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Erweiterung und Erneuerung des Gasspeichers Huntorf
Die EWE Aktiengesellschaft betreibt in Huntorf/Wesermarsch und in Nüttermoor, einem Stadtteil von Leer/Ostfriesland, Erdgasspeicher, die beide zurzeit erweitert werden. In Rüdersdorf bei Berlin ist ein dritter Erdgasspeicher im Aufbau, der im vergangenen Jahr seinen Solbetrieb aufgenommen hat. Der Gasspeicher in Huntorf wird um die Kavernen K5 und K6 erweitert und erhält zusätzlich komplett neue gastechnische Einrichtungen für die Ein- und Ausspeicherung des Erdgases. Mit der Entscheidung, komplett neue gastechnische Einrichtungen aufzubauen, wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass die vorhandenen Gasbetriebseinrichtungen bereits älter als 25 Jahre waren und das Risiko von Ausfällen immer größer geworden war. Weiterhin hätte für die beiden neuen Kavernen, deren Kopfdrücke ca. 60 bar höher sind als bei den alten Kavernen, eine gastechnische Anlage mit höherer Druckstufe errichtet werden müssen. Ein Problem zu Beginn der Baumaßnahme war auch der notwendige parallele Betrieb der vorhandenen gastechnischen Einrichtungen. Alle Fundamente mussten über Bohrpfähle tiefgeründet werden. Maximal können 450000 m3 Gas ausgespeichert bzw. 150000 m3 bei Auslegungsbedingungen eingespeichert werden. Insgesamt entstand ein moderne flexible Gasanlage, die zukünftigen Abforderungen des Gasmarktes gerecht wird. (Erfahrungsaustausches der Chemiker und Ingenieure des Gasfaches (EAG), Würzburg, D, 18.-19. Sept 2003)
Erweiterung und Erneuerung des Gasspeichers Huntorf
Die EWE Aktiengesellschaft betreibt in Huntorf/Wesermarsch und in Nüttermoor, einem Stadtteil von Leer/Ostfriesland, Erdgasspeicher, die beide zurzeit erweitert werden. In Rüdersdorf bei Berlin ist ein dritter Erdgasspeicher im Aufbau, der im vergangenen Jahr seinen Solbetrieb aufgenommen hat. Der Gasspeicher in Huntorf wird um die Kavernen K5 und K6 erweitert und erhält zusätzlich komplett neue gastechnische Einrichtungen für die Ein- und Ausspeicherung des Erdgases. Mit der Entscheidung, komplett neue gastechnische Einrichtungen aufzubauen, wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass die vorhandenen Gasbetriebseinrichtungen bereits älter als 25 Jahre waren und das Risiko von Ausfällen immer größer geworden war. Weiterhin hätte für die beiden neuen Kavernen, deren Kopfdrücke ca. 60 bar höher sind als bei den alten Kavernen, eine gastechnische Anlage mit höherer Druckstufe errichtet werden müssen. Ein Problem zu Beginn der Baumaßnahme war auch der notwendige parallele Betrieb der vorhandenen gastechnischen Einrichtungen. Alle Fundamente mussten über Bohrpfähle tiefgeründet werden. Maximal können 450000 m3 Gas ausgespeichert bzw. 150000 m3 bei Auslegungsbedingungen eingespeichert werden. Insgesamt entstand ein moderne flexible Gasanlage, die zukünftigen Abforderungen des Gasmarktes gerecht wird. (Erfahrungsaustausches der Chemiker und Ingenieure des Gasfaches (EAG), Würzburg, D, 18.-19. Sept 2003)
Erweiterung und Erneuerung des Gasspeichers Huntorf
Extension and modernization of the gas storage unit Huntorf
Riekenberg, R. (author)
Das Gas- und Wasserfach. Ausgabe Gas, Erdgas ; 145 ; 99-102
2004
4 Seiten, 8 Bilder
Article (Journal)
German