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Langzeitverhalten von Stahlbeton bei kathodischem Korrosionsschutz
Der kathodische Korrosionsschutz (KKS) hat sich im Bauwesen erst in den letzten 15 Jahren durchgesetzt, vor allem bei Bauwerken an der Küste und im Verkehrswegebau, die mit Salz belastet sind. Langzeitmessungen zeigen nun, dass sich das Verfahren bewährt: An der Sillbrücke und der Nößlachbrücke bei Innsbruck wurde sowohl kontinuierliche Schutzstrom gemessen als auch Proben des KKS-überdeckenden Spitzbetons untersucht. Beide Brücke zeigten keine optisch erkennbaren Schäden. Je zwei Bohrkerne aus drei Untersuchungsstellen weisen eine minimale Carbonatisierungstiefe und eine Haftzugfestigkeit von weit über den geforderten 1m5 N/mm2 auf. Erstmals konnte zudem der Zusammenhang zwischen der abnehmenden Chloridkonzentration an der alten Betonoberfläche und der Zunahme derselben im Spritzbeton nachgewiesen werden. Damit wurde die langfristige Wirkungsweise der KKS bewiesen und das Phänomen der Chloridwanderung bestätigt. Über die Betriebsjahre betrachtet konnte der Schutzstrom deutlich reduziert werden, ohne dass neue Korrosionsstellen entstanden, bei der gschützten Bewehrung konnte zudem eine Verminderung des Chloridgehaltes durch Polarisierung beobachtet werden. Das Verfahren erweist sich damit als sehr wirkungsvoll hinsichtlich der Verlängerung der Lebensdauer und zudem als sehr wirtschaftlich.
Langzeitverhalten von Stahlbeton bei kathodischem Korrosionsschutz
Der kathodische Korrosionsschutz (KKS) hat sich im Bauwesen erst in den letzten 15 Jahren durchgesetzt, vor allem bei Bauwerken an der Küste und im Verkehrswegebau, die mit Salz belastet sind. Langzeitmessungen zeigen nun, dass sich das Verfahren bewährt: An der Sillbrücke und der Nößlachbrücke bei Innsbruck wurde sowohl kontinuierliche Schutzstrom gemessen als auch Proben des KKS-überdeckenden Spitzbetons untersucht. Beide Brücke zeigten keine optisch erkennbaren Schäden. Je zwei Bohrkerne aus drei Untersuchungsstellen weisen eine minimale Carbonatisierungstiefe und eine Haftzugfestigkeit von weit über den geforderten 1m5 N/mm2 auf. Erstmals konnte zudem der Zusammenhang zwischen der abnehmenden Chloridkonzentration an der alten Betonoberfläche und der Zunahme derselben im Spritzbeton nachgewiesen werden. Damit wurde die langfristige Wirkungsweise der KKS bewiesen und das Phänomen der Chloridwanderung bestätigt. Über die Betriebsjahre betrachtet konnte der Schutzstrom deutlich reduziert werden, ohne dass neue Korrosionsstellen entstanden, bei der gschützten Bewehrung konnte zudem eine Verminderung des Chloridgehaltes durch Polarisierung beobachtet werden. Das Verfahren erweist sich damit als sehr wirkungsvoll hinsichtlich der Verlängerung der Lebensdauer und zudem als sehr wirtschaftlich.
Langzeitverhalten von Stahlbeton bei kathodischem Korrosionsschutz
Wietek, B. (author)
Beton- und Stahlbetonbau ; 98 ; 569-570
2003
2 Seiten, 3 Bilder, 3 Quellen
Article (Journal)
German
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