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Gemeinschaft durch Architektur: Soziale Interaktion der Bewohner:innen in psychiatrischen Wohnstätten fördern
Bewohner:innen von psychiatrischen Wohnstätten leben oft aneinander vorbei als miteinander. Ziel ist es, dies zu ändern und eine prozessweise Integration der Bewohner:innen in die Gemeinschaft zu erreichen. Dafür liegt im Fokus dieser Arbeit die Analyse der Gemeinschafts- und Aufenthaltsbereiche und die dort stattfindende Interaktion der Bewohner:innen. In einer Wohnstätte wurde ein Behavior Mapping im Aufenthaltsbereich einer Wohngruppe durchgeführt. Hauptaugenmerk lag dabei auf den stattfindenden Interaktionen zwischen den Bewohner:innen und ihrem Umfeld. In diesem Zusammenhang konnten visuelle, taktile, akustische und räumliche Aspekte, sowie architektonische Hauptanlaufpunkte der Bewohner:innen herausgefiltert werden. Zusätzlich zu den Beobachtungen wurde eine Umfrage mit den Betreuer:innen bezüglich der Interaktion der Bewohner:innen durchgeführt. Zusammenfassend haben sich Fenster, Sitzmöglichkeiten und Öffnungen als Übergangsbereiche zwischen Räumen als interaktionsfördernde Elemente herausgebildet. Aber auch an Bildern, Dekoration und Farbigkeit im Raum werden am meisten Interaktionen beobachtet. Aus den analysierten Elementen wurden Visualisierungen von möglichen Raumsituationen entwickelt. Diese enthalten Vorschläge zur interaktionsfördernden Einrichtung eines Gemeinschaftsraums für eine psychiatrische Wohnstätte.[. aus dem Text]
Gemeinschaft durch Architektur: Soziale Interaktion der Bewohner:innen in psychiatrischen Wohnstätten fördern
Bewohner:innen von psychiatrischen Wohnstätten leben oft aneinander vorbei als miteinander. Ziel ist es, dies zu ändern und eine prozessweise Integration der Bewohner:innen in die Gemeinschaft zu erreichen. Dafür liegt im Fokus dieser Arbeit die Analyse der Gemeinschafts- und Aufenthaltsbereiche und die dort stattfindende Interaktion der Bewohner:innen. In einer Wohnstätte wurde ein Behavior Mapping im Aufenthaltsbereich einer Wohngruppe durchgeführt. Hauptaugenmerk lag dabei auf den stattfindenden Interaktionen zwischen den Bewohner:innen und ihrem Umfeld. In diesem Zusammenhang konnten visuelle, taktile, akustische und räumliche Aspekte, sowie architektonische Hauptanlaufpunkte der Bewohner:innen herausgefiltert werden. Zusätzlich zu den Beobachtungen wurde eine Umfrage mit den Betreuer:innen bezüglich der Interaktion der Bewohner:innen durchgeführt. Zusammenfassend haben sich Fenster, Sitzmöglichkeiten und Öffnungen als Übergangsbereiche zwischen Räumen als interaktionsfördernde Elemente herausgebildet. Aber auch an Bildern, Dekoration und Farbigkeit im Raum werden am meisten Interaktionen beobachtet. Aus den analysierten Elementen wurden Visualisierungen von möglichen Raumsituationen entwickelt. Diese enthalten Vorschläge zur interaktionsfördernden Einrichtung eines Gemeinschaftsraums für eine psychiatrische Wohnstätte.[. aus dem Text]
Gemeinschaft durch Architektur: Soziale Interaktion der Bewohner:innen in psychiatrischen Wohnstätten fördern
Zimmer, Nicole (author)
2023-01-01
Article/Chapter (Book)
Electronic Resource
German
BASE | 2023
|DataCite | 1912
|GenerationenWohnen : neue Konzepte für Architektur und soziale Interaktion
UB Braunschweig | 2015
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