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Kohlenfaserkunststoff, der neue Baustoff für die nachträgliche Verstärkung von Betonbauwerken
Die Belastungen von Stahlbetonbauwerken können sich im Laufe ihrer Lebensdauer ändern. Das hat zur Folge, daß diese Bauwerke nachverstärkt werden müssen. Hierfür wurden bisher Stahllaschen verwendet, die mittels eines Epoxidharzklebers kraftschlüssig mit dem Stahlbetonteil verbunden werden. Der Nachteil dieser Methode liegt in dem Gewicht der Stahlbleche, die sich auf Baustellen schwer handhaben lassen. Weiterhin sind sie stark korrosionsanfällig. Alternativen bietet hier der Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen. Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) haben für diesen Zweck an Bedeutung verloren, da sie nur einen E-Modul von 30000- 40000 N/mm2 aufweisen. Besser eignen sich kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK). Dank einer verbesserten Herstellungstechnik ist es möglich den E-Modul gezielt einzustellen. Damit kann eine stahläquivalente CFK-Lamelle mit einem E-Modul von 210000 N/mm2 hergestellt werden. Diese neuentwickelten CFK-Hybride und deren Verarbeitungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Hierzu gehören auch Hinweise zu den erforderlich Klebverbindungen.
Kohlenfaserkunststoff, der neue Baustoff für die nachträgliche Verstärkung von Betonbauwerken
Die Belastungen von Stahlbetonbauwerken können sich im Laufe ihrer Lebensdauer ändern. Das hat zur Folge, daß diese Bauwerke nachverstärkt werden müssen. Hierfür wurden bisher Stahllaschen verwendet, die mittels eines Epoxidharzklebers kraftschlüssig mit dem Stahlbetonteil verbunden werden. Der Nachteil dieser Methode liegt in dem Gewicht der Stahlbleche, die sich auf Baustellen schwer handhaben lassen. Weiterhin sind sie stark korrosionsanfällig. Alternativen bietet hier der Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen. Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) haben für diesen Zweck an Bedeutung verloren, da sie nur einen E-Modul von 30000- 40000 N/mm2 aufweisen. Besser eignen sich kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK). Dank einer verbesserten Herstellungstechnik ist es möglich den E-Modul gezielt einzustellen. Damit kann eine stahläquivalente CFK-Lamelle mit einem E-Modul von 210000 N/mm2 hergestellt werden. Diese neuentwickelten CFK-Hybride und deren Verarbeitungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Hierzu gehören auch Hinweise zu den erforderlich Klebverbindungen.
Kohlenfaserkunststoff, der neue Baustoff für die nachträgliche Verstärkung von Betonbauwerken
Carbon fibre reinforced plastic as a new material for post-reinforcement of structures
Hesselle, J. de (Autor:in)
Der Bauingenieur ; 72 ; 277-280
1997
4 Seiten, 7 Bilder, 8 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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