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Zur Anpassung von Abschlußdämmen großer Talsperren an planmäßige bergbauliche Einwirkungen
Bei den Bergwerken der Saarbergwerke AG werden die bei der Aufbereitung der Steinkohle anfallenden Flotationsfeinstberge in Absinkweiher geleitet. Für das Bergwerk Göttelborn war ein neuer Absinkweiher als Talsperre zu realisieren, der bis weit über das Jahr 2000 hinaus die Feinstbergeentsorgung sichern kann, das Projekt 'Hahnwiese'. Damit sollte erstmalig eine Anlage entstehen, die vor und während der Bauzeit sowie beim folgenden Betrieb von bergbaulichen Einwirkungen, wie Senkungen, Sackungen und Längenänderungen, betroffen sein kann. Der Beitrag stellt Planung, Bau und den Betrieb dieses Flotationsbergeabsinkweihers dar. Das Dammbaukonzept sieht ein Dränagesystem vor, bei dem den Damm durchsickernde Wässer im Dammkern gebremst und gezielt abgeführt werden. Als zentrales Dichtungselement dient eine im Schloß gedichtete Spundwand, die Verformungen aus bergbaulichen Einwirkungen gut aufnehmen kann. Die Entlastungsanlage des Sedimentationsbeckens besteht aus einem monolithischen Betonturm ('Mönch') als Überlaufbauwerk sowie der Entlastungsleitung zur Abführung der im Mönch überklärenden Wässer in den Vorfluter. Die Überwachung der Anlage erfolgt durch Nivellementsmessungen, Erfassung von Längenänderungen, Messung von Bewegungen der Entlastungsanlage und Beobachtung der hydraulischen Pegel. Für gefährdende Situationen wurde ein Maßnahmekatalog erarbeitet.
Zur Anpassung von Abschlußdämmen großer Talsperren an planmäßige bergbauliche Einwirkungen
Bei den Bergwerken der Saarbergwerke AG werden die bei der Aufbereitung der Steinkohle anfallenden Flotationsfeinstberge in Absinkweiher geleitet. Für das Bergwerk Göttelborn war ein neuer Absinkweiher als Talsperre zu realisieren, der bis weit über das Jahr 2000 hinaus die Feinstbergeentsorgung sichern kann, das Projekt 'Hahnwiese'. Damit sollte erstmalig eine Anlage entstehen, die vor und während der Bauzeit sowie beim folgenden Betrieb von bergbaulichen Einwirkungen, wie Senkungen, Sackungen und Längenänderungen, betroffen sein kann. Der Beitrag stellt Planung, Bau und den Betrieb dieses Flotationsbergeabsinkweihers dar. Das Dammbaukonzept sieht ein Dränagesystem vor, bei dem den Damm durchsickernde Wässer im Dammkern gebremst und gezielt abgeführt werden. Als zentrales Dichtungselement dient eine im Schloß gedichtete Spundwand, die Verformungen aus bergbaulichen Einwirkungen gut aufnehmen kann. Die Entlastungsanlage des Sedimentationsbeckens besteht aus einem monolithischen Betonturm ('Mönch') als Überlaufbauwerk sowie der Entlastungsleitung zur Abführung der im Mönch überklärenden Wässer in den Vorfluter. Die Überwachung der Anlage erfolgt durch Nivellementsmessungen, Erfassung von Längenänderungen, Messung von Bewegungen der Entlastungsanlage und Beobachtung der hydraulischen Pegel. Für gefährdende Situationen wurde ein Maßnahmekatalog erarbeitet.
Zur Anpassung von Abschlußdämmen großer Talsperren an planmäßige bergbauliche Einwirkungen
Adaptation of closing barriers of large reservoir dams of the effects of planned mining work
Schäfer, A. (Autor:in)
Berg- und Hüttenmännische Monatshefte ; 142 ; 485-495
1997
11 Seiten, 8 Bilder, 3 Tabellen, 21 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Sanierung und Anpassung von Talsperren während des Betriebs
HENRY – Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) | 1999
|TIBKAT | 1931
|Engineering Index Backfile | 1956
Planmässige Instandhaltung von Baumaschinen
TIBKAT | 1973
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