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Verbundanschlüsse nach Eurocode
Die Verwendung nachgiebiger teiltragfähiger Anschlüsse in der Stahl‐ oder auch Verbundrahmenbauweise ermöglicht gegenüber gelenkigen Anschlüssen nicht nur wirtschaftlichere Konstruktionen, sondern führt bei korrekter Ausbildung gleichzeitig zu redundanten Tragwerken, da hier neben der plastischen Tragreserve des Riegels auch die plastische Tragreserve des Anschlusses aktiviert werden kann und durch die Anschlüsse eine Rahmenwirkung mobilisiert wird. Um diese positiven Eigenschaften der nachgiebigen, teiltragfähigen Anschlüsse nutzen zu können, müssen diese ein ausreichend duktiles Verhalten aufweisen. Das Komponentenverfahren nach DIN EN 1993‐1‐8 mit DIN EN 1994‐1‐1 bietet hier eine sehr flexible und wirtschaftliche Nachweismöglichkeit.
Der Beitrag erläutert die unterschiedlichen Möglichkeiten Verbundbauanschlüsse auszubilden und geht speziell auf die relevanten Parameter einer duktilen Anschlusskonfiguration ein. Des Weiteren wird ein vereinfachtes händisches Bemessungsverfahren zur Bestimmung der Anschlusstragfähigkeit vorgestellt. Die verformbaren teiltragfähigen Knoten vereinen Vorteile der gelenkigen und biegesteifen Knoten, haben bisher aber noch ein eher „stiefmütterliches“ Dasein in der Praxis. Die mittlerweile weitverbreiteten Zusatztools zur Anschlussbemessung nach der Komponentenmethode sowie das vorgestellte vereinfachte Bemessungsverfahren hilft hoffentlich, der vorhandenen Skepsis bei vielen Praktikern, in Bezug auf diesen Knotentyp, entgegenzutreten und die Vorzüge, die die Knoten mit sich bringen, hervorzuheben.
Verbundanschlüsse nach Eurocode
Die Verwendung nachgiebiger teiltragfähiger Anschlüsse in der Stahl‐ oder auch Verbundrahmenbauweise ermöglicht gegenüber gelenkigen Anschlüssen nicht nur wirtschaftlichere Konstruktionen, sondern führt bei korrekter Ausbildung gleichzeitig zu redundanten Tragwerken, da hier neben der plastischen Tragreserve des Riegels auch die plastische Tragreserve des Anschlusses aktiviert werden kann und durch die Anschlüsse eine Rahmenwirkung mobilisiert wird. Um diese positiven Eigenschaften der nachgiebigen, teiltragfähigen Anschlüsse nutzen zu können, müssen diese ein ausreichend duktiles Verhalten aufweisen. Das Komponentenverfahren nach DIN EN 1993‐1‐8 mit DIN EN 1994‐1‐1 bietet hier eine sehr flexible und wirtschaftliche Nachweismöglichkeit.
Der Beitrag erläutert die unterschiedlichen Möglichkeiten Verbundbauanschlüsse auszubilden und geht speziell auf die relevanten Parameter einer duktilen Anschlusskonfiguration ein. Des Weiteren wird ein vereinfachtes händisches Bemessungsverfahren zur Bestimmung der Anschlusstragfähigkeit vorgestellt. Die verformbaren teiltragfähigen Knoten vereinen Vorteile der gelenkigen und biegesteifen Knoten, haben bisher aber noch ein eher „stiefmütterliches“ Dasein in der Praxis. Die mittlerweile weitverbreiteten Zusatztools zur Anschlussbemessung nach der Komponentenmethode sowie das vorgestellte vereinfachte Bemessungsverfahren hilft hoffentlich, der vorhandenen Skepsis bei vielen Praktikern, in Bezug auf diesen Knotentyp, entgegenzutreten und die Vorzüge, die die Knoten mit sich bringen, hervorzuheben.
Verbundanschlüsse nach Eurocode
Kuhlmann, Ulrike (Herausgeber:in) / Kuhlmann, Ulrike (Autor:in) / Rölle, Lars (Autor:in) / Hoffmann, Nadine (Autor:in)
Stahlbau Kalender 2018 ; 805-881
16.04.2018
76 pages
Aufsatz/Kapitel (Buch)
Elektronische Ressource
Deutsch
Online Contents | 2013
British Library Online Contents | 2013
Verbundanschlüsse nach Eurocode
Wiley | 2010
|Wiley | 1996
|Online Contents | 1996