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73 Meter lange integrale Holz‐Carbonbeton‐Verbundbrücke
AbstractDer Bau der „Brücke über den Seeblickweg“ zeichnet sich aus durch die Verwendung innovativer Bauweisen und unkonventioneller Materialien. Die zweifeldrige Fuß‐ und Radwegbrücke vereint einen Holz‐Beton‐Verbundquerschnitt in den Feldbereichen mit einem Carbonbetonplattenbalken im Stützbereich und an den Widerlagern. Durch den Einsatz der nichtmetallischen Bewehrung kann die Betondeckung reduziert und auf eine zusätzliche Schutzschicht verzichtet werden. Im vorliegenden Aufsatz werden die carbonbetontechnologischen Details aufgezeigt. Die Bemessung erfolgte anhand der mittlerweile bauaufsichtlich eingeführten Richtlinie „Betonbauteile mit nichtmetallischer Bewehrung“. Im Bauteilbiegeversuch wurden Rissbreiten gemessen und daraus die zulässigen Spannungen der Carbonlängsbewehrung ermittelt. Diese wurde für ein verbessertes Verbundverhalten besandet. Die Querkraftbewehrung kombiniert Steckbügel aus Carbon sowie Stäbe aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die Herausforderungen im Umgang mit den innovativen Baustoffen bei der Herstellung der Brücke werden beschrieben sowie erste Ergebnisse aus einem Rissmonitoring mittels faseroptischer Messstränge vorgestellt.
Translation abstract73‐metre‐long integral timber‐carbon‐reinforced concrete composite bridge – Concrete details of the pedestrian and cycle bridge over the Seeblickweg in StuttgartThe construction of the ‘Bridge over the Seeblickweg’ is characterised by the use of innovative construction methods and unconventional materials. The two‐span pedestrian and cycle bridge combines a timber‐concrete composite cross‐section in the span areas with a carbon concrete T‐beam in the support area and at the abutments. By using non‐metallic reinforcement, the concrete cover can be reduced and there is no need for an additional protective layer. In this paper, the details of carbon concrete technology are presented. The design was based on the draft of the now published guideline ‘Concrete components with non‐metallic reinforcement’. Crack widths were measured in a bending test and the permissible stresses of the longitudinal carbon fibre reinforcement were determined. This was sanded for improved composite behaviour. The shear force reinforcement combines stirrups made of carbon and glass fibre reinforced polymer. The challenges in dealing with the innovative building materials during the construction of the bridge are described. Initial results from crack monitoring using fibre optic measuring strands are also presented.
73 Meter lange integrale Holz‐Carbonbeton‐Verbundbrücke
AbstractDer Bau der „Brücke über den Seeblickweg“ zeichnet sich aus durch die Verwendung innovativer Bauweisen und unkonventioneller Materialien. Die zweifeldrige Fuß‐ und Radwegbrücke vereint einen Holz‐Beton‐Verbundquerschnitt in den Feldbereichen mit einem Carbonbetonplattenbalken im Stützbereich und an den Widerlagern. Durch den Einsatz der nichtmetallischen Bewehrung kann die Betondeckung reduziert und auf eine zusätzliche Schutzschicht verzichtet werden. Im vorliegenden Aufsatz werden die carbonbetontechnologischen Details aufgezeigt. Die Bemessung erfolgte anhand der mittlerweile bauaufsichtlich eingeführten Richtlinie „Betonbauteile mit nichtmetallischer Bewehrung“. Im Bauteilbiegeversuch wurden Rissbreiten gemessen und daraus die zulässigen Spannungen der Carbonlängsbewehrung ermittelt. Diese wurde für ein verbessertes Verbundverhalten besandet. Die Querkraftbewehrung kombiniert Steckbügel aus Carbon sowie Stäbe aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die Herausforderungen im Umgang mit den innovativen Baustoffen bei der Herstellung der Brücke werden beschrieben sowie erste Ergebnisse aus einem Rissmonitoring mittels faseroptischer Messstränge vorgestellt.
Translation abstract73‐metre‐long integral timber‐carbon‐reinforced concrete composite bridge – Concrete details of the pedestrian and cycle bridge over the Seeblickweg in StuttgartThe construction of the ‘Bridge over the Seeblickweg’ is characterised by the use of innovative construction methods and unconventional materials. The two‐span pedestrian and cycle bridge combines a timber‐concrete composite cross‐section in the span areas with a carbon concrete T‐beam in the support area and at the abutments. By using non‐metallic reinforcement, the concrete cover can be reduced and there is no need for an additional protective layer. In this paper, the details of carbon concrete technology are presented. The design was based on the draft of the now published guideline ‘Concrete components with non‐metallic reinforcement’. Crack widths were measured in a bending test and the permissible stresses of the longitudinal carbon fibre reinforcement were determined. This was sanded for improved composite behaviour. The shear force reinforcement combines stirrups made of carbon and glass fibre reinforced polymer. The challenges in dealing with the innovative building materials during the construction of the bridge are described. Initial results from crack monitoring using fibre optic measuring strands are also presented.
73 Meter lange integrale Holz‐Carbonbeton‐Verbundbrücke
Beton und Stahlbetonbau
Frede, Julian (Autor:in) / Krämer, Timo (Autor:in) / Rempel, Sergej (Autor:in) / Kasic, Slobodan (Autor:in)
Beton- und Stahlbetonbau ; 120 ; 76-88
01.02.2025
Aufsatz (Zeitschrift)
Elektronische Ressource
Englisch
73 Meter lange integrale Holz‐Carbonbeton‐Verbundbrücke
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|Voll verschweisste, integrale Verbundbrucke
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Voll verschweißte integrale Verbundbrücke aus Rohren großer Abmessung
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Sonderteil Brücken- und Stahlbau - Voll verschweißte, integrale Verbundbrücke
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