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Praktische Hinweise zum Einbau von duktilen Gußrohren mit gesteuerten Horizontalbohrungen
Gußeisen wird seit mehr als 500 Jahren für Wasserrohrleitungen verwendet. Neben der ständigen Verbesserung der Gußrohrleitungen mit stetig verbesserten Fertigungsverfahren wurden auch die Verbindungstechniken verbessert. Mit dem Einsatz des grabenlosen Horizontalbohrverfahrens im Jahre 1993 wurden auch duktile Gußrohre eingezogen. Der bisher größte eingebaute Durchmesser ist DN 600. Der längste Düker betrug 432 m. Für die grabenlose Verlegung des Dükers besteht eine wesentliche Forderung darin, daß die Steckmuffenverbindung längskraftschlüssig sein muß. Es stehen verschiedene Verbindungssysteme zur Verfügung. Die Auswahl wird u.a. durch die Einziehlänge, den Kurvenradius, die Nennweite und den Betriebsdruck bestimmt. Die FGR-Norm Nr. 66 (Fachbereich Gußrohr) ist die Technische Richtlinie 'Duktile Gußrohre für Horizontalbohrverfahren'. Beim grabenlosen Verlegen entstehen beim Einziehvorgang hohe mechanische Belastungen. Sowohl die Rohrverbindungen, sei es die Schweißnaht oder die Steckmuffe, als auch das Rohr selbst und die Rohrumhüllung unterliegen dabei besonderen Beanspruchungen. Für die Rohrumhüllung eignet sich die Zementmörtelumhüllung nach DIN 30 674 besonders gut. Für die Verbindungsstelle wird die sogenannte 'Blechmuffe' angewandt. Für das grabenlose Einziehen werden vormontierte Rohrstränge eingezogen, die bereits einer Bauprüfung unterzogen sind. Sowohl für die Rohrstränge, für die Einzelrohrverlegung als auch für die Kombination derselben werden als Verbindungteile die Tyton-Steckmuffenverbindungen empfohlen. Praktische Erfahrungen für unterschiedliche Anwendungsfälle liegen ausreichend vor.
Praktische Hinweise zum Einbau von duktilen Gußrohren mit gesteuerten Horizontalbohrungen
Gußeisen wird seit mehr als 500 Jahren für Wasserrohrleitungen verwendet. Neben der ständigen Verbesserung der Gußrohrleitungen mit stetig verbesserten Fertigungsverfahren wurden auch die Verbindungstechniken verbessert. Mit dem Einsatz des grabenlosen Horizontalbohrverfahrens im Jahre 1993 wurden auch duktile Gußrohre eingezogen. Der bisher größte eingebaute Durchmesser ist DN 600. Der längste Düker betrug 432 m. Für die grabenlose Verlegung des Dükers besteht eine wesentliche Forderung darin, daß die Steckmuffenverbindung längskraftschlüssig sein muß. Es stehen verschiedene Verbindungssysteme zur Verfügung. Die Auswahl wird u.a. durch die Einziehlänge, den Kurvenradius, die Nennweite und den Betriebsdruck bestimmt. Die FGR-Norm Nr. 66 (Fachbereich Gußrohr) ist die Technische Richtlinie 'Duktile Gußrohre für Horizontalbohrverfahren'. Beim grabenlosen Verlegen entstehen beim Einziehvorgang hohe mechanische Belastungen. Sowohl die Rohrverbindungen, sei es die Schweißnaht oder die Steckmuffe, als auch das Rohr selbst und die Rohrumhüllung unterliegen dabei besonderen Beanspruchungen. Für die Rohrumhüllung eignet sich die Zementmörtelumhüllung nach DIN 30 674 besonders gut. Für die Verbindungsstelle wird die sogenannte 'Blechmuffe' angewandt. Für das grabenlose Einziehen werden vormontierte Rohrstränge eingezogen, die bereits einer Bauprüfung unterzogen sind. Sowohl für die Rohrstränge, für die Einzelrohrverlegung als auch für die Kombination derselben werden als Verbindungteile die Tyton-Steckmuffenverbindungen empfohlen. Praktische Erfahrungen für unterschiedliche Anwendungsfälle liegen ausreichend vor.
Praktische Hinweise zum Einbau von duktilen Gußrohren mit gesteuerten Horizontalbohrungen
Practical tips for installation of ductile-cast-iron pipes using guided horizontal drilling
Langner, T. (Autor:in)
Drei R International ; 38 ; 28-34
1999
7 Seiten, 9 Bilder, 3 Tabellen, 3 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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