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Weichdichtende Absperrklappen - 40 Jahre nach ihrer Markteinführung
Weichdichtende Absperrklappen werden seit ca. 40 Jahren u.a. in der Wasserwirtschaft ab DN (Nennweite) 250 in den verschiedenen Bauausführungen eingesetzt, wie mit zentrisch gelagerter, einfach-exentrischer oder doppel-exzentrischer Klappenscheibe. Die bekannten Mängel der Absperrklappen, wie Undichtigkeiten durch die entstehende Seitenverschiebung der Klappenlage, durch die Verschiebung der Klappenscheibe aus der theoretischen Schließlage, oder das Herauswandern des Dichtringes aus der Klemmringhalterung, führten zu der Neuentwicklung mit einem betriebsdruckabhängigem Klappendichtsystem. Der Dichtring wird vom Betriebsdruck dahingehend unterstützt, dass er in beiden Durchflussrichtungen selbsttätig wirkend abdichtet. Dadurch ist die Klappenwelle druckentlastet. Die Klappenscheibe wird nicht verschoben. Der Dichtring ist durch einen Ring aus nichtrostendem Stahl armiert und dadurch stabil. Die Halterung erfolgt über einen Haltering, der die axiale Beweglichkeit im Gehäuse garantiert. In der Zwischen- und Offenstellung ist der Dichtring entlastet und spannungsfrei. In der Schließendstellung unter Druck kann er sich optimal an die Dichtpartie anlegen. Die Antriebe müssen wasserdicht und formschlüssig eingebaut werden. Da für die Trinkwasserleitungen eine hohe Lebensdauer und Verfügbarkeit notwendig sind, werden die Bauteile der Absperrklappen aus korrosionsabweisenden Materialien hergestellt bzw. mit diesen beschichtet. Die Außenbeschichtung erfolgt nach DIN 30671, die Innenbeschichtung nach DIN 3476. Die erhöhten Forderungen für Trinkwasser können durch EP-(Epoxydharz)Beschichtung erfüllt werden. Man wendet hauptsächlich die EP-Pulverbeschichtung und die EP-Zweikomponenten-Flüssigsystembeschichtung an. Auch die Einschicht-Emaillierung mit Silikatglas wird erfolgreich als Innenbeschichtung aufgebracht. Bei Einbau der Absperrarmaturen ist genau nach den Herstellervorschriften zu verfahren, ebenso bei Wartung und Instandsetzung auch der gesamten Rohrleitungsanlage. Ansonsten können die Vorteile der neuen weichdichtenden Absperrklappe bezüglich der wartungsfreien Verfügbarkeit und langen Lebensdauer nicht nutzbar werden.
Weichdichtende Absperrklappen - 40 Jahre nach ihrer Markteinführung
Weichdichtende Absperrklappen werden seit ca. 40 Jahren u.a. in der Wasserwirtschaft ab DN (Nennweite) 250 in den verschiedenen Bauausführungen eingesetzt, wie mit zentrisch gelagerter, einfach-exentrischer oder doppel-exzentrischer Klappenscheibe. Die bekannten Mängel der Absperrklappen, wie Undichtigkeiten durch die entstehende Seitenverschiebung der Klappenlage, durch die Verschiebung der Klappenscheibe aus der theoretischen Schließlage, oder das Herauswandern des Dichtringes aus der Klemmringhalterung, führten zu der Neuentwicklung mit einem betriebsdruckabhängigem Klappendichtsystem. Der Dichtring wird vom Betriebsdruck dahingehend unterstützt, dass er in beiden Durchflussrichtungen selbsttätig wirkend abdichtet. Dadurch ist die Klappenwelle druckentlastet. Die Klappenscheibe wird nicht verschoben. Der Dichtring ist durch einen Ring aus nichtrostendem Stahl armiert und dadurch stabil. Die Halterung erfolgt über einen Haltering, der die axiale Beweglichkeit im Gehäuse garantiert. In der Zwischen- und Offenstellung ist der Dichtring entlastet und spannungsfrei. In der Schließendstellung unter Druck kann er sich optimal an die Dichtpartie anlegen. Die Antriebe müssen wasserdicht und formschlüssig eingebaut werden. Da für die Trinkwasserleitungen eine hohe Lebensdauer und Verfügbarkeit notwendig sind, werden die Bauteile der Absperrklappen aus korrosionsabweisenden Materialien hergestellt bzw. mit diesen beschichtet. Die Außenbeschichtung erfolgt nach DIN 30671, die Innenbeschichtung nach DIN 3476. Die erhöhten Forderungen für Trinkwasser können durch EP-(Epoxydharz)Beschichtung erfüllt werden. Man wendet hauptsächlich die EP-Pulverbeschichtung und die EP-Zweikomponenten-Flüssigsystembeschichtung an. Auch die Einschicht-Emaillierung mit Silikatglas wird erfolgreich als Innenbeschichtung aufgebracht. Bei Einbau der Absperrarmaturen ist genau nach den Herstellervorschriften zu verfahren, ebenso bei Wartung und Instandsetzung auch der gesamten Rohrleitungsanlage. Ansonsten können die Vorteile der neuen weichdichtenden Absperrklappe bezüglich der wartungsfreien Verfügbarkeit und langen Lebensdauer nicht nutzbar werden.
Weichdichtende Absperrklappen - 40 Jahre nach ihrer Markteinführung
Non-metallically sealed isolating dampers: 40 years on from the market launch
Förster, S. (author)
Drei R International ; 39 ; 610-615
2000
6 Seiten, 8 Bilder, 13 Quellen
Article (Journal)
German
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