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Betonschwellen mit elastischer Sohle. Erfahrungen und Erkenntnisse mit einem neuen Bauteil
Mit zunehmender Geschwindigkeit und Betriebsbelastung steigen die Anforderungen an den Schotteroberbau. Eine Antwort hierauf könnte eine passend ausgewählte elastische Schwellensohle unter Betonschwellen sein. Sie schont durch ihre dynamischen Eigenschaften den Schotter und die übrigen Gleiskomponenten indem sie den harten Kontakt zwischen Betonschwellensohle und Schotter beseitigt. Das Aufsetzen der Schwellen erfolgt nicht mehr schlagartig, sondern verhältnismäßig weich. Die wirksame Auflagerfläche im Schotter vergrößert sich. Die Schotterpressungen werden geringer und gleichmäßiger. Die Nachgiebigkeit des Oberbaus erhöht sich insgesamt. Bewährte und kostengünstige Schienenbefestigungen und Betonschwellenbauarten können nahezu unverändert beibehalten werden. Der Querverschiebewiderstand ist gleichmäßig und hoch. Hinsichtlich Spurhaltung und Schienenneigung bleiben die Vorteile der Betonschwellen erhalten. Übliche maschinelle Verfahren für Verlegung und Instandsetzung sind weitgehend anwendbar. Alle Gleiskomponenten einschließlich Untergrund werden geschont. Die Statik, Dynamik und Auswirkungen im Gleis gut berechenbar. Allerdings ergeben sich für besohlte Schwellen Mehrkosten, und sie erfordern einen sachgerechten Umgang, der Beschädigungen der Sohle vermeidet. Schwellen mit elastischer Besohlung wurden bisher bei längsinhomogenem Gleis und höheren Geschwindigkeiten, in Gleisabschnitten mit ungünstigen oder wechselnden Unterbauzuständen, in Übergangsbereichen zwischen unterschiedlichen Oberbauarten, anstelle von Unterschottermatten auf kürzeren Brücken sowie bei zu geringen Schotterbettdicken eingebaut. Weitere Anwendungen sind derzeit sind als Einsatzfälle absehbar.
Betonschwellen mit elastischer Sohle. Erfahrungen und Erkenntnisse mit einem neuen Bauteil
Mit zunehmender Geschwindigkeit und Betriebsbelastung steigen die Anforderungen an den Schotteroberbau. Eine Antwort hierauf könnte eine passend ausgewählte elastische Schwellensohle unter Betonschwellen sein. Sie schont durch ihre dynamischen Eigenschaften den Schotter und die übrigen Gleiskomponenten indem sie den harten Kontakt zwischen Betonschwellensohle und Schotter beseitigt. Das Aufsetzen der Schwellen erfolgt nicht mehr schlagartig, sondern verhältnismäßig weich. Die wirksame Auflagerfläche im Schotter vergrößert sich. Die Schotterpressungen werden geringer und gleichmäßiger. Die Nachgiebigkeit des Oberbaus erhöht sich insgesamt. Bewährte und kostengünstige Schienenbefestigungen und Betonschwellenbauarten können nahezu unverändert beibehalten werden. Der Querverschiebewiderstand ist gleichmäßig und hoch. Hinsichtlich Spurhaltung und Schienenneigung bleiben die Vorteile der Betonschwellen erhalten. Übliche maschinelle Verfahren für Verlegung und Instandsetzung sind weitgehend anwendbar. Alle Gleiskomponenten einschließlich Untergrund werden geschont. Die Statik, Dynamik und Auswirkungen im Gleis gut berechenbar. Allerdings ergeben sich für besohlte Schwellen Mehrkosten, und sie erfordern einen sachgerechten Umgang, der Beschädigungen der Sohle vermeidet. Schwellen mit elastischer Besohlung wurden bisher bei längsinhomogenem Gleis und höheren Geschwindigkeiten, in Gleisabschnitten mit ungünstigen oder wechselnden Unterbauzuständen, in Übergangsbereichen zwischen unterschiedlichen Oberbauarten, anstelle von Unterschottermatten auf kürzeren Brücken sowie bei zu geringen Schotterbettdicken eingebaut. Weitere Anwendungen sind derzeit sind als Einsatzfälle absehbar.
Betonschwellen mit elastischer Sohle. Erfahrungen und Erkenntnisse mit einem neuen Bauteil
Soled concrete railroad ties - a groundbreaking improvement
Müller-Boruttau, F.H. (author) / Kleinert, U. (author)
ETR - Eisenbahntechnische Rundschau ; 50 ; 90-98
2001
9 Seiten, 8 Bilder, 8 Tabellen, 16 Quellen
Article (Journal)
German
Bautechnik , Beton , Eisenbahn , Gleis , Schotter , Eisenbahnbedarf
Betonschwellen mit elastischer Sohle
IuD Bahn | 2001
|Erfahrungen mit dem Betrieb von Tidemodellen mit beweglicher Sohle
HENRY – Federal Waterways Engineering and Research Institute (BAW) | 1975
|Fertigungsanlage für Betonschwellen und zugehöriges Betriebsverfahren
European Patent Office | 2019
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