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Erfolgreiche Bekämpfung eines Gasbrands auf dem Bergwerk Ewald/Hugo der Ruhrkohle Bergbau AG
Beschrieben wird der Hergang des Ereignisses infolge steilen Anstiegs einer ortsfesten CO-Meßeinmrichtung im Abwetterstrom und der darauf unmittelbar folgende Einsatz der Grubenwehr. Es handelte sich um einen Gasbrand im Bereich der Anlaufkante des Betriebes, vermutlich ausgelöst durch einen Kurzschluß in der 5-kV-Versorgung. Die weitere Ausbreitung des Gasbrandes erfolgte mit hoher Wahrscheinlichkeit über Hohlräume im Alten Mann mit zündfähigen Gas-Luft-Gemischen. Nach ersten Löschversuchen wurden umfangreiche Inertisierungsmaßnahmen des Alten Mannes und des Ortes C5 eingeleitet, bei denen Objekt- und Rauminertisierung zum Einsatz kamen. Das Auftreten einer durch den Kurzschluß (Lichtbogen) gezündeten CH4-Ansammlung wurde durch folgende Betriebsbedingungen begünstigt: 1. Führung des Abbaus mit 8 gon fallend in Verhiebrichtung, bei einer Querneigung von ebenfalls 8 gon in Richtung Ort C5 und sattelartiger Auffahrung im Bereich der Anlaufkante. 2. Wettertechnische Führung des Abbaubetriebes als Rückbau mit Auffrischung über das Ort C5. Zur Verhinderung künftiger CH4-Ansammlungen vor Wiederaufnahme der Gewinnung wurde die Wettermenge im Ort C5 verdoppelt und im Bereich der Anlaufkante eine Coanda-Lutte zur Verwirbelung örtlicher CH4-Ansammlungen betrieben.
Erfolgreiche Bekämpfung eines Gasbrands auf dem Bergwerk Ewald/Hugo der Ruhrkohle Bergbau AG
Beschrieben wird der Hergang des Ereignisses infolge steilen Anstiegs einer ortsfesten CO-Meßeinmrichtung im Abwetterstrom und der darauf unmittelbar folgende Einsatz der Grubenwehr. Es handelte sich um einen Gasbrand im Bereich der Anlaufkante des Betriebes, vermutlich ausgelöst durch einen Kurzschluß in der 5-kV-Versorgung. Die weitere Ausbreitung des Gasbrandes erfolgte mit hoher Wahrscheinlichkeit über Hohlräume im Alten Mann mit zündfähigen Gas-Luft-Gemischen. Nach ersten Löschversuchen wurden umfangreiche Inertisierungsmaßnahmen des Alten Mannes und des Ortes C5 eingeleitet, bei denen Objekt- und Rauminertisierung zum Einsatz kamen. Das Auftreten einer durch den Kurzschluß (Lichtbogen) gezündeten CH4-Ansammlung wurde durch folgende Betriebsbedingungen begünstigt: 1. Führung des Abbaus mit 8 gon fallend in Verhiebrichtung, bei einer Querneigung von ebenfalls 8 gon in Richtung Ort C5 und sattelartiger Auffahrung im Bereich der Anlaufkante. 2. Wettertechnische Führung des Abbaubetriebes als Rückbau mit Auffrischung über das Ort C5. Zur Verhinderung künftiger CH4-Ansammlungen vor Wiederaufnahme der Gewinnung wurde die Wettermenge im Ort C5 verdoppelt und im Bereich der Anlaufkante eine Coanda-Lutte zur Verwirbelung örtlicher CH4-Ansammlungen betrieben.
Erfolgreiche Bekämpfung eines Gasbrands auf dem Bergwerk Ewald/Hugo der Ruhrkohle Bergbau AG
Successful Combating of a gas fire at the Ewald/Hugo colliery of Ruhrkohle Bergbau AG
Jägersberg, K. (Autor:in) / Langer, G. (Autor:in) / Voß, H.W. (Autor:in)
Glückauf ; 134 ; 302-306
1998
5 Seiten, 6 Bilder, 1 Quelle
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Erfolgreiche Bekaempfung eines verdeckten Grubenbrandes auf dem Bergwerk Niederberg
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|Ruhrkohle in ofenfertigen Päckchen
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