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Mangelware Wasser. Verschwendung bedroht die Lebensgrundlage Wasser. Effektivere Techniken können den Trend aufhalten
Ein im November 2000 vorgelegter Bericht der Vereinten Nationen zeigt auf, daß über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und etwa 2,5 Milliarden über keine ausreichenden sanitären Anlagen verfügen. Wird die Nachfrage nach Wasser größer, drohen ernste Konflikte. Daß Sparsamkeit nicht unbedingt die Lebensqualität beeinträchtigt, zeigt das Wassersparprojekt der Stadt New York. Statt weitere Staudämme zu bauen oder Grundwasserleiter zu erschließen, reicht es oft aus, die bereits vorhandene Infrastruktur geschickter zu nutzen. Hier gibt es viele Möglichkeiten: Bessere Methoden zum Aufspüren undichter Stellen im Rohrleitungssystem, sparsamere Waschmaschinen, Tropfbewässerungssysteme oder speziell gezüchtete Pflanzensorten, die mit wenig Wasser auskommen. Auch die Menge Wasser, die von der Industrie genutzt wird, gilt es zu minimieren. Weiterhin stellt sich die Frage, warum das gesamte Wasser Trinkwasserqualität haben muß - für manche Zwecke reicht auch solches minderer Qualität. Abwässer könnten auch für die Industrie, zur Bewässerung von Nutzpflanzen oder sogar zu Ergänzung der Grund- oder Trinkwasservorräte aufbereitet werden. So werden z.B. in Israel 70 % der städtischen Abwässer für Nutzpflanzen verwendet, die nicht der Ernährung des Menschen dienen. Statt weiter nach neuen Quellen zu suchen, müssen Wege gefunden werden, den Bedarf mit derjenigen Menge Wasser zu decken, die zur Verfügung steht. Ebenso entscheidend ist es, die ökologischen Kreisläufe zu schützen, die unerläßlich für das menschliche Wohlbefinden sind.
Mangelware Wasser. Verschwendung bedroht die Lebensgrundlage Wasser. Effektivere Techniken können den Trend aufhalten
Ein im November 2000 vorgelegter Bericht der Vereinten Nationen zeigt auf, daß über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und etwa 2,5 Milliarden über keine ausreichenden sanitären Anlagen verfügen. Wird die Nachfrage nach Wasser größer, drohen ernste Konflikte. Daß Sparsamkeit nicht unbedingt die Lebensqualität beeinträchtigt, zeigt das Wassersparprojekt der Stadt New York. Statt weitere Staudämme zu bauen oder Grundwasserleiter zu erschließen, reicht es oft aus, die bereits vorhandene Infrastruktur geschickter zu nutzen. Hier gibt es viele Möglichkeiten: Bessere Methoden zum Aufspüren undichter Stellen im Rohrleitungssystem, sparsamere Waschmaschinen, Tropfbewässerungssysteme oder speziell gezüchtete Pflanzensorten, die mit wenig Wasser auskommen. Auch die Menge Wasser, die von der Industrie genutzt wird, gilt es zu minimieren. Weiterhin stellt sich die Frage, warum das gesamte Wasser Trinkwasserqualität haben muß - für manche Zwecke reicht auch solches minderer Qualität. Abwässer könnten auch für die Industrie, zur Bewässerung von Nutzpflanzen oder sogar zu Ergänzung der Grund- oder Trinkwasservorräte aufbereitet werden. So werden z.B. in Israel 70 % der städtischen Abwässer für Nutzpflanzen verwendet, die nicht der Ernährung des Menschen dienen. Statt weiter nach neuen Quellen zu suchen, müssen Wege gefunden werden, den Bedarf mit derjenigen Menge Wasser zu decken, die zur Verfügung steht. Ebenso entscheidend ist es, die ökologischen Kreisläufe zu schützen, die unerläßlich für das menschliche Wohlbefinden sind.
Mangelware Wasser. Verschwendung bedroht die Lebensgrundlage Wasser. Effektivere Techniken können den Trend aufhalten
Gleick, P.H. (author)
Spektrum der Wissenschaft ; 70-73
2001
4 Seiten, 5 Bilder, 2 Quellen
Article (Journal)
German
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