A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Adsorption- und Oxidationsvorgänge bei der In-situ-Aufbereitung von Grundwässern
Der gezielte Einsatz der In-situ-Aufbereitung zur Elimination von Mangan und Eisen aus dem Grundwasser führt zu grundlegenden Veränderungen des Aquifers im Einzugsbereich des Infiltrationswassers. Es bildet sich ein unterirdischer Reaktionsraum (Oxidationszone) aus, in dem Eisen und Mangan oxidiert und abgelagert werden können. Im Anschluss an einen Aufbereitungsversuch mit erfolgreicher Entmanganung und Enteisenung wurden mit Hilfe von Rammkernsondierungen Bodenproben aus dem Reaktionsraum entnommen und mikroskopisch analysiert. Die Ergebnisse geben erstmals einen optischen Eindruck der chemisch-physikalischen Prozesse in der Oxidationszone wieder. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Mangan-Oxidationszone nur im unmittelbaren Brunnenbereich befindet und schon bei etwa einem Fünftel des theoretischen Radius des Oxidationsraumes kaum noch nachzuweisen ist. Eisenoxide sind hingegen auch im brunnenferneren Bereich deutlich am Bodenmaterial erkennbar. Die Entmanganung findet demnach bevorzugt im brunnennahen Bereich statt, während sich eine Enteisenung auch in brunnenferneren Zonen ereignen kann. Da jedoch Manganoxide immer zusammen mit Eisenoxiden auftraten, kann nicht von einer eindeutigen Teilung der Eisen- und Manganoxidationszone ausgegangen werden. Die zeitliche Trennung der Oxidationsprozesse bei denen zunächst Eisen und später Mangan oxidiert wurde, erklärt das Nebeneinander von Eisen- und Manganoxiden in der gleichen Bodenprobe.
Adsorption- und Oxidationsvorgänge bei der In-situ-Aufbereitung von Grundwässern
Der gezielte Einsatz der In-situ-Aufbereitung zur Elimination von Mangan und Eisen aus dem Grundwasser führt zu grundlegenden Veränderungen des Aquifers im Einzugsbereich des Infiltrationswassers. Es bildet sich ein unterirdischer Reaktionsraum (Oxidationszone) aus, in dem Eisen und Mangan oxidiert und abgelagert werden können. Im Anschluss an einen Aufbereitungsversuch mit erfolgreicher Entmanganung und Enteisenung wurden mit Hilfe von Rammkernsondierungen Bodenproben aus dem Reaktionsraum entnommen und mikroskopisch analysiert. Die Ergebnisse geben erstmals einen optischen Eindruck der chemisch-physikalischen Prozesse in der Oxidationszone wieder. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Mangan-Oxidationszone nur im unmittelbaren Brunnenbereich befindet und schon bei etwa einem Fünftel des theoretischen Radius des Oxidationsraumes kaum noch nachzuweisen ist. Eisenoxide sind hingegen auch im brunnenferneren Bereich deutlich am Bodenmaterial erkennbar. Die Entmanganung findet demnach bevorzugt im brunnennahen Bereich statt, während sich eine Enteisenung auch in brunnenferneren Zonen ereignen kann. Da jedoch Manganoxide immer zusammen mit Eisenoxiden auftraten, kann nicht von einer eindeutigen Teilung der Eisen- und Manganoxidationszone ausgegangen werden. Die zeitliche Trennung der Oxidationsprozesse bei denen zunächst Eisen und später Mangan oxidiert wurde, erklärt das Nebeneinander von Eisen- und Manganoxiden in der gleichen Bodenprobe.
Adsorption- und Oxidationsvorgänge bei der In-situ-Aufbereitung von Grundwässern
Adsorption and oxidation procedures during in-situ treatment of groundwater
Henning, A.K. (author) / Meyer, C. (author) / Rott, U. (author)
Das Gas- und Wasserfach. Ausgabe Wasser, Abwasser ; 144 ; 606-613
2003
8 Seiten, 10 Bilder, 2 Tabellen, 6 Quellen
Article (Journal)
German
Entfernung von Nickel aus Grundwässern
Tema Archive | 2006
|Zum Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht von Grundwässern
Tema Archive | 2003
|