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Umweltgütesiegel für Gebäude. Theoretische Grundlagen und konzeptionelle Bausteine
Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit ein 'Umweltsiegel für Gebäude' zu einer besseren Orientierung der Baubeteiligten (Planer, Bauherren, Käufer/Nutzer, Investoren) und einer Förderung der Marktchancen hervorragender Umwelt-Qualität im Bauwesen beitragen kann. Der empirischen Untersuchung bereits existierender Kennzeichnungsverfahren werden grundsätzliche theoretisch-konzeptionelle Überlegungen an die Seite gestellt. Sowohl objektive als auch subjektive Aspekte (ökologisch-technische Innovation, 'Involvement' der Beteiligten) sprechen für die Annahme eines grundsätzlich hohen Interesses für eine umweltbezogene Kennzeichnung von Gebäuden. Dies bezieht sich sowohl auf die Anbieterseite ('Signaling' besonderer Qualität) als auch auf die Nachfrage- und Nutzerseite ('Screening' im Vorfeld von Investitionsentscheidungen). Dabei wird jedoch deutlich, daß ein 'Umweltgütesiegel für Gebäude' aufgrund der Komplexität sowohl des betrachteten 'Produktes' als auch der ökologischen Wirkungszusammenhänge zahlreichen inhaltlichen und organisatorischen Anforderungen genügen muß. Für Vergleichszwecke ist es deshalb auch erforderlich, entweder ein übergreifendes Gütesiegel zu entwickeln oder die bestehenden ganz unterschiedlichen Ansätze auf der Basis einer gemeinsamen Konvention aneinander anzunähern.
Umweltgütesiegel für Gebäude. Theoretische Grundlagen und konzeptionelle Bausteine
Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit ein 'Umweltsiegel für Gebäude' zu einer besseren Orientierung der Baubeteiligten (Planer, Bauherren, Käufer/Nutzer, Investoren) und einer Förderung der Marktchancen hervorragender Umwelt-Qualität im Bauwesen beitragen kann. Der empirischen Untersuchung bereits existierender Kennzeichnungsverfahren werden grundsätzliche theoretisch-konzeptionelle Überlegungen an die Seite gestellt. Sowohl objektive als auch subjektive Aspekte (ökologisch-technische Innovation, 'Involvement' der Beteiligten) sprechen für die Annahme eines grundsätzlich hohen Interesses für eine umweltbezogene Kennzeichnung von Gebäuden. Dies bezieht sich sowohl auf die Anbieterseite ('Signaling' besonderer Qualität) als auch auf die Nachfrage- und Nutzerseite ('Screening' im Vorfeld von Investitionsentscheidungen). Dabei wird jedoch deutlich, daß ein 'Umweltgütesiegel für Gebäude' aufgrund der Komplexität sowohl des betrachteten 'Produktes' als auch der ökologischen Wirkungszusammenhänge zahlreichen inhaltlichen und organisatorischen Anforderungen genügen muß. Für Vergleichszwecke ist es deshalb auch erforderlich, entweder ein übergreifendes Gütesiegel zu entwickeln oder die bestehenden ganz unterschiedlichen Ansätze auf der Basis einer gemeinsamen Konvention aneinander anzunähern.
Umweltgütesiegel für Gebäude. Theoretische Grundlagen und konzeptionelle Bausteine
Blum, A. (Autor:in) / Deilmann, C. (Autor:in) / Neubauer, F.S. (Autor:in)
Zeitschrift für angewandte Umweltforschung ; 11 ; 532-541
1998
10 Seiten, 1 Bild, 1 Tabelle, 8 Quellen
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