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Modellversuche zur Klaerung von Schadensursachen an waermebehandelten Betonfertigteilen. T. 2. Waermebehandlung von Moerteln und spaete Ettringitbildung
Bei der Warmbehandlung von Moerteln und Betonen verschiebt sich das Gleichgewicht zwischen Ettringit und Monosulfathydrat bzw. den entsprechenden Mischkristallen zu den Monophasen, die bei Raumtemperatur metastabil sind. Dadurch kann in Gegenwart von genuegend Feuchtigkeit Ettringit gebildet werden. Diese spaete Ettringitbildung wird von Zunahmen von Massen und Laengen sowie von Abnahmen der Resonanzfrequenzen und damit der Festigkeiten begleitet. Die daraus resultierende Schadensbildung kann ohne zusaetzliche aeussere Beanspruchung in Sonderfaellen bis zur Zerstoerung fuehren und tritt verzoegert nach einem Monat bzw. bis zu einem Zeitraum von einem Jahr auf. Mit C3A-freiem Portlandzement, mit genuegend hohem Ersatz des Portlandzementklinkers durch Huettensand oder geeignete Puzzolane, d. h. bei Verwendung von Zementen, die sich allgemein als guenstig fuer eine Warmbehandlung erweisen, wurde die schaedigende Reaktion nicht beobachtet. Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse liegt die Grenztemperatur der Warmbehandlung fuer eine schaedigende Rueckbildung des Ettringits zwischen 80 und 85C. Die Erhoehung des W/Z-Wertes von 0,5 auf 0,7 fuehrte bisher zu keiner zusaetzlichen Schaedigung, die Reduzierung des W/Z auf 0,35 fuehrte dagegen bis zum Pruefalter von 120 Tagen zu keiner Schaedigung.
Modellversuche zur Klaerung von Schadensursachen an waermebehandelten Betonfertigteilen. T. 2. Waermebehandlung von Moerteln und spaete Ettringitbildung
Bei der Warmbehandlung von Moerteln und Betonen verschiebt sich das Gleichgewicht zwischen Ettringit und Monosulfathydrat bzw. den entsprechenden Mischkristallen zu den Monophasen, die bei Raumtemperatur metastabil sind. Dadurch kann in Gegenwart von genuegend Feuchtigkeit Ettringit gebildet werden. Diese spaete Ettringitbildung wird von Zunahmen von Massen und Laengen sowie von Abnahmen der Resonanzfrequenzen und damit der Festigkeiten begleitet. Die daraus resultierende Schadensbildung kann ohne zusaetzliche aeussere Beanspruchung in Sonderfaellen bis zur Zerstoerung fuehren und tritt verzoegert nach einem Monat bzw. bis zu einem Zeitraum von einem Jahr auf. Mit C3A-freiem Portlandzement, mit genuegend hohem Ersatz des Portlandzementklinkers durch Huettensand oder geeignete Puzzolane, d. h. bei Verwendung von Zementen, die sich allgemein als guenstig fuer eine Warmbehandlung erweisen, wurde die schaedigende Reaktion nicht beobachtet. Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse liegt die Grenztemperatur der Warmbehandlung fuer eine schaedigende Rueckbildung des Ettringits zwischen 80 und 85C. Die Erhoehung des W/Z-Wertes von 0,5 auf 0,7 fuehrte bisher zu keiner zusaetzlichen Schaedigung, die Reduzierung des W/Z auf 0,35 fuehrte dagegen bis zum Pruefalter von 120 Tagen zu keiner Schaedigung.
Modellversuche zur Klaerung von Schadensursachen an waermebehandelten Betonfertigteilen. T. 2. Waermebehandlung von Moerteln und spaete Ettringitbildung
Model test to clear up the reason for damages on heat-treated mortar products. Pt. 2. Heat treatment of mortars and renewed ettringite formation
Heinz, D. (author) / Ludwig, U. (author) / Nasr, R. (author)
TIZ International Powder Magazine ; 106 ; 178-183
1982
6 Seiten
Article (Journal)
German
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Engineering Index Backfile | 1965
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