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Folienpräsentation. Nach der Darstellung der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH werden Lastprofile erläutert. Lastprofile sind Zeitreihen, die für jede kleinste zu betrachtende Zeiteinheit eines Betrachtungszeitraums einen zugehörigen Verbrauchswert festlegen: Tageswerte für Jahresganglinien und Stundenwerte für Tagesganglinien. Lastprofile werden von Transportkunden (Händlern) benötigt. Dieser bezieht Gas zum Tages- oder Stundenleistungspreis, kann aber die Leistung an der Ausspeisung aus wirtschaftlichen Gründen nicht messen lassen. Die Verfahren zur Ermittlung von Lastprofilen werden auf mehreren Folien erläutert: das einfache und erweiterte analytische Verfahren sowie das synthetische Verfahren. Bei dem analytischen Verfahren wird der Leistungsverlauf einzelner Kunden beziehungsweise Gruppen von oben nach unten als Anteil an der gemessenen Netzlast betrachtet. Das Lastprofil wird nach Lieferung an den Kunden anhand der tatsächlich aufgetretenen Verbräuche ermittelt. Beim synthetischen Verfahren wird der Leistungsverlauf von unten nach oben als zu erwartender Anteil an der gemessenen Netzlast betrachtet. Die Lastprofile werden vor der Lieferung an den Kunden auf der Basis von Analysen der zeitlichen Verläufe gemessener Verbräuche (Vergangenheitswerte) ermittelt. Anschließend werden notwendige Skalierungen der Lastprofile gezeigt. Am Ende der Abrechnungsperiode ermittelt der Netzbetreiber die Differenz zwischen dem tatsächlichen Verbrauch und dem ermittelten Prognosewert des Kunden. Anhand des tatsächlichen Verbrauchs wird der synthetische Lastgang neu errechnet und die sich daraus ergebenden Differenzen bestimmt. Die genaue Ermittlung ist aber erst im Jahr nach der Zählerablesung möglich. Bei der Abrechnung verbleibt die Differenz alleine beim verbundenen Händler des Netzbetreibers. Die Abrechnung von Differenzmengen wird anhand von Beispielen erläutert. Die Grundlagen für die Erstellung von Lastprofilen sind zum Beispiel: eine ausreichende Datenmenge bei den Messungen, die Erhebung muss über das gesamte Betrachtungsgebiet erfolgen und die Daten für die Bildung von Gruppen müssen einfach ermittelbar sein. Einflussfaktoren auf den Gasverbrauch sind unter anderem: Klima, Zeit, Gebäude, Anlage und soziale Faktoren. Abschließend wird eine Auswertung einer Studie zu Lastprofilen vorgestellt. Prinzipiell sind Lastprofile ein geeignetes und preiswertes Verfahren, aber nicht für den Einzelhandel und kleine und mittlere Produktionsbetriebe sinnvoll.
Folienpräsentation. Nach der Darstellung der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH werden Lastprofile erläutert. Lastprofile sind Zeitreihen, die für jede kleinste zu betrachtende Zeiteinheit eines Betrachtungszeitraums einen zugehörigen Verbrauchswert festlegen: Tageswerte für Jahresganglinien und Stundenwerte für Tagesganglinien. Lastprofile werden von Transportkunden (Händlern) benötigt. Dieser bezieht Gas zum Tages- oder Stundenleistungspreis, kann aber die Leistung an der Ausspeisung aus wirtschaftlichen Gründen nicht messen lassen. Die Verfahren zur Ermittlung von Lastprofilen werden auf mehreren Folien erläutert: das einfache und erweiterte analytische Verfahren sowie das synthetische Verfahren. Bei dem analytischen Verfahren wird der Leistungsverlauf einzelner Kunden beziehungsweise Gruppen von oben nach unten als Anteil an der gemessenen Netzlast betrachtet. Das Lastprofil wird nach Lieferung an den Kunden anhand der tatsächlich aufgetretenen Verbräuche ermittelt. Beim synthetischen Verfahren wird der Leistungsverlauf von unten nach oben als zu erwartender Anteil an der gemessenen Netzlast betrachtet. Die Lastprofile werden vor der Lieferung an den Kunden auf der Basis von Analysen der zeitlichen Verläufe gemessener Verbräuche (Vergangenheitswerte) ermittelt. Anschließend werden notwendige Skalierungen der Lastprofile gezeigt. Am Ende der Abrechnungsperiode ermittelt der Netzbetreiber die Differenz zwischen dem tatsächlichen Verbrauch und dem ermittelten Prognosewert des Kunden. Anhand des tatsächlichen Verbrauchs wird der synthetische Lastgang neu errechnet und die sich daraus ergebenden Differenzen bestimmt. Die genaue Ermittlung ist aber erst im Jahr nach der Zählerablesung möglich. Bei der Abrechnung verbleibt die Differenz alleine beim verbundenen Händler des Netzbetreibers. Die Abrechnung von Differenzmengen wird anhand von Beispielen erläutert. Die Grundlagen für die Erstellung von Lastprofilen sind zum Beispiel: eine ausreichende Datenmenge bei den Messungen, die Erhebung muss über das gesamte Betrachtungsgebiet erfolgen und die Daten für die Bildung von Gruppen müssen einfach ermittelbar sein. Einflussfaktoren auf den Gasverbrauch sind unter anderem: Klima, Zeit, Gebäude, Anlage und soziale Faktoren. Abschließend wird eine Auswertung einer Studie zu Lastprofilen vorgestellt. Prinzipiell sind Lastprofile ein geeignetes und preiswertes Verfahren, aber nicht für den Einzelhandel und kleine und mittlere Produktionsbetriebe sinnvoll.
Lastprofile im Bereich HuK und Gewerbekunden: Stand der Technik und Potenziale
Weber, J. (author)
2003
13 Seiten, Bilder
(nicht paginiert)
Conference paper
German
Erdgas Standard - Lastprofile in der Praxis
Tema Archive | 2005
|Aus der Praxis - Individuelle Prognosen für komplexe Lastprofile
Online Contents | 2012
Der Markt für Messstellenbetrieb bei Industrie- und Gewerbekunden bis 2020
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