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Die von Fourastié am wirkungsvollsten verbreitete These, daß eine Umschichtung vom primären und sekundären zum tertiären Sektor stattfinde, müßte erhebliche Konsequenzen für die Raum- und Siedlungsstruktur haben, wenn sie in Zusammenhang stünde mit Christallers These, die zentralen Orte seien die bevorzugten und zugleich hierarchisch gestuften Standorte tertiärer Arbeitsplätze. Eine Regressionsanalyse der diesbezüglichen Daten der Arbeitsstättenzählungen 1970 und 1987 bestätigt den von Fourastié beschriebenen Tertiärisierungsprozeß sowohl auf der Ebene von Bundesländern wie von raumstrukturellen Einheiten trotz enormer Unterschiede in bezug auf Ausgangsbasis und gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Am Beispiel des Saarlandes wurde geprüft, in welcher Weise sich dieser großräumige Tertiärisierungsprozeß im Gefüge der zentralen Orte niedergeschlagen hat. Dabei hat sich gezeigt, daß sich die nach Zentralortsstufen stark differenzierten Dienstleistungsbesatzziffern mit hohem Bestimmtheitsmaß aus ihren jeweiligen Ausgangsquoten ableiten lassen, wobei die zentralen Orte der unteren und mittleren Stufen die Tertiärisierung deutlicher voran treiben konnten als die höheren zentralen Orte und die peripheren Orte relativ deutlich abfielen. Bei prinzipieller Fortgeltung dieses Zusammenhangs würden die zentralen Orte einen immer größeren Anteil an Arbeitsplätzen auf sich konzentrieren können.
Die von Fourastié am wirkungsvollsten verbreitete These, daß eine Umschichtung vom primären und sekundären zum tertiären Sektor stattfinde, müßte erhebliche Konsequenzen für die Raum- und Siedlungsstruktur haben, wenn sie in Zusammenhang stünde mit Christallers These, die zentralen Orte seien die bevorzugten und zugleich hierarchisch gestuften Standorte tertiärer Arbeitsplätze. Eine Regressionsanalyse der diesbezüglichen Daten der Arbeitsstättenzählungen 1970 und 1987 bestätigt den von Fourastié beschriebenen Tertiärisierungsprozeß sowohl auf der Ebene von Bundesländern wie von raumstrukturellen Einheiten trotz enormer Unterschiede in bezug auf Ausgangsbasis und gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Am Beispiel des Saarlandes wurde geprüft, in welcher Weise sich dieser großräumige Tertiärisierungsprozeß im Gefüge der zentralen Orte niedergeschlagen hat. Dabei hat sich gezeigt, daß sich die nach Zentralortsstufen stark differenzierten Dienstleistungsbesatzziffern mit hohem Bestimmtheitsmaß aus ihren jeweiligen Ausgangsquoten ableiten lassen, wobei die zentralen Orte der unteren und mittleren Stufen die Tertiärisierung deutlicher voran treiben konnten als die höheren zentralen Orte und die peripheren Orte relativ deutlich abfielen. Bei prinzipieller Fortgeltung dieses Zusammenhangs würden die zentralen Orte einen immer größeren Anteil an Arbeitsplätzen auf sich konzentrieren können.
Die räumliche Ordnung auf dem Weg in die Dienstleistungsgesellschaft
Paul Jost (author)
1991
Article (Journal)
Electronic Resource
Unknown
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Die räumliche Ordnung des Arbeitsplatzes
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|Arbeitswelten : Architektur für die Dienstleistungsgesellschaft
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