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Möglichkeiten der Prognose von Oberflächensetzungen beim Tunnelvortrieb im Lockergestein - Teil 1: Empirisches Prognoseverfahren
Beim Bau von Tunneln im Lockergestein kommt es immer zu Spannungsumlagerungen und Verformungen im umliegenden Gebirge. Deshalb ist bei der Planung von oberflächennahen Tunneln in setzungsempfindlicher Umgebung die Prognose von Setzungen über dem Tunnel sehr wichtig. Zur Bestimmung derartiger Verformungen kann entweder die Auswertung vorangegangener Tunnelbauprojekte (empirische Prognose) herangezogen werden oder es können numerische Berechnungen durchgeführt werden. Im vorliegenden ersten Teil des Beitrags wird ein empirisches Prognoseverfahren vorgestellt, mit dem sich die Setzungen beim Tunnelvortrieb einfach bestimmen lassen und das auf einer großen Anzahl sorgfältig ausgewählter und überprüfter Messquerschnitte beruht. Insgesamt wurden 350 Messquerschnitte (Spritzbeton- und Schildvortrieb), darunter mehr als 200 aus dem Münchner U-Bahn-Bau (Spritzbetonvortrieb), ausgewertet. Beschrieben wurde u. a. der Einfluss der Vortriebsart, der Baugrundeigenschaften, der Tunneltiefe und der Querschnittsgröße auf die Größe der Setzungsmulde. Da es eine Vielzahl vergleichbarer Messungen gab, konnte der Größe der Setzungsmulde eine Auftretenswahrscheinlichkeit zugeordnet werden. Im zweiten Teil werden numerische Berechnungsmethoden vorgestellt, deren Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen mit dem emprischen Verfahren verglichen werden.
Möglichkeiten der Prognose von Oberflächensetzungen beim Tunnelvortrieb im Lockergestein - Teil 1: Empirisches Prognoseverfahren
Beim Bau von Tunneln im Lockergestein kommt es immer zu Spannungsumlagerungen und Verformungen im umliegenden Gebirge. Deshalb ist bei der Planung von oberflächennahen Tunneln in setzungsempfindlicher Umgebung die Prognose von Setzungen über dem Tunnel sehr wichtig. Zur Bestimmung derartiger Verformungen kann entweder die Auswertung vorangegangener Tunnelbauprojekte (empirische Prognose) herangezogen werden oder es können numerische Berechnungen durchgeführt werden. Im vorliegenden ersten Teil des Beitrags wird ein empirisches Prognoseverfahren vorgestellt, mit dem sich die Setzungen beim Tunnelvortrieb einfach bestimmen lassen und das auf einer großen Anzahl sorgfältig ausgewählter und überprüfter Messquerschnitte beruht. Insgesamt wurden 350 Messquerschnitte (Spritzbeton- und Schildvortrieb), darunter mehr als 200 aus dem Münchner U-Bahn-Bau (Spritzbetonvortrieb), ausgewertet. Beschrieben wurde u. a. der Einfluss der Vortriebsart, der Baugrundeigenschaften, der Tunneltiefe und der Querschnittsgröße auf die Größe der Setzungsmulde. Da es eine Vielzahl vergleichbarer Messungen gab, konnte der Größe der Setzungsmulde eine Auftretenswahrscheinlichkeit zugeordnet werden. Im zweiten Teil werden numerische Berechnungsmethoden vorgestellt, deren Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen mit dem emprischen Verfahren verglichen werden.
Möglichkeiten der Prognose von Oberflächensetzungen beim Tunnelvortrieb im Lockergestein - Teil 1: Empirisches Prognoseverfahren
Possibilities to predict the surface settlement during tunnelling in soil - Part 1: empirical erediction method
geotechnik ; 36 ; 30-39
2013-01-01
10 pages
Article (Journal)
German
Baugrund , U-Bahn , Tunnelbau , Tunnelvortrieb , Verformung , Spritzbeton , München , Setzungsberechnung , Prognose , Messung
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|Oberflächensetzungen beim Tunnelvortrieb im Lockergestein : Prognose, Messung und Beeinflussung
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