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Der Bau des Kraftwerkes Lambach
Nach Wiederaufnahme der Bauarbeiten im November 1997 wurde das Kraftwerk in 2,5 Jahren fertiggestellt. Seit 9. November 1999 fließt Strom aus dem Wasserkraftwerk Lambach ins Netz. Das Hauptbauwerk besteht aus einer dreifeldrigen Wehranlage (je 14 m Breite), dem Krafthaus und einem halbrunden Anbau. Es sind 2 Rohrturbinen der Type Bulb 2000, eine österreichische Innovation der Firmen VOEST MCE und ELIN, eingebaut. Mit dem Kraftwerksbau wurden die Abwasserkanäle der Anrainergemeinden zukunftsorientiert saniert. Die Ortsteile Stadl-Traun und Stadl-Hausruck sind durch die Realisierung eines Grundwasserabsenkprojektes in Zukunft besser gegen Hochwässer geschützt. Die Dichtungen wurden zum Teil mit dem 'Mixed in Place'-Verfahren erstmals bei einem Kraftwerksbau ausgeführt. Rekultivierung und ökologische Maßnahmen waren permanenter Bestandteil des Baugeschehens. Es galt, Wunden in der Landschaft möglichst schnell zu schließen und Ersatzlebensräume sofort herzustellen. Dieses Konzept konnte nur durch eine ständige ökologische Begleitung durchgeführt werden. Ein neues Kommunikationskonzept brachte eine enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden und den Anrainern. Mit einer außerordentlichen ökologischen Bauweise, mit dem Einsatz neuer bautechnischer Verfahren und mit dem Einbau der neuen Turbinen Bulb 2000 hat Lambach im österreichischen Kraftwerksbau eine besondere Stellung, es hat auch international in Fachkreisen große Beachtung gefunden.
Der Bau des Kraftwerkes Lambach
Nach Wiederaufnahme der Bauarbeiten im November 1997 wurde das Kraftwerk in 2,5 Jahren fertiggestellt. Seit 9. November 1999 fließt Strom aus dem Wasserkraftwerk Lambach ins Netz. Das Hauptbauwerk besteht aus einer dreifeldrigen Wehranlage (je 14 m Breite), dem Krafthaus und einem halbrunden Anbau. Es sind 2 Rohrturbinen der Type Bulb 2000, eine österreichische Innovation der Firmen VOEST MCE und ELIN, eingebaut. Mit dem Kraftwerksbau wurden die Abwasserkanäle der Anrainergemeinden zukunftsorientiert saniert. Die Ortsteile Stadl-Traun und Stadl-Hausruck sind durch die Realisierung eines Grundwasserabsenkprojektes in Zukunft besser gegen Hochwässer geschützt. Die Dichtungen wurden zum Teil mit dem 'Mixed in Place'-Verfahren erstmals bei einem Kraftwerksbau ausgeführt. Rekultivierung und ökologische Maßnahmen waren permanenter Bestandteil des Baugeschehens. Es galt, Wunden in der Landschaft möglichst schnell zu schließen und Ersatzlebensräume sofort herzustellen. Dieses Konzept konnte nur durch eine ständige ökologische Begleitung durchgeführt werden. Ein neues Kommunikationskonzept brachte eine enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden und den Anrainern. Mit einer außerordentlichen ökologischen Bauweise, mit dem Einsatz neuer bautechnischer Verfahren und mit dem Einbau der neuen Turbinen Bulb 2000 hat Lambach im österreichischen Kraftwerksbau eine besondere Stellung, es hat auch international in Fachkreisen große Beachtung gefunden.
Der Bau des Kraftwerkes Lambach
The construction of the power plant of Lambach
Lindorfer, J. (author) / Scheuringer, A. (author)
VEÖ Journal ; 56-62
2000
7 Seiten, 7 Bilder
Article (Journal)
German