es dem beauftragten Arbeitsbereich, ein mikrobiologisches, für die Suche nach natürlichen Wegen der Wasseraufbereitung unerläßliches Laboratorium einzurichten. An zwei der Forschungsprojekte arbeiten Wissenschaftler unter Leitung von Prof. Knut Wichmann (TUHH, Denickestr. 22, 21073 Hamburg, Tel. 040/7718-3453, Fax 040/7718- 2288). Im Mittelpunkt des einen Projekts steht die Verkeimung von Trinkwasser, die man üblicherweise durch Zusetzen von Chlor unterdrückt. Dabei werden Eisen und Mangan nach Belüftung mit Sauerstoff und Filtration entfernt, was dazu beiträgt, natürliche organische Wasserinhaltsstoffe abzubauen. Allerdings bleibt ein Rest organischer Stoffe zurück, der die Verkeimungen weiter fördert. Zusätzlich leisten im Wasser lebende Mikroorganismen Hilfestellung. Die Harburger Wissenschaftler wollen diesen biologischen Abbau von Eisen und Mangan durch Sauerstoffzufuhr so steuern, daß die Mikroorganismen imstande sind, sämtliche organischen Stoffe zu vernichten, müssen dafür aber genaue Kenntnis der ablaufenden Prozesse haben. Deshalb entwickeln sie eine Meßmethode, die Auskunft gibt, welches Wasser unter welchen Bedingungen zur Verkeimung neigt. Das zweite Projekt hat die Enthärtung von Trinkwasser zum Ziel. Bei diesem 'Micro Pellet Softening' geht es darum, den Gehalt an Calcium zu verringern. Die Forschungsarbeiten erbrachten einen neuen Weg zur Entfernung des Calciums durch Zugabe von Calciumhydroxid in Form von Calciumcarbonat. Nachdem die Untersuchungen in der Versuchsanlage erfolgreich abgeschlossen sind, soll noch in diesem Jahr ein Feldversuch folgen.
Weiches, chlorfreies Trinkwasser. Aufbereitung ohne Chlor. Kalkfreie Kochtöpfe
Wasser ist eines der wichtigsten Lebenselemente, doch wird es infolge der zunehmenden Verschmutzung von Grund- und Oberflächenwasser immer schwieriger, sauberes und keimfreies Trinkwasser zu gewinnen, aufzubereiten und zu verteilen. Einem Verfahren, das das garantieren soll, sind sieben Forschungsprojekte an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) gewidmet, unterstützt von der Hamburger SOF-Stiftung (Save our Future) und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfachs e. V. (DVGW). Die Fördermittel erlaubten es dem beauftragten Arbeitsbereich, ein mikrobiologisches, für die Suche nach natürlichen Wegen der Wasseraufbereitung unerläßliches Laboratorium einzurichten. An zwei der Forschungsprojekte arbeiten Wissenschaftler unter Leitung von Prof. Knut Wichmann (TUHH, Denickestr. 22, 21073 Hamburg, Tel. 040/7718-3453, Fax 040/7718- 2288). Im Mittelpunkt des einen Projekts steht die Verkeimung von Trinkwasser, die man üblicherweise durch Zusetzen von Chlor unterdrückt. Dabei werden Eisen und Mangan nach Belüftung mit Sauerstoff und Filtration entfernt, was dazu beiträgt, natürliche organische Wasserinhaltsstoffe abzubauen. Allerdings bleibt ein Rest organischer Stoffe zurück, der die Verkeimungen weiter fördert. Zusätzlich leisten im Wasser lebende Mikroorganismen Hilfestellung. Die Harburger Wissenschaftler wollen diesen biologischen Abbau von Eisen und Mangan durch Sauerstoffzufuhr so steuern, daß die Mikroorganismen imstande sind, sämtliche organischen Stoffe zu vernichten, müssen dafür aber genaue Kenntnis der ablaufenden Prozesse haben. Deshalb entwickeln sie eine Meßmethode, die Auskunft gibt, welches Wasser unter welchen Bedingungen zur Verkeimung neigt. Das zweite Projekt hat die Enthärtung von Trinkwasser zum Ziel. Bei diesem 'Micro Pellet Softening' geht es darum, den Gehalt an Calcium zu verringern. Die Forschungsarbeiten erbrachten einen neuen Weg zur Entfernung des Calciums durch Zugabe von Calciumhydroxid in Form von Calciumcarbonat. Nachdem die Untersuchungen in der Versuchsanlage erfolgreich abgeschlossen sind, soll noch in diesem Jahr ein Feldversuch folgen.
Weiches, chlorfreies Trinkwasser. Aufbereitung ohne Chlor. Kalkfreie Kochtöpfe
Blick durch die Wirtschaft ; 40 ; 12
1997
1 Seite
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Keimfrei ohne Chlor: Filter sichert sauberes Trinkwasser auf Schiffen
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Weiches Licht . Bruno Gecchelin
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