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Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen anhand von auf zentrischen Zug belasteten Versuchskörpern die Grundlagen für nichtlineare Bemessungsverfahren untersucht werden. Durch den EC 2 steht dem bemessenden Ingenieur erstmalig eine normgerechte Möglichkeit zur Verfügung, nichtlinear ermittelte Bemessungsschnittgrößen in den Nachweisen zu verwenden. Die auf internationaler Ebene und in Deutschland bisher geschaffenen Grundlagen zur nichtlinearen Schnittgrößenermittlung im Stahl- und Spannbetonbau sind zwar umfangreich, sie sind aber weder anwendungsreif noch ausreichend konsistent. Neben den Verformungseigenschaften der Betondruckzone, stellt die Verformbarkeit der Zugzone eines Stahlbetonquerschnitts eine wichtige Voraussetzung dar, durch Umlagerung der Schnittgrößen im Tragwerk, versteckte Tragreserven zu aktivieren. Um die Verformungsfähigkeit der Zugzone wirklichkeitsnah zu beschreiben, sind insbesondere die Verbundeigenschaften zwischen Stahl und Beton auch nach Erreichen des Stahlfließens zu untersuchen. Einer der Haupteinflußfaktoren der plastischen Verformbarkeit von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken ist die Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen nach dem Fließen der Bewehrung. Der Verbund zwischen Stahl und Beton ist für den Gebrauchslastbereich ausrei-chend beschrieben. Ein abgesichertes Modell zur Beschreibung der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen im Bruchzustand existiert noch nicht, insbesondere bei gemischter Bewehrung. In diesem Beitrag werden die geplanten Versuche beschrieben.
Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen anhand von auf zentrischen Zug belasteten Versuchskörpern die Grundlagen für nichtlineare Bemessungsverfahren untersucht werden. Durch den EC 2 steht dem bemessenden Ingenieur erstmalig eine normgerechte Möglichkeit zur Verfügung, nichtlinear ermittelte Bemessungsschnittgrößen in den Nachweisen zu verwenden. Die auf internationaler Ebene und in Deutschland bisher geschaffenen Grundlagen zur nichtlinearen Schnittgrößenermittlung im Stahl- und Spannbetonbau sind zwar umfangreich, sie sind aber weder anwendungsreif noch ausreichend konsistent. Neben den Verformungseigenschaften der Betondruckzone, stellt die Verformbarkeit der Zugzone eines Stahlbetonquerschnitts eine wichtige Voraussetzung dar, durch Umlagerung der Schnittgrößen im Tragwerk, versteckte Tragreserven zu aktivieren. Um die Verformungsfähigkeit der Zugzone wirklichkeitsnah zu beschreiben, sind insbesondere die Verbundeigenschaften zwischen Stahl und Beton auch nach Erreichen des Stahlfließens zu untersuchen. Einer der Haupteinflußfaktoren der plastischen Verformbarkeit von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken ist die Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen nach dem Fließen der Bewehrung. Der Verbund zwischen Stahl und Beton ist für den Gebrauchslastbereich ausrei-chend beschrieben. Ein abgesichertes Modell zur Beschreibung der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen im Bruchzustand existiert noch nicht, insbesondere bei gemischter Bewehrung. In diesem Beitrag werden die geplanten Versuche beschrieben.
Verformbarkeit der Zugzone
Stabler, J. (author)
DAfStb-Forschungskolloquium, 35 ; 75-82
1999
8 Seiten, 6 Bilder, 1 Tabelle, 8 Quellen
Conference paper
German
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