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Knickgelenkte Muldenkipper bieten in praktischen Einsatz zahllose Vorteile sogar auf Baustellen im innerstädtischen Bereich. Obwohl sie in Deutschland - anders als im europäischen Ausland - nicht auf öffentlichen Straßen fahren dürfen, machen sich die Geländegängigkeit und Rangierfähigkeit auch auf engstem Raum bezahlt. Der größte Absatzmarkt für Knicklenker ist mit 50 % Nordamerika, gefolgt von Europa mit 40 %, während in Asien nur rund 10 % abgesetzt werden. In Europa liegen Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit ingesamt 70 % vorne. Die großen Hersteller bieten Baureihen von etwa 20 bis etwa 35 t Nutzlast an. Bis auf die südafrikanischen Bell-Fahrzeuge stammen alle aus Europa: Caterpillar fertigt in England, Komatsu in Norwegen, Terex in Schottland, Moxy, O&K Mining und VCE Volvo Construction Equipment sind ebenfalls in Europa zuhause. Die meisten Knicklenker sind mittlerweile dreiachsig und allradgetrieben, was den Einsatz auch auf unverdichtetem Boden ermöglicht. Aufgrund der geringeren Verwindungsbelastung können sie im Verhältnis zum Eigengewicht größere Nutzlasten tragen. Durch die drei Achsen können sie deutlich schmaler gebaut werden. Die große Länge bei geringer Breite eignet sich besonders gut zum Beladen mit breiten Radlader- oder Klappschaufeln. Auch ist die Ladehöhe geringer, was Zeit und Energie einspart. Die maximale Geschwindigkeit liegt mittlerweile bei vielen Fahrzeugen bei über 50 km/h, die Technik wird ständig verbessert, und auch beim Umweltschutz tut sich mit Niederemissions-Turbodieselmotoren einiges. Eine leistungsfähige Motorelektronik sorgt für optimale Verbrennung und eine aussagekräftige Motordiagnose, die zum Teil auch längerfristige Dokumentation der Betriebszustände ermöglicht. Automatikgetriebe und verbesserte Radaufhängungen sind weitere Entwicklungen, ebenso wie 100 % Differentialsperren und verschleißfeste Bremsanlagen. Interessant sind die Ausstoßermulden wie von Donson (England), die das nicht ungefährliche Kippen überflüssig machen. In der Nutzklasse zwischen 10 und 20 Tonnen gibt es nur wenig Angebote, und nur von kleineren Herstellern wie Hydrema (Dänemark), Thwaites (England) und Bergmann und Paus (Deutschland).
Knickgelenkte Muldenkipper bieten in praktischen Einsatz zahllose Vorteile sogar auf Baustellen im innerstädtischen Bereich. Obwohl sie in Deutschland - anders als im europäischen Ausland - nicht auf öffentlichen Straßen fahren dürfen, machen sich die Geländegängigkeit und Rangierfähigkeit auch auf engstem Raum bezahlt. Der größte Absatzmarkt für Knicklenker ist mit 50 % Nordamerika, gefolgt von Europa mit 40 %, während in Asien nur rund 10 % abgesetzt werden. In Europa liegen Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit ingesamt 70 % vorne. Die großen Hersteller bieten Baureihen von etwa 20 bis etwa 35 t Nutzlast an. Bis auf die südafrikanischen Bell-Fahrzeuge stammen alle aus Europa: Caterpillar fertigt in England, Komatsu in Norwegen, Terex in Schottland, Moxy, O&K Mining und VCE Volvo Construction Equipment sind ebenfalls in Europa zuhause. Die meisten Knicklenker sind mittlerweile dreiachsig und allradgetrieben, was den Einsatz auch auf unverdichtetem Boden ermöglicht. Aufgrund der geringeren Verwindungsbelastung können sie im Verhältnis zum Eigengewicht größere Nutzlasten tragen. Durch die drei Achsen können sie deutlich schmaler gebaut werden. Die große Länge bei geringer Breite eignet sich besonders gut zum Beladen mit breiten Radlader- oder Klappschaufeln. Auch ist die Ladehöhe geringer, was Zeit und Energie einspart. Die maximale Geschwindigkeit liegt mittlerweile bei vielen Fahrzeugen bei über 50 km/h, die Technik wird ständig verbessert, und auch beim Umweltschutz tut sich mit Niederemissions-Turbodieselmotoren einiges. Eine leistungsfähige Motorelektronik sorgt für optimale Verbrennung und eine aussagekräftige Motordiagnose, die zum Teil auch längerfristige Dokumentation der Betriebszustände ermöglicht. Automatikgetriebe und verbesserte Radaufhängungen sind weitere Entwicklungen, ebenso wie 100 % Differentialsperren und verschleißfeste Bremsanlagen. Interessant sind die Ausstoßermulden wie von Donson (England), die das nicht ungefährliche Kippen überflüssig machen. In der Nutzklasse zwischen 10 und 20 Tonnen gibt es nur wenig Angebote, und nur von kleineren Herstellern wie Hydrema (Dänemark), Thwaites (England) und Bergmann und Paus (Deutschland).
Knickgelenkte Muldenkipper
Cohrs, H.H. (Autor:in)
tis. Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 41 ; 48-54
1999
7 Seiten, 10 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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