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Reststoffverwertung im stationären Mischwerk
Per Gesetz bestehen Auflagen für das Erfassen von Schmutz- und Hofwasser sowie für das Einleiten von Abwässern in das öffentliche Kanalnetz. Auch der ins Werk zurückkommende Beton kann nicht so ohne weiteres verkippt werden. Die Transportbetonwerke müssen für die Entsorgung des betrieblichen Anfalls dieser Reststoffe entsprechende Einrichtungen vorhalten. In erster Linie wird das Ziel verfolgt, einen Wiedereinsatz im eigenen Betrieb zu ermöglichen. Die Arten der Wiederverwertung liegen in der Aufbereitung zu Schlamm und Brauchwasser oder zusammengefaßt zu Schlammwaser einerseits und zu Restbetonzuschlag andererseits. Eine Wiederverwertung der Reststoffe muß zügig erfolgen. Beim Schlammwasser nimmt der Rückgang der Festigkeit des damit hergestellten Betons mit der Abstehzeit zu. Beim Restbetonzuschlag ist der rasche Wiedereinsatz zur Vermeidung von Entmischungen aus einer längeren Lagerung notwendig. Fallen bei den Reststoffen große Mengen an, sehen sich die Transportbetonbetriebe gezwungen, die übliche Maximaldosierung anzuheben und Recyclingstoffe auch in den höherwertigen Betonen mit einzusetzen. Fachleute raten davon ab. Kritisch sind insbesondere die mit den verbreiteten Anlagen kaum vermeidbaren Veränderungen im Feinstoffbereich. Bei der Aufstellung der Zuschlagnorm DIN 4226 wurde an die Hinzurechnung von Recyclingstoffen nicht gedacht.
Reststoffverwertung im stationären Mischwerk
Per Gesetz bestehen Auflagen für das Erfassen von Schmutz- und Hofwasser sowie für das Einleiten von Abwässern in das öffentliche Kanalnetz. Auch der ins Werk zurückkommende Beton kann nicht so ohne weiteres verkippt werden. Die Transportbetonwerke müssen für die Entsorgung des betrieblichen Anfalls dieser Reststoffe entsprechende Einrichtungen vorhalten. In erster Linie wird das Ziel verfolgt, einen Wiedereinsatz im eigenen Betrieb zu ermöglichen. Die Arten der Wiederverwertung liegen in der Aufbereitung zu Schlamm und Brauchwasser oder zusammengefaßt zu Schlammwaser einerseits und zu Restbetonzuschlag andererseits. Eine Wiederverwertung der Reststoffe muß zügig erfolgen. Beim Schlammwasser nimmt der Rückgang der Festigkeit des damit hergestellten Betons mit der Abstehzeit zu. Beim Restbetonzuschlag ist der rasche Wiedereinsatz zur Vermeidung von Entmischungen aus einer längeren Lagerung notwendig. Fallen bei den Reststoffen große Mengen an, sehen sich die Transportbetonbetriebe gezwungen, die übliche Maximaldosierung anzuheben und Recyclingstoffe auch in den höherwertigen Betonen mit einzusetzen. Fachleute raten davon ab. Kritisch sind insbesondere die mit den verbreiteten Anlagen kaum vermeidbaren Veränderungen im Feinstoffbereich. Bei der Aufstellung der Zuschlagnorm DIN 4226 wurde an die Hinzurechnung von Recyclingstoffen nicht gedacht.
Reststoffverwertung im stationären Mischwerk
Kilian, G. (Autor:in)
Steinbruch und Sandgrube ; 90 ; 12-16
1997
5 Seiten, 5 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Beton , Betonmischanlage , Recycling-Technik , Abfallverwertung , Wiederaufbereitung , Schlamm , Abwasser , Abwasseraufbereitung , Industrieabwasser , Brauchwasser , Bundesrepublik Deutschland , Festigkeit , Zuschlagstoff , Betonmischer , Mischen (Feststoff) , Entmischung , Qualitätssicherung , DIN-Norm
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