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Konzept zur rechnergestützten Integration von Produktions- und Gebäudeplanung in der Fabrikgestaltung
Aufgrund vielfältiger Wechselwirkungen zwischen Fabrik- und Gebäudeplanung ist die Verbesserung der Schnittstellen ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Planung von Produktionssystemen. Es wurde daher ein Konzept zur rechnergestützten Integration der Gebäude- in die Produktionssystemplanung entwickelt. Schwerpunkte waren dabei die Berücksichtigung von Aspekten der Gebäudeplanung in der Tätigkeit des Produktionsplaners sowie eine Verbesserung der Weitergabe und Nutzung von erarbeiteten Planungsergebnissen. Bei der Beschreibung des Konzeptes wird eine Unterteilung in die erweiterte systemische Unterstützung des Produktionsplaners und in die durchgängige Nutzung von Planungsdaten vorgenommen. Das für eine verbesserte Planung notwendige Nicht-Produktionswissen weist charakteristische Merkmale bzgl. Herkunft und Inhalt auf. Dadurch können Themenfelder und Informationsquellen identifiziert werden, die als Wissensbasis dienen. Für die systematische Abfrage der Daten kann eine Reihe bekannter Mechanismen genutzt werden. Die layoutorientierte Arbeitsweise des Produktionsplaners unterstützt zusätzlich ein spezieller objektbezogener Zugriffsmechanismus auf gespeichertes Planungswissen. Dieses Wissen ist zur Implementierung zusätzlicher Systemfunktionen zur Unterstützung des Planers notwendig. Im Vordergrund stehen Aspekte zur Steuerung der Funktionen durch den Anwender, zur Ausführung unter Nutzung von Produktions- und Nicht-Produktionsinformationen und zur Ergebnisdarstellung und -speicherung. Um die Forderung nach einer durchgängigen Nutzung der Planungsinformationen realisieren zu können, müssen zunächst die charakteristischen Merkmale identifiziert werden. Es wurde dann ein erweitertes Datenmodell zur Produktionssystemplanung entwickelt. Dieses ist durch zusätzliche Informationselemente wie Änderungsbereiche, Querverweise, Gebäudesach- sowie -strukturdaten gekennzeichnet. Mit Hilfe dieses Modells können bedarfsorientiert Informationen für die Gebäudeplanung bereitgestellt werden. Eine Analyse der Nutzergruppen und Informationsflüsse zeigt als Schwerpunkte die Übergabe von Daten zur Gebäudestruktur- und Haustechnikplanung. Wesentliche Aspekte des entwickelten Ansatzes zur Integration von Produktions- und Gebäudeplanung werden anhand von Praxisbeispielen illustriert.
Konzept zur rechnergestützten Integration von Produktions- und Gebäudeplanung in der Fabrikgestaltung
Aufgrund vielfältiger Wechselwirkungen zwischen Fabrik- und Gebäudeplanung ist die Verbesserung der Schnittstellen ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Planung von Produktionssystemen. Es wurde daher ein Konzept zur rechnergestützten Integration der Gebäude- in die Produktionssystemplanung entwickelt. Schwerpunkte waren dabei die Berücksichtigung von Aspekten der Gebäudeplanung in der Tätigkeit des Produktionsplaners sowie eine Verbesserung der Weitergabe und Nutzung von erarbeiteten Planungsergebnissen. Bei der Beschreibung des Konzeptes wird eine Unterteilung in die erweiterte systemische Unterstützung des Produktionsplaners und in die durchgängige Nutzung von Planungsdaten vorgenommen. Das für eine verbesserte Planung notwendige Nicht-Produktionswissen weist charakteristische Merkmale bzgl. Herkunft und Inhalt auf. Dadurch können Themenfelder und Informationsquellen identifiziert werden, die als Wissensbasis dienen. Für die systematische Abfrage der Daten kann eine Reihe bekannter Mechanismen genutzt werden. Die layoutorientierte Arbeitsweise des Produktionsplaners unterstützt zusätzlich ein spezieller objektbezogener Zugriffsmechanismus auf gespeichertes Planungswissen. Dieses Wissen ist zur Implementierung zusätzlicher Systemfunktionen zur Unterstützung des Planers notwendig. Im Vordergrund stehen Aspekte zur Steuerung der Funktionen durch den Anwender, zur Ausführung unter Nutzung von Produktions- und Nicht-Produktionsinformationen und zur Ergebnisdarstellung und -speicherung. Um die Forderung nach einer durchgängigen Nutzung der Planungsinformationen realisieren zu können, müssen zunächst die charakteristischen Merkmale identifiziert werden. Es wurde dann ein erweitertes Datenmodell zur Produktionssystemplanung entwickelt. Dieses ist durch zusätzliche Informationselemente wie Änderungsbereiche, Querverweise, Gebäudesach- sowie -strukturdaten gekennzeichnet. Mit Hilfe dieses Modells können bedarfsorientiert Informationen für die Gebäudeplanung bereitgestellt werden. Eine Analyse der Nutzergruppen und Informationsflüsse zeigt als Schwerpunkte die Übergabe von Daten zur Gebäudestruktur- und Haustechnikplanung. Wesentliche Aspekte des entwickelten Ansatzes zur Integration von Produktions- und Gebäudeplanung werden anhand von Praxisbeispielen illustriert.
Konzept zur rechnergestützten Integration von Produktions- und Gebäudeplanung in der Fabrikgestaltung
Meierlohr, C. (author)
IWB-Forschungsberichte ; 182 ; 1-167
2003
167 Seiten, Bilder, Tabellen, 150 Quellen
Theses
German
Online Contents | 1988
|Digitaler Wegweiser Gebäudeplanung
Wiley | 2001
Wiley | 1999
Architektenvertragshandbuch Gebäudeplanung
UB Braunschweig | 2010
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