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Brandschutz-Konzepte gemäß Industriebau-Richtlinie und DIN 18230 - ein Praxisbericht
Wie zahlreiche Brände und ihre Folgen zeigen, erfordern Industriegebäude besondere Schutzmaßnahmen, wobei man für eine rechnerische Ermittlung auf repräsentative statistische Daten angewiesen ist, die es in Deutschland bisher nicht gibt. Brandschutzkonzepte gemäß Industriebau-Richtlinie und DIN 18230 sind dafür nicht ausreichend, wie in ausführlicher Betrachtung der Regelwerke und der Umsetzung gezeigt wird. Dabei wird darauf hingewiesen, dass der direkte kausale Zusammenhang zwischen der Brandlastbestimmung nach DIN und der zulässigen Brandbekämpfungsabschnittsfläche wissenschaftlich nicht begründet ist. Die DIN 18230 stellt keine Risikoberechnungsmethode, sondern eine Teil-Gefährdungsbemessung zur Ermittlung der Feuerwiderstandsdauer dar und reicht für die Festlegung der akzeptablen Brandabschnittsflächen nicht aus. In der IndBauRl dagegen fehlen betriebs- und volkswirtschaftliche Aspekte sowie die Schadenseintrittswahrscheinlichkeits-Betrachtung und die Berücksichtigung von Nebenerscheinungen. Aus den gesetzlichen Vorgaben und den wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Physik und Zeitablauf eines Brandgeschehens wurde eine neue Gliederung eines ganzheitlichen Brandschutzkonzeptes entwickelt, das sowohl die Vorgaben aus der Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wie auch die verschiedenen Sonderbauvorschriften eingeflossen sind, das aber physikalisch ausgerichtet ist.
Brandschutz-Konzepte gemäß Industriebau-Richtlinie und DIN 18230 - ein Praxisbericht
Wie zahlreiche Brände und ihre Folgen zeigen, erfordern Industriegebäude besondere Schutzmaßnahmen, wobei man für eine rechnerische Ermittlung auf repräsentative statistische Daten angewiesen ist, die es in Deutschland bisher nicht gibt. Brandschutzkonzepte gemäß Industriebau-Richtlinie und DIN 18230 sind dafür nicht ausreichend, wie in ausführlicher Betrachtung der Regelwerke und der Umsetzung gezeigt wird. Dabei wird darauf hingewiesen, dass der direkte kausale Zusammenhang zwischen der Brandlastbestimmung nach DIN und der zulässigen Brandbekämpfungsabschnittsfläche wissenschaftlich nicht begründet ist. Die DIN 18230 stellt keine Risikoberechnungsmethode, sondern eine Teil-Gefährdungsbemessung zur Ermittlung der Feuerwiderstandsdauer dar und reicht für die Festlegung der akzeptablen Brandabschnittsflächen nicht aus. In der IndBauRl dagegen fehlen betriebs- und volkswirtschaftliche Aspekte sowie die Schadenseintrittswahrscheinlichkeits-Betrachtung und die Berücksichtigung von Nebenerscheinungen. Aus den gesetzlichen Vorgaben und den wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Physik und Zeitablauf eines Brandgeschehens wurde eine neue Gliederung eines ganzheitlichen Brandschutzkonzeptes entwickelt, das sowohl die Vorgaben aus der Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wie auch die verschiedenen Sonderbauvorschriften eingeflossen sind, das aber physikalisch ausgerichtet ist.
Brandschutz-Konzepte gemäß Industriebau-Richtlinie und DIN 18230 - ein Praxisbericht
Fire protection concepts in accordance with the guidelines for industrial buildings and DIN 18230 - Practical experiences
Siepelmeyer, L. (author)
2002
13 Seiten, 4 Bilder, 2 Tabellen
Article (Journal)
German
Baulicher Brandschutz im Industriebau : Kommentar zu DIN 18230
TIBKAT | 1999
|Baulicher Brandschutz im Industriebau : Kommentar zur DIN 18230
TIBKAT | 2003
|Baulicher Brandschutz im Industriebau : Kommentar zu DIN 18230
UB Braunschweig | 1996
|Baulicher Brandschutz im Industriebau. Welche Änderungen enthält die DIN-E-18230?
Tema Archive | 1996
|Brandschutz - Brandschutz im Industriebau
Online Contents | 1994
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