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Individualisierung als Standard : Über das Unbehagen an der Fertighausarchitektur
Biographical note: Julia Gill (Dr.) lebt als freie Architektin und Autorin in Berlin. Sie lehrt Entwerfen und Architekturtheorie an der TU Braunschweig.
Der industrialisierte, anonyme Eigenheimbau verheißt den Käufern durch immer flexiblere Produktionsweisen eine nie da gewesene Individualität - in so unbeachteter wie überwältigender Konkurrenz zum genuin individuell geführten Dialog zwischen Bauherr und Architekt. Doch die unter Vermarktungsdiktat stehende Lebenswelt der suburbanen Wohngebiete zeigt vor allem die Aporie standardisierter Individualität. Julia Gills grundlegende Revision anthropologischer Positionen zum Verhältnis von Individualismus und Kultur macht ihr Buch zu einem unverzichtbaren Beitrag zur aktuellen Debatte um die Chancen einer Überwindung der Zwischenstadt. Mit einem Vorwort von Karin Wilhelm.
Review text: »Lesenswert ist die nüchterne Darstellung des Häusermarktes und seiner Akteure in empirischen Studien - etwa in Interviews mit den Herstellern -, die stets an der Erkundung der kulturellen und symbolischen Motive von Produzenten wie Käufern interessiert ist.« Gernot Weckherlin, Bauwelt, 46 (2011) Besprochen in: www.nextroom.at, 12(2010)
Individualisierung als Standard : Über das Unbehagen an der Fertighausarchitektur
Biographical note: Julia Gill (Dr.) lebt als freie Architektin und Autorin in Berlin. Sie lehrt Entwerfen und Architekturtheorie an der TU Braunschweig.
Der industrialisierte, anonyme Eigenheimbau verheißt den Käufern durch immer flexiblere Produktionsweisen eine nie da gewesene Individualität - in so unbeachteter wie überwältigender Konkurrenz zum genuin individuell geführten Dialog zwischen Bauherr und Architekt. Doch die unter Vermarktungsdiktat stehende Lebenswelt der suburbanen Wohngebiete zeigt vor allem die Aporie standardisierter Individualität. Julia Gills grundlegende Revision anthropologischer Positionen zum Verhältnis von Individualismus und Kultur macht ihr Buch zu einem unverzichtbaren Beitrag zur aktuellen Debatte um die Chancen einer Überwindung der Zwischenstadt. Mit einem Vorwort von Karin Wilhelm.
Review text: »Lesenswert ist die nüchterne Darstellung des Häusermarktes und seiner Akteure in empirischen Studien - etwa in Interviews mit den Herstellern -, die stets an der Erkundung der kulturellen und symbolischen Motive von Produzenten wie Käufern interessiert ist.« Gernot Weckherlin, Bauwelt, 46 (2011) Besprochen in: www.nextroom.at, 12(2010)
Individualisierung als Standard : Über das Unbehagen an der Fertighausarchitektur
Gill, Julia (Autor:in)
Architekturen ; 3
2010
Online-Ressource (290 S.)
Buch
Elektronische Ressource
Deutsch
DDC:
728.67
/
721.04497
/
728.09430903
Individualisierung als Standard : über das Unbehagen an der Fertighausarchitektur
UB Braunschweig | 2010
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