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Abbau von Methyl‐tert‐butylether in einem hydrodynamischen Kavitationsfeld
10.1002/cite.200900031.abs
Mittels hydrodynamisch erzeugter Kavitation in einer Düsenströmung lässt sich ein implodierendes Kavitationsfeld erzeugen, in dem diverse Inhaltsstoffe durch Radikalreaktionen chemisch modifiziert und schließlich bis zu CO2 und H2O oxidiert werden. Durch geeignete Wahl der Düse in Kombination mit geringen Umgebungsdrücken lässt sich das Kavitationsfeld über eine Wegstrecke von mehreren Metern aufrecht erhalten. Diese Technologie überwindet die derzeit vorliegenden Beschränkungen bei der Generierung von Kavitation durch Ultraschall, bei der sich nur in der Nähe der Sonotroden die notwendige Kavitationswolke bildet [1] und somit auf einen relativ kleinen Einwirkraum beschränkt. Während der Pilotversuche konnten sowohl Methyl‐tert‐butylether (MTBE) als auch Ethyl‐tert‐butylether (ETBE) unter Einwirkung von Kavitation signifikant ohne Zusatz von Chemikalien in nicht näher bekannte Intermediärprodukte abgebaut werden. Nach ca. 30 Minuten Einwirkdauer nimmt schließlich auch die CSB‐Konzentration ab; ein Indiz für die vollständige Mineralisierung der Ausgangsstoffe. In dem präsentierten Konzentrationsbereich von ca. 30 ppm liegt der spezifische Energiebedarf für den Abbau von MTBE in einem Bereich von ca. 200 Wh/ppm.
Abbau von Methyl‐tert‐butylether in einem hydrodynamischen Kavitationsfeld
10.1002/cite.200900031.abs
Mittels hydrodynamisch erzeugter Kavitation in einer Düsenströmung lässt sich ein implodierendes Kavitationsfeld erzeugen, in dem diverse Inhaltsstoffe durch Radikalreaktionen chemisch modifiziert und schließlich bis zu CO2 und H2O oxidiert werden. Durch geeignete Wahl der Düse in Kombination mit geringen Umgebungsdrücken lässt sich das Kavitationsfeld über eine Wegstrecke von mehreren Metern aufrecht erhalten. Diese Technologie überwindet die derzeit vorliegenden Beschränkungen bei der Generierung von Kavitation durch Ultraschall, bei der sich nur in der Nähe der Sonotroden die notwendige Kavitationswolke bildet [1] und somit auf einen relativ kleinen Einwirkraum beschränkt. Während der Pilotversuche konnten sowohl Methyl‐tert‐butylether (MTBE) als auch Ethyl‐tert‐butylether (ETBE) unter Einwirkung von Kavitation signifikant ohne Zusatz von Chemikalien in nicht näher bekannte Intermediärprodukte abgebaut werden. Nach ca. 30 Minuten Einwirkdauer nimmt schließlich auch die CSB‐Konzentration ab; ein Indiz für die vollständige Mineralisierung der Ausgangsstoffe. In dem präsentierten Konzentrationsbereich von ca. 30 ppm liegt der spezifische Energiebedarf für den Abbau von MTBE in einem Bereich von ca. 200 Wh/ppm.
Abbau von Methyl‐tert‐butylether in einem hydrodynamischen Kavitationsfeld
Schmid, A. (Autor:in)
Chemie Ingenieur Technik ; 81 ; 947-950
01.07.2009
4 pages
Aufsatz (Zeitschrift)
Elektronische Ressource
Englisch
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