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Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Streckgrenzenverhältnisse auf das Rotationsverhalten von I-Trägern
Die neuen Bemessungsregeln für den Stahlbau, z.B. Eurocode 3, fordern getrennte Nachweise für die Tragsicherheit, die Gebrauchstauglichkeit und die Dauerhaftigkeit. Ein Vorteil dieses neuen Konzeptes der Grenzzustände ist, daß die Bemessungsregeln physikalisch interpretierbar sind und an Versuchen kalibriert werden können. Für Baustähle St 37 und St 52 bieten sie z.B. im Eurocode 3 inzwischen diese Möglichkeit. Für höherfestere Werkstoffe gelten allerdings bisher einschränkende Bedingungen für die Profilgeometrie mit weitgehend unklarem Ursprung. In dem Forschungsvorhaben wird ermittelt, ob die derzeitigen Einschränkungen für hochfeste Baustähle gültig sind oder erleichtert werden können. Es werden einige entscheidende neue Erkentnisse gewonnen: die pauschalen Einschränkungen für die Anwendung der Traglastverfahren für hochfeste Stähle wie sie im Eurocode 3 formuliert sind, sind überzogen und können wesentlich erleichtert werden. Praktisch ohne Einschränkungen sind Traglastverfahren für hochfeste Stähle anwendbar, wenn anstelle pauschaler Beschränkungen der Profilgeometrie (b/t-Verhältnisse) ein individueller Rotationsnachweis geführt wird, in dem die tatsächliche Rotationsanforderung nmit der tatsächlichen Rotationskapazität verglichen wird. Ein solcher Rotationsnachweis wird vorgestellt.
Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Streckgrenzenverhältnisse auf das Rotationsverhalten von I-Trägern
Die neuen Bemessungsregeln für den Stahlbau, z.B. Eurocode 3, fordern getrennte Nachweise für die Tragsicherheit, die Gebrauchstauglichkeit und die Dauerhaftigkeit. Ein Vorteil dieses neuen Konzeptes der Grenzzustände ist, daß die Bemessungsregeln physikalisch interpretierbar sind und an Versuchen kalibriert werden können. Für Baustähle St 37 und St 52 bieten sie z.B. im Eurocode 3 inzwischen diese Möglichkeit. Für höherfestere Werkstoffe gelten allerdings bisher einschränkende Bedingungen für die Profilgeometrie mit weitgehend unklarem Ursprung. In dem Forschungsvorhaben wird ermittelt, ob die derzeitigen Einschränkungen für hochfeste Baustähle gültig sind oder erleichtert werden können. Es werden einige entscheidende neue Erkentnisse gewonnen: die pauschalen Einschränkungen für die Anwendung der Traglastverfahren für hochfeste Stähle wie sie im Eurocode 3 formuliert sind, sind überzogen und können wesentlich erleichtert werden. Praktisch ohne Einschränkungen sind Traglastverfahren für hochfeste Stähle anwendbar, wenn anstelle pauschaler Beschränkungen der Profilgeometrie (b/t-Verhältnisse) ein individueller Rotationsnachweis geführt wird, in dem die tatsächliche Rotationsanforderung nmit der tatsächlichen Rotationskapazität verglichen wird. Ein solcher Rotationsnachweis wird vorgestellt.
Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Streckgrenzenverhältnisse auf das Rotationsverhalten von I-Trägern
Investigation of the effect of different ratios of yield stress to tensile strength on the rotation behaviour of I-beams
Sedlacek, G. (Autor:in) / Spangemacher, R. (Autor:in) / Dahl, W. (Autor:in) / Hubo, R. (Autor:in) / Langenberg, P. (Autor:in)
1992
126 Seiten, 8 Quellen
Report
Deutsch
Zum Trag- und Rotationsverhalten von Stahlbetontragwerken mit nicht-linearer Schnittgrößenermittlung
UB Braunschweig | 2001
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