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Untersuchungen zur Trocknung des Poren- und des Hydratwassers von Maschinenputzgips, Tonerdezementpasten und Feuerbetonen mit einem neuen Meßgerät
Feuerbetone haben gegenüber Steinen in thermisch hoch beanspruchten Aggregaten viele Vorteile. Als Bindephase bei hochwertigen Feuerbetonen kommen ausschließlich Tonerdezemente in Betracht. Vor dem Einsatz muß das zur Verarbeitung nötige Wasser wieder ausgetrieben werden. Dieser Trocknungsvorgang während dem Aufheizen schließt neben der Entfernung von Porenwasser auch die von Hydratwasser mit ein. Im Rahmen dieser Dissertation wurde ein Meßgerät zur Überwachung des Trocknungsvorgangs verwendet, das am Institut für Eisenhüttenkunde zur Messung des Porenwassers entwickelt worden ist. Es wurde getestet, ob es sich auch zur Überwachung von Dehydratationsprozessen eignet. Für jeden Feuerbeton sind typische Aufheizstrategien zu entwickeln, die zu möglichst kurzen Aufheizzeiten führen. Vorversuche wurden mit Maschinenputzgips durchgeführt. Hier wurde die Abgabe des Hydratwassers mit dem Meßgerät eindeutig erkannt. Daraufhin wurden Versuche mit verschiedenen Tonerdezementen im Labor durchgeführt, die ebenfalls erfolgreich verliefen. Zuletzt wurde der Trocknungsvorgang eines Andalusitfeuerfestbetons, der für das Dauerfutter von Verteilern verwendet wird, in Labor- und Industrieversuchen überwacht. Werden die Sensoren in verschiedenen Tiefen des Futters eingebaut, so lassen sich die physikalischen Vorgänge im einzelnen verfolgen und analysieren und durch Modelle beschreiben. Mit einem elektrischen Analogiemodell wurde die Temperaturverteilung in verschiedenen Schichten der feuerfesten Zustellung von Verteilern berechnet und mit den Signalen der Feuchtesensoren aus Betriebsversuchen verglichen. Hierbei wurde eine gute Übereinstimmung festgestellt.
Untersuchungen zur Trocknung des Poren- und des Hydratwassers von Maschinenputzgips, Tonerdezementpasten und Feuerbetonen mit einem neuen Meßgerät
Feuerbetone haben gegenüber Steinen in thermisch hoch beanspruchten Aggregaten viele Vorteile. Als Bindephase bei hochwertigen Feuerbetonen kommen ausschließlich Tonerdezemente in Betracht. Vor dem Einsatz muß das zur Verarbeitung nötige Wasser wieder ausgetrieben werden. Dieser Trocknungsvorgang während dem Aufheizen schließt neben der Entfernung von Porenwasser auch die von Hydratwasser mit ein. Im Rahmen dieser Dissertation wurde ein Meßgerät zur Überwachung des Trocknungsvorgangs verwendet, das am Institut für Eisenhüttenkunde zur Messung des Porenwassers entwickelt worden ist. Es wurde getestet, ob es sich auch zur Überwachung von Dehydratationsprozessen eignet. Für jeden Feuerbeton sind typische Aufheizstrategien zu entwickeln, die zu möglichst kurzen Aufheizzeiten führen. Vorversuche wurden mit Maschinenputzgips durchgeführt. Hier wurde die Abgabe des Hydratwassers mit dem Meßgerät eindeutig erkannt. Daraufhin wurden Versuche mit verschiedenen Tonerdezementen im Labor durchgeführt, die ebenfalls erfolgreich verliefen. Zuletzt wurde der Trocknungsvorgang eines Andalusitfeuerfestbetons, der für das Dauerfutter von Verteilern verwendet wird, in Labor- und Industrieversuchen überwacht. Werden die Sensoren in verschiedenen Tiefen des Futters eingebaut, so lassen sich die physikalischen Vorgänge im einzelnen verfolgen und analysieren und durch Modelle beschreiben. Mit einem elektrischen Analogiemodell wurde die Temperaturverteilung in verschiedenen Schichten der feuerfesten Zustellung von Verteilern berechnet und mit den Signalen der Feuchtesensoren aus Betriebsversuchen verglichen. Hierbei wurde eine gute Übereinstimmung festgestellt.
Untersuchungen zur Trocknung des Poren- und des Hydratwassers von Maschinenputzgips, Tonerdezementpasten und Feuerbetonen mit einem neuen Meßgerät
Pernot, J. (author)
1999
116 Seiten, 60 Bilder, 15 Tabellen, 55 Quellen
Theses
German
Einfluß der Feuchte auf die Wärmeleitfähigkeit von Feuerbetonen
Tema Archive | 1997
|Praktische Erfahrungen mit selbstfließenden LC- und ULC-Feuerbetonen im Anlagenbau
Tema Archive | 1997
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