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Clemens Holzmeister : Architekt zwischen Kunst und Politik
"Bei Holzmeister konnte man nicht nur Architektur, sondern auch gesellschaftliches, taktisches und politisches Geschick lernen." Roland Rainer. Clemens Holzmeister (1886-1983) hat sich mit seinem Werk so vielfältig in die politischen Zeitläufte des 20. Jahrhunderts eingeschrieben wie kein anderer österreichischer Architekt. Ästhetisch unverwechselbar, keiner Richtung eindeutig verpflichtet, realisierte er seine öffentlichen Bauten in den verschiedensten Machtkonstellationen. Sein Durchbruch gelang ihm in den frühen 1920er Jahren im sozialdemokratischen Wien mit dem Krematorium. In der Endphase der Weimarer Republik erprobte er sich mit dem Schlageter-Denkmal in Düsseldorf in "nationaler Inszenierungskunst" und stieg im autoritären Ständestaat unter Dollfuß und Schuschnigg zum Staatsrat auf. Gleichzeitig erbaute er für Kemal Atatürk den Regierungssitz in Ankara und verbrachte die Kriegszeit in der neutralen Türkei. Als Architekten-Doyen nahm er ab 1954 seinen Rang in der Zweiten Republik wieder ein. Erstmals unternimmt es der renommierte Architekturpublizist und Städtebau-Experte Wilfried Posch, diese exemplarische Biografie zwischen Kunst und Politik nachzuzeichnen.
Clemens Holzmeister : Architekt zwischen Kunst und Politik
"Bei Holzmeister konnte man nicht nur Architektur, sondern auch gesellschaftliches, taktisches und politisches Geschick lernen." Roland Rainer. Clemens Holzmeister (1886-1983) hat sich mit seinem Werk so vielfältig in die politischen Zeitläufte des 20. Jahrhunderts eingeschrieben wie kein anderer österreichischer Architekt. Ästhetisch unverwechselbar, keiner Richtung eindeutig verpflichtet, realisierte er seine öffentlichen Bauten in den verschiedensten Machtkonstellationen. Sein Durchbruch gelang ihm in den frühen 1920er Jahren im sozialdemokratischen Wien mit dem Krematorium. In der Endphase der Weimarer Republik erprobte er sich mit dem Schlageter-Denkmal in Düsseldorf in "nationaler Inszenierungskunst" und stieg im autoritären Ständestaat unter Dollfuß und Schuschnigg zum Staatsrat auf. Gleichzeitig erbaute er für Kemal Atatürk den Regierungssitz in Ankara und verbrachte die Kriegszeit in der neutralen Türkei. Als Architekten-Doyen nahm er ab 1954 seinen Rang in der Zweiten Republik wieder ein. Erstmals unternimmt es der renommierte Architekturpublizist und Städtebau-Experte Wilfried Posch, diese exemplarische Biografie zwischen Kunst und Politik nachzuzeichnen.
Clemens Holzmeister : Architekt zwischen Kunst und Politik
Posch, Wilfried (author) / Holzmeister
2010
414 S.
21 cm
Ill
Literaturverz. S. 336 - 353
Digital preservation by Technische Informationsbibliothek (TIB) / Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek
Digital preservation by Universitätsbibliothek Heidelberg
Book
German
Online Contents | 1986
|Innsbruck Ausstellung. Clemens Holzmeister
British Library Online Contents | 2000
British Library Online Contents | 2003
|Haus in Bozen von Clemens Holzmeister
DataCite | 1930
|