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Entwicklung eines Entsorgungskonzeptes für Bankettschälgut von Straßen
Mit steigender Verkehrsbelastung der Straßen nehmen die begrünten Seitenstreifen (Bankette) immer mehr belastetes Material auf. Es stammt von den Fahrzeugen und ihren Emissionen, von der Fahrbahn und aus dem Straßenunterhaltungs- und betriebsdienst. Aus der eingehenden Analyse der Erfahrungen aus mehreren Bundesländern und der bislang vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen lassen sich Folgerungen für eine Lösungsstrategie der Bankettschälgutproblematik ziehen: 1) Von einer durchgehenden Beprobung zur Abschätzung des Belastungsgrades von BSG wird abgeraten: Unbelastete Strecken und Belastungsmaxima können nicht mit ausreichender Sicherheit identifiziert werden. Der große Untersuchungsaufwand ist nicht besonders entscheidungsrelevant für die praktikablen Entsorgungswege. 2) Auch über die Bestimmung von Einflußgrößen können keine verwendbaren, quantitativen Aussagen zur Schadstoffbelastung von Bankettschälgut gemacht werden. 3) Es stehen derzeit keine in der Praxis anwendbaren Aufbereitungsverfahren zur Verfügung. Es wird ein mittelfristiges Handlungskonzept für den Umgang mit BSG vorgeschlagen: Maßgebend für die gewählte Verwendung des Schälguts, das möglichst im Straßen- und Straßenseitenraum verbleiben soll, sind Verkehrsbelastung, Bankettalter, Trassierung und die wasserwirtschaftliche Empfindlichkeit der zu unterhaltenden Straßenabschnitte. Abschließend werden Vorschläge zur langfristigen Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes mit dem Ziel einer einheitlichen Regelung in der BRD gemacht.
Entwicklung eines Entsorgungskonzeptes für Bankettschälgut von Straßen
Mit steigender Verkehrsbelastung der Straßen nehmen die begrünten Seitenstreifen (Bankette) immer mehr belastetes Material auf. Es stammt von den Fahrzeugen und ihren Emissionen, von der Fahrbahn und aus dem Straßenunterhaltungs- und betriebsdienst. Aus der eingehenden Analyse der Erfahrungen aus mehreren Bundesländern und der bislang vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen lassen sich Folgerungen für eine Lösungsstrategie der Bankettschälgutproblematik ziehen: 1) Von einer durchgehenden Beprobung zur Abschätzung des Belastungsgrades von BSG wird abgeraten: Unbelastete Strecken und Belastungsmaxima können nicht mit ausreichender Sicherheit identifiziert werden. Der große Untersuchungsaufwand ist nicht besonders entscheidungsrelevant für die praktikablen Entsorgungswege. 2) Auch über die Bestimmung von Einflußgrößen können keine verwendbaren, quantitativen Aussagen zur Schadstoffbelastung von Bankettschälgut gemacht werden. 3) Es stehen derzeit keine in der Praxis anwendbaren Aufbereitungsverfahren zur Verfügung. Es wird ein mittelfristiges Handlungskonzept für den Umgang mit BSG vorgeschlagen: Maßgebend für die gewählte Verwendung des Schälguts, das möglichst im Straßen- und Straßenseitenraum verbleiben soll, sind Verkehrsbelastung, Bankettalter, Trassierung und die wasserwirtschaftliche Empfindlichkeit der zu unterhaltenden Straßenabschnitte. Abschließend werden Vorschläge zur langfristigen Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes mit dem Ziel einer einheitlichen Regelung in der BRD gemacht.
Entwicklung eines Entsorgungskonzeptes für Bankettschälgut von Straßen
Durth-Sachs, I. (author)
1999
110 Seiten, Bilder, Tabellen, 99 Quellen
(+ 34 S. Anh.)
Theses
German
Entwicklung eines Entsorgungskonzeptes für Bankettschälgut von Straßen
UB Braunschweig | 1999
|Die Entwicklung der italienischen Strassen
Engineering Index Backfile | 1938
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