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10.1002/cite.200390069.abs
Der Beitrag beschäftigt sich mit verfahrenstechnischen Möglichkeiten der Begrenzung des Kohlendioxid‐Anteils in der Luft. Als Beispiel werden fossil befeuerte Kraftwerke betrachtet. Dazu werden zuerst die Stoffbilanzen erarbeitet. Es zeigt sich, dass die Ozeane für die Speicherung von Kohlendioxid die überragende Rolle spielen. Das eigentliche Problem ist jedoch nicht der Absolutgehalt an CO2, sondern die Veränderung des Wertes. Daraus wird abgeleitet, dass Erfolg versprechende Strategien das Kohlendioxid speichern sollten, um es später – in einigen hundert Jahren – wieder freisetzen zu können („verstecken“). Weltweite Sparmaßnahmen zum Erzielen des gleichen Effektes werden für nicht wahrscheinlich erachtet. In einer Übersicht werden literaturbekannte Kraftwerkskonzepte, Abtrenn‐ und Speicherverfahren vorgestellt. Ein Vorschlag sieht die Einleitung von Kohlendioxid in besonderen Flachwasserregionen vor. In diesen Regionen sinken gewaltige Wassermassen in die Tiefen des Ozeans ab und nähmen das gelöste Kohlendioxid auf eine mehrere hundert Jahre lange Reise mit. Es zeigt sich, dass die technischen Möglichkeiten bereits prinzipiell vorhanden sind. Mögliche Folgeszenarien, auch in Bezug auf die Ökologie, werden diskutiert und der sich ergebende Forschungsaufwand skizziert. Die sehr geringen europäischen Aktivitäten werden mit denjenigen Japans und der USA verglichen.
Engineering Solutions for Limiting the Increase of Carbon Dioxide in Air
This article describes engineering solutions for limiting the increase of carbon dioxide in air. Fossile power plants are taken as a model for the source of CO2. The global mass balance shows that the oceans play a most important role in the storage of the CO2. The hypothesis is that it is not the absolute value of carbon dioxide concentration that is the real problem but rather its change. Keeping this in mind the present emissions should not be converted but stored for future times. This strategy is called „hiding the CO2“. The reduction of the emission is not very likely. It is believed that present actions to reduce the private power consumption will not really change the situation. A number of strategies for the sequestration of CO2 are reported in the contribution. One proposal is to use shallow waters which form a thermohaline current for the sequestration. In this case, the injection of CO2 is quite simple but the carbon dioxide travels hundreds of years in a deep sea current. Several scenarios are discussed for the fate of this CO2‐enriched current. The environmental impact is briefly reported. This contribution describes the actual research needs, taking into account that similar research in Japan and in the U.S. is much more developed.
10.1002/cite.200390069.abs
Der Beitrag beschäftigt sich mit verfahrenstechnischen Möglichkeiten der Begrenzung des Kohlendioxid‐Anteils in der Luft. Als Beispiel werden fossil befeuerte Kraftwerke betrachtet. Dazu werden zuerst die Stoffbilanzen erarbeitet. Es zeigt sich, dass die Ozeane für die Speicherung von Kohlendioxid die überragende Rolle spielen. Das eigentliche Problem ist jedoch nicht der Absolutgehalt an CO2, sondern die Veränderung des Wertes. Daraus wird abgeleitet, dass Erfolg versprechende Strategien das Kohlendioxid speichern sollten, um es später – in einigen hundert Jahren – wieder freisetzen zu können („verstecken“). Weltweite Sparmaßnahmen zum Erzielen des gleichen Effektes werden für nicht wahrscheinlich erachtet. In einer Übersicht werden literaturbekannte Kraftwerkskonzepte, Abtrenn‐ und Speicherverfahren vorgestellt. Ein Vorschlag sieht die Einleitung von Kohlendioxid in besonderen Flachwasserregionen vor. In diesen Regionen sinken gewaltige Wassermassen in die Tiefen des Ozeans ab und nähmen das gelöste Kohlendioxid auf eine mehrere hundert Jahre lange Reise mit. Es zeigt sich, dass die technischen Möglichkeiten bereits prinzipiell vorhanden sind. Mögliche Folgeszenarien, auch in Bezug auf die Ökologie, werden diskutiert und der sich ergebende Forschungsaufwand skizziert. Die sehr geringen europäischen Aktivitäten werden mit denjenigen Japans und der USA verglichen.
Engineering Solutions for Limiting the Increase of Carbon Dioxide in Air
This article describes engineering solutions for limiting the increase of carbon dioxide in air. Fossile power plants are taken as a model for the source of CO2. The global mass balance shows that the oceans play a most important role in the storage of the CO2. The hypothesis is that it is not the absolute value of carbon dioxide concentration that is the real problem but rather its change. Keeping this in mind the present emissions should not be converted but stored for future times. This strategy is called „hiding the CO2“. The reduction of the emission is not very likely. It is believed that present actions to reduce the private power consumption will not really change the situation. A number of strategies for the sequestration of CO2 are reported in the contribution. One proposal is to use shallow waters which form a thermohaline current for the sequestration. In this case, the injection of CO2 is quite simple but the carbon dioxide travels hundreds of years in a deep sea current. Several scenarios are discussed for the fate of this CO2‐enriched current. The environmental impact is briefly reported. This contribution describes the actual research needs, taking into account that similar research in Japan and in the U.S. is much more developed.
Verfahrenstechnische Möglichkeiten zur Verringerung des Anstiegs von Kohlendioxid in der Luft
Arlt, W. (Autor:in)
Chemie Ingenieur Technik ; 75 ; 340-348
07.04.2003
9 pages
Aufsatz (Zeitschrift)
Elektronische Ressource
Englisch
Grundflächen in Akutkrankenhäusern : Aufwand, Anstieg u. Ursachen d. Anstiegs
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