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Lichttechnische Bewertung vertikaler Fassaden in unterschiedlichen Klimazonen
Der Fassadentechnik kommt hinsichtlich einer gesamtenergetisch effizienten und biologisch wirksamen Lichtversorgung von Innenräumen maßgebliche Bedeutung zu. Gut geplante Fassaden ermöglichen es, in dahinter liegenden Raumteilen wie Büros zu etwa 80 Prozent der Zeit ohne Kunstlicht auszukommen und damit den Bedarf an Beleuchtungsenergie und Leuchtmitteln signifikant zu senken. Darüber hinaus wirkt das Tageslicht unmittelbar biologisch auf den Menschen. Die energetische Wirkung von Fassaden ist mit Hilfe von Verfahren wie der DIN V 18559-4 zwischenzeitlich auf nationaler Ebene genähert bewertbar. Auf Grundlage einer detaillierten Parameterstudie wurde nun ein weltweit anwendbares empirisches Modell hergeleitet. Dieses Rechenmodell ermöglicht die produktbezogene Bestimmung der relativen Nutzbelichtung (Tageslichtautonomie) durch Tageslicht für Innenräume in Gebäuden mit unterschiedlichen vertikalen Fassaden. Auf Grundlage der relativen Nutzbelichtung kann der Energieaufwand für Beleuchtung ermittelt werden. Zunächst wurde untersucht, welchen Einfluss unterschiedliche geografische und klimatische Beleuchtungsverhältnisse in lateral beleuchteten Räumen haben, die mit unterschiedlichen Fassadensystemen ausgestattet sind. In einem zweiten Schritt wurde auf Grundlage der durchgeführten Untersuchung ein einfaches verallgemeinertes - damit weltweit anwendbares - Modell zur produktbezogenen Bewertung des Einflusses lichttechnischer Parameter von Fassadenkomponenten auf die natürliche Belichtung und den tageslichtunabhängige Energiebedarf von Beleuchtungssystemen entwickelt.
Lichttechnische Bewertung vertikaler Fassaden in unterschiedlichen Klimazonen
Der Fassadentechnik kommt hinsichtlich einer gesamtenergetisch effizienten und biologisch wirksamen Lichtversorgung von Innenräumen maßgebliche Bedeutung zu. Gut geplante Fassaden ermöglichen es, in dahinter liegenden Raumteilen wie Büros zu etwa 80 Prozent der Zeit ohne Kunstlicht auszukommen und damit den Bedarf an Beleuchtungsenergie und Leuchtmitteln signifikant zu senken. Darüber hinaus wirkt das Tageslicht unmittelbar biologisch auf den Menschen. Die energetische Wirkung von Fassaden ist mit Hilfe von Verfahren wie der DIN V 18559-4 zwischenzeitlich auf nationaler Ebene genähert bewertbar. Auf Grundlage einer detaillierten Parameterstudie wurde nun ein weltweit anwendbares empirisches Modell hergeleitet. Dieses Rechenmodell ermöglicht die produktbezogene Bestimmung der relativen Nutzbelichtung (Tageslichtautonomie) durch Tageslicht für Innenräume in Gebäuden mit unterschiedlichen vertikalen Fassaden. Auf Grundlage der relativen Nutzbelichtung kann der Energieaufwand für Beleuchtung ermittelt werden. Zunächst wurde untersucht, welchen Einfluss unterschiedliche geografische und klimatische Beleuchtungsverhältnisse in lateral beleuchteten Räumen haben, die mit unterschiedlichen Fassadensystemen ausgestattet sind. In einem zweiten Schritt wurde auf Grundlage der durchgeführten Untersuchung ein einfaches verallgemeinertes - damit weltweit anwendbares - Modell zur produktbezogenen Bewertung des Einflusses lichttechnischer Parameter von Fassadenkomponenten auf die natürliche Belichtung und den tageslichtunabhängige Energiebedarf von Beleuchtungssystemen entwickelt.
Lichttechnische Bewertung vertikaler Fassaden in unterschiedlichen Klimazonen
Boer, Jan de (author) / Mergenthaler, Karl (author)
IBP-Mitteilung ; 40
2013
Article (Journal)
Electronic Resource
German