A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Inorganic binders for quality cores
Das seit etwa 10 Jahren verfügbare Cordis-Verfahren zur Kernherstellung von Wasserglas-Sandkernen für Aluminium-Kokillenguss besticht durch seine Umweltverträglichkeit aufgrund der Verwendung anorganischer Bindemittel (Cordis: modifiziertes Natriumsilikat) und das hervorragende Entkernungsverhalten. Das Härten der Kerne kann sowohl durch Zufuhr von Warmluft im Kernkasten als auch durch Ester (Wasserglas-Ester-Verfahren) erfolgen, zur Aufbereitung der Formsande (Quarzsand H33 der Körnung AFS 55) genügen konventionelle Sandmischer (Cordis-Zugabemenge 2,0 bis 2,5 %). Die Formsandmischung ist direkt nach Verlassen des Mischers einsatzbereit und muss ansonsten unter Luftabschluss gelagert werden (maximale Lagerfähigkeit nur drei Monate, bei Aufnahme von Feuchtigkeit noch weniger). Das Cordis-Verfahren erfordert Modifikationen am Kernkasten für den Warmluftdurchlass und ein bis etwa 200 Grad C wärmebeständiges Material für den Kernkasten. Während des Gießenvorgangs bilden sich kein Kondensat oder sonstige, bei organisch gebundenen Sanden üblichen Rückstände, was zu erhöhter Produktivität durch Wegfall der häufigen Kokillenreinigung führt. Geruchsbelästigungen und Rauch entstehen bei der Kernherstellung und beim Gießen ebenfalls nicht. Als Beispiel für den erfolgreichen Einsatz des Cordis-Verfahrens wird ein Kern für die Hinterradaufhängung eines Motorrades (Gewicht des Sandkerns 3,8 kg, Aushärtedauer 110 Sekunden) angeführt.
Inorganic binders for quality cores
Das seit etwa 10 Jahren verfügbare Cordis-Verfahren zur Kernherstellung von Wasserglas-Sandkernen für Aluminium-Kokillenguss besticht durch seine Umweltverträglichkeit aufgrund der Verwendung anorganischer Bindemittel (Cordis: modifiziertes Natriumsilikat) und das hervorragende Entkernungsverhalten. Das Härten der Kerne kann sowohl durch Zufuhr von Warmluft im Kernkasten als auch durch Ester (Wasserglas-Ester-Verfahren) erfolgen, zur Aufbereitung der Formsande (Quarzsand H33 der Körnung AFS 55) genügen konventionelle Sandmischer (Cordis-Zugabemenge 2,0 bis 2,5 %). Die Formsandmischung ist direkt nach Verlassen des Mischers einsatzbereit und muss ansonsten unter Luftabschluss gelagert werden (maximale Lagerfähigkeit nur drei Monate, bei Aufnahme von Feuchtigkeit noch weniger). Das Cordis-Verfahren erfordert Modifikationen am Kernkasten für den Warmluftdurchlass und ein bis etwa 200 Grad C wärmebeständiges Material für den Kernkasten. Während des Gießenvorgangs bilden sich kein Kondensat oder sonstige, bei organisch gebundenen Sanden üblichen Rückstände, was zu erhöhter Produktivität durch Wegfall der häufigen Kokillenreinigung führt. Geruchsbelästigungen und Rauch entstehen bei der Kernherstellung und beim Gießen ebenfalls nicht. Als Beispiel für den erfolgreichen Einsatz des Cordis-Verfahrens wird ein Kern für die Hinterradaufhängung eines Motorrades (Gewicht des Sandkerns 3,8 kg, Aushärtedauer 110 Sekunden) angeführt.
Inorganic binders for quality cores
Anorganische Bindemittel für Qualitätskerne
Foundry Trade Journal ; 178 ; 103
2004
1 Seite, 1 Bild, 1 Tabelle
Article (Journal)
English
Wasserglassandverfahren , Kernschießmaschine , Wasserglas-Ester-Verfahren , Härten , Quarzsand , Formstoffaufbereitung , Warmlufttrocknen , Radaufhängung , Motorrad , Umweltverträglichkeit , Aluminiumgusslegierung , Silicat , Phosphat , Entkernen (Gussteil) , Lagerzeit , Kokillenguss , Kernformen , anorganisches Bindemittel