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Wasserbehandlungsanlage Amsteg beim Bau des Gotthard-Basistunnels. Eine Herausforderung für die Planung im Anlagenbau
Beim Bau des Gotthard-Basistunnels für eine Hochgeschwindigkeitsverbindung der Eisenbahn ist für den 11,4 km langen Abschnitt Amsteg eine Wasserbehandlungsanlage gebaut worden, die das beim Auffahren der Tunnelröhren anfallende Tunnelwasser während der achtjährigen Bauzeit reinigen und kühlen soll, bevor es in den Vorfluter abgegeben wird. Eine Herausforderung war, dass die anfallenden Wassermengen extrem schwanken (bei Wassereinbrüchen bis zu 5760 m3/h) und auch die Zusammensetzung der Schadstoffe (insbesondere Nitrit) und die Temperatur des Wassers ebenfalls stark variieren. Wegen der unsicheren Planungsgrundlagen und der extrem variierenden Auslegungsparameter wurde ein intelligentes Anlagenkonzept mit zwei parallelen Anlagenstraßen unterschiedlicher Anlagenkapazität erarbeitet. Die Anlage besteht aus einer Kombination von Betonbecken und Stahlbehältern, wobei die Nitritbehandlung dreifach realisiert werden kann. Darüber hinaus sind bis zu sieben Kühler vorgesehen. Insgesamt besteht die Anlage aus folgenden Komponenten: Verteilbauwerk, Ölabscheider, Flockung, Absetzbecken, Neutralisation, Nitritbehandlung, Kühlung, Rückhaltebecken, Schlammentwässerung sowie EMSR-Technik. Der Abschluß der Baumaßnahmen ist 2010 geplant.
Wasserbehandlungsanlage Amsteg beim Bau des Gotthard-Basistunnels. Eine Herausforderung für die Planung im Anlagenbau
Beim Bau des Gotthard-Basistunnels für eine Hochgeschwindigkeitsverbindung der Eisenbahn ist für den 11,4 km langen Abschnitt Amsteg eine Wasserbehandlungsanlage gebaut worden, die das beim Auffahren der Tunnelröhren anfallende Tunnelwasser während der achtjährigen Bauzeit reinigen und kühlen soll, bevor es in den Vorfluter abgegeben wird. Eine Herausforderung war, dass die anfallenden Wassermengen extrem schwanken (bei Wassereinbrüchen bis zu 5760 m3/h) und auch die Zusammensetzung der Schadstoffe (insbesondere Nitrit) und die Temperatur des Wassers ebenfalls stark variieren. Wegen der unsicheren Planungsgrundlagen und der extrem variierenden Auslegungsparameter wurde ein intelligentes Anlagenkonzept mit zwei parallelen Anlagenstraßen unterschiedlicher Anlagenkapazität erarbeitet. Die Anlage besteht aus einer Kombination von Betonbecken und Stahlbehältern, wobei die Nitritbehandlung dreifach realisiert werden kann. Darüber hinaus sind bis zu sieben Kühler vorgesehen. Insgesamt besteht die Anlage aus folgenden Komponenten: Verteilbauwerk, Ölabscheider, Flockung, Absetzbecken, Neutralisation, Nitritbehandlung, Kühlung, Rückhaltebecken, Schlammentwässerung sowie EMSR-Technik. Der Abschluß der Baumaßnahmen ist 2010 geplant.
Wasserbehandlungsanlage Amsteg beim Bau des Gotthard-Basistunnels. Eine Herausforderung für die Planung im Anlagenbau
Spanier, J. (author)
WLB - Wasser, Luft und Boden ; 47 ; 22-25
2003
4 Seiten, 6 Bilder
Article (Journal)
German
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