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11 km lange Dichtwand parallel zur Neiße
Zum Schutz des Braunkohletagebaus Jänschwalde gegen zufließendes Grundwasser wird eine 10,9 km lange und 65 bis 85 m tiefe Dichtwand errichtet. Dabei kommt das Laubag-Schlitzfräsverfahren zum Einsatz. Dabei wird mit Hilfe einer Kettenschräme ein 1 m breiter Schlitz hergestellt, in den eine Stützsuspension (Tonspülung) eingebracht wird. Diese bildet an den Innenwänden des Schlitzes in wenigen Minuten eine Filterkruste. Der Schlitz wird später wieder mit dem ausgebauten Boden aufgefüllt. Die Kettenschräme wird an einem senkrechten Pfahl geführt, durch den auch der gelöste Boden im Lufthebeverfahren an die Oberfläche gefördert wird. Die Fräseinrichtung wird getragen von einem speziell für diesen Einsatzfall entwickelten Hydraulik-Seilbagger der Fa. Sennebogen mit einer Traglast von 180 t. Die wesentlichen Merkmale des Gerätes sind ein Breitspur-Unterwagen (Spurweite 8,2 m), ein 17 m langer Ausleger und darauf ein Flaschenzugblock in Form eines 12 m langen Horizontalauslegers. Die gesamte Gerätetechnik wurde von der Fa. Wirth Maschinen- und Bohrgeräte-Fabrik entwickelt und geliefert. Die Fräsleistung beträgt 300 m2/Tag. Das Schlitzfräsverfahren ermöglicht den Schutz sensibler Bereiche (Gewässer, Feuchtgebiete, Flußniederungen) vor den Folgen einer Grundwasserabsenkung. Seine Anwendung setzt die Existenz eines flächenhaften Grundwasser-Stauhorizontes in einer Tiefe von max. 100 m voraus, in den die Dichtwand mindestens 2 m eingebunden werden kann. Das Verfahren wird gemeinsam von Laubag und Wirth angeboten.
11 km lange Dichtwand parallel zur Neiße
Zum Schutz des Braunkohletagebaus Jänschwalde gegen zufließendes Grundwasser wird eine 10,9 km lange und 65 bis 85 m tiefe Dichtwand errichtet. Dabei kommt das Laubag-Schlitzfräsverfahren zum Einsatz. Dabei wird mit Hilfe einer Kettenschräme ein 1 m breiter Schlitz hergestellt, in den eine Stützsuspension (Tonspülung) eingebracht wird. Diese bildet an den Innenwänden des Schlitzes in wenigen Minuten eine Filterkruste. Der Schlitz wird später wieder mit dem ausgebauten Boden aufgefüllt. Die Kettenschräme wird an einem senkrechten Pfahl geführt, durch den auch der gelöste Boden im Lufthebeverfahren an die Oberfläche gefördert wird. Die Fräseinrichtung wird getragen von einem speziell für diesen Einsatzfall entwickelten Hydraulik-Seilbagger der Fa. Sennebogen mit einer Traglast von 180 t. Die wesentlichen Merkmale des Gerätes sind ein Breitspur-Unterwagen (Spurweite 8,2 m), ein 17 m langer Ausleger und darauf ein Flaschenzugblock in Form eines 12 m langen Horizontalauslegers. Die gesamte Gerätetechnik wurde von der Fa. Wirth Maschinen- und Bohrgeräte-Fabrik entwickelt und geliefert. Die Fräsleistung beträgt 300 m2/Tag. Das Schlitzfräsverfahren ermöglicht den Schutz sensibler Bereiche (Gewässer, Feuchtgebiete, Flußniederungen) vor den Folgen einer Grundwasserabsenkung. Seine Anwendung setzt die Existenz eines flächenhaften Grundwasser-Stauhorizontes in einer Tiefe von max. 100 m voraus, in den die Dichtwand mindestens 2 m eingebunden werden kann. Das Verfahren wird gemeinsam von Laubag und Wirth angeboten.
11 km lange Dichtwand parallel zur Neiße
Hentschel, H. (Autor:in)
Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 40 ; 17-20
1998
4 Seiten, 4 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Grundwasser , Dichtung , Graben , Fräsmaschine , Seilbagger , Braunkohlenbergbau , Tiefbau
11 km lange Dichtwand parallel zur Neisse
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