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Automatische Brandbekämpfung - Stationäre Wasserlöschanlagen
Bei der Anlagengestaltung wird deutlich, daß zunehmend Strukturierungen entwickelt werden, die höhere Sicherheitseffekte bieten und im Hinblick auf die hydraulische Auslegung mehr Unempfindlichkeit gegen mögliche Störfaktoren aufweisen. Nahezu gängige Praxis ist eine risikoangepaßte Anlagengestaltung, wobei im Bedarfsfall auch unterschiedliche Risiken innerhalb einer Anlage sicher beherrschbar gestaltet werden können. Diese Anlagengestaltung hat zwangsläufig Rückwirkungen auf die Anlagensteuerung, wobei man zunehmend von der reinen einzeldüsenorientierten Anlagensteuerung abweicht und - weil damit den Schutzzielen besser entsprochen werden kann - auf die Trennung zwischen Anlagenauslösung/Anlagensteuerung und Löschmittelaufbringung zurückgreift. Diese Art der Steuerung setzt voraus, daß entsprechende Elemente zur Verfügung stehen, welche die Brandmeledtechnik und Löschtechnik problemlos kommunikationsfähig machen. Grundsätzliche Entwicklungsziele der Komponenten sind darin zu sehen, mit einem Minimum an Wasser optimale Löscheffekte zu erzielen. Dies ist aus bekannten Gründen nur in Grenzen möglich und auch nur dann sinnvoll, wenn an bestimmten Schnittstellen zum brennbaren System Einfluß genommen werden kann. Die nachvollziehbaren Entwicklungen verlaufen in Richtung der Düsenoptimierung hinsichtlich Wasserdurchsatz und Tropfenspektrum im Niederdruckbereich. Zu erwarten sind im weiteren Optimierungen hinsichtlich der zum Löscherfolg notwendigen Löschmitteldichten. Da die bauordnungsrechtlich geforderte Flamensperre von ihrer sicherheitstechnischen Bedeutung in Frage gestellt ist, müssen entsprechende Maßnahmen darauf zielen, einen Flammenüberschlag in nicht exakt vorhersehbarer Größe sicher zu vermeiden. Diese Möglichkeit wird durch indirekte Maßnahmen besser gewährleistet als durch massive bautechnische Maßnahmen. Eine Voraussetzung ist dafür ein risikoangepasster Sprinklerschutz der jeweils zutreffenden Flächen. In jedem Fall können stationäre Wasserlöschanlagen hochwertige geeignete brandschutztechnische Kompensationsmaßnahmen darstellen.
Automatische Brandbekämpfung - Stationäre Wasserlöschanlagen
Bei der Anlagengestaltung wird deutlich, daß zunehmend Strukturierungen entwickelt werden, die höhere Sicherheitseffekte bieten und im Hinblick auf die hydraulische Auslegung mehr Unempfindlichkeit gegen mögliche Störfaktoren aufweisen. Nahezu gängige Praxis ist eine risikoangepaßte Anlagengestaltung, wobei im Bedarfsfall auch unterschiedliche Risiken innerhalb einer Anlage sicher beherrschbar gestaltet werden können. Diese Anlagengestaltung hat zwangsläufig Rückwirkungen auf die Anlagensteuerung, wobei man zunehmend von der reinen einzeldüsenorientierten Anlagensteuerung abweicht und - weil damit den Schutzzielen besser entsprochen werden kann - auf die Trennung zwischen Anlagenauslösung/Anlagensteuerung und Löschmittelaufbringung zurückgreift. Diese Art der Steuerung setzt voraus, daß entsprechende Elemente zur Verfügung stehen, welche die Brandmeledtechnik und Löschtechnik problemlos kommunikationsfähig machen. Grundsätzliche Entwicklungsziele der Komponenten sind darin zu sehen, mit einem Minimum an Wasser optimale Löscheffekte zu erzielen. Dies ist aus bekannten Gründen nur in Grenzen möglich und auch nur dann sinnvoll, wenn an bestimmten Schnittstellen zum brennbaren System Einfluß genommen werden kann. Die nachvollziehbaren Entwicklungen verlaufen in Richtung der Düsenoptimierung hinsichtlich Wasserdurchsatz und Tropfenspektrum im Niederdruckbereich. Zu erwarten sind im weiteren Optimierungen hinsichtlich der zum Löscherfolg notwendigen Löschmitteldichten. Da die bauordnungsrechtlich geforderte Flamensperre von ihrer sicherheitstechnischen Bedeutung in Frage gestellt ist, müssen entsprechende Maßnahmen darauf zielen, einen Flammenüberschlag in nicht exakt vorhersehbarer Größe sicher zu vermeiden. Diese Möglichkeit wird durch indirekte Maßnahmen besser gewährleistet als durch massive bautechnische Maßnahmen. Eine Voraussetzung ist dafür ein risikoangepasster Sprinklerschutz der jeweils zutreffenden Flächen. In jedem Fall können stationäre Wasserlöschanlagen hochwertige geeignete brandschutztechnische Kompensationsmaßnahmen darstellen.
Automatische Brandbekämpfung - Stationäre Wasserlöschanlagen
Beilicke, G. (Autor:in)
1998
10 Seiten
Aufsatz (Konferenz)
Deutsch
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