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Normen für Dämmstoffe/Hochbau im Jahre 2004. Was muss der Anwender in Deutschland wissen?
Die EU-Normen für Dämmstoffe gelten seit dem 1.1.2004 zusammen mit den europäischen Prüfnormen und der Konformitätsbewertungsnorm im gesamten Binnenmarkt und damit gilt auch die CE-Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen und den dazugehörigen Produktinformationen. Die für die Verwendung von CE-gekennzeichneten Dämmstoffen notwendigen deutschen Regelwerke liegen ebenfalls vor. Nun muss sich der Anwender in dem gesamten Regelwerk neu orientieren. Für den Anwender sind folgende Fragen, die im Beitrag behandelt werden, wichtig: 1. In welchen Anwendungsgebieten kann welcher Dämmstoff eingesetzt werden? 2. Welche Bemessungswerte der Wärmeleitfähigkeit bzw. des Wärmedurchlasswiderstandes sind bei rechnerischen Nachweisen z.B. im Rahmen der Energieeinsparverordnung einzusetzen? 3. Wie verlässlich sind die Angaben zur Produktqualität im Rahmen der CE-Kennzeichnung und der freiwilligen Produktzertifizierung? 4. Wo und wie sind die erforderlichen Produktinformationen zu finden? Zusammenfassend kann gesagt werden, dass jeder Dämmstoff, für den es eine europäische Produktnorm gibt mit einer CE-Kennzeichnung versehen sein muss. Die CE-Kennzeichnung verfügt über einen anderen Verlässlichkeitsgrad, da die Angaben im Wesentlichen auf der Erklärung des Herstellers beruhen, eine Produktprüfung durch eine Drittstelle nur für wenige Produkteigenschaften gefordert ist und eine laufende Fremdüberwachung nur beim Brandverhalten vorgeschrieben und durchgeführt wird. Die Ergänzung des Nennwertes der Wärmedurchlassfähigkeit in der CE-Kennzeichnung durch einen Bemessungswert für die Wärmeleitfähigkeit nach DIN 4108-4 Kategorie II im Rahmen des Ü-Zeichens ist nur möglich mit dem Erwerb einer allgemeinen Bauaufsichtlichen Zulassung. (ABZ) Die ABZ schreibt auch die Fremdüberwachung der Produkteigenschaften vor, für die es Mindestanforderungen gibt. Die ABZ selbst ist bauaufsichtlich nicht vorgeschrieben.
Normen für Dämmstoffe/Hochbau im Jahre 2004. Was muss der Anwender in Deutschland wissen?
Die EU-Normen für Dämmstoffe gelten seit dem 1.1.2004 zusammen mit den europäischen Prüfnormen und der Konformitätsbewertungsnorm im gesamten Binnenmarkt und damit gilt auch die CE-Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen und den dazugehörigen Produktinformationen. Die für die Verwendung von CE-gekennzeichneten Dämmstoffen notwendigen deutschen Regelwerke liegen ebenfalls vor. Nun muss sich der Anwender in dem gesamten Regelwerk neu orientieren. Für den Anwender sind folgende Fragen, die im Beitrag behandelt werden, wichtig: 1. In welchen Anwendungsgebieten kann welcher Dämmstoff eingesetzt werden? 2. Welche Bemessungswerte der Wärmeleitfähigkeit bzw. des Wärmedurchlasswiderstandes sind bei rechnerischen Nachweisen z.B. im Rahmen der Energieeinsparverordnung einzusetzen? 3. Wie verlässlich sind die Angaben zur Produktqualität im Rahmen der CE-Kennzeichnung und der freiwilligen Produktzertifizierung? 4. Wo und wie sind die erforderlichen Produktinformationen zu finden? Zusammenfassend kann gesagt werden, dass jeder Dämmstoff, für den es eine europäische Produktnorm gibt mit einer CE-Kennzeichnung versehen sein muss. Die CE-Kennzeichnung verfügt über einen anderen Verlässlichkeitsgrad, da die Angaben im Wesentlichen auf der Erklärung des Herstellers beruhen, eine Produktprüfung durch eine Drittstelle nur für wenige Produkteigenschaften gefordert ist und eine laufende Fremdüberwachung nur beim Brandverhalten vorgeschrieben und durchgeführt wird. Die Ergänzung des Nennwertes der Wärmedurchlassfähigkeit in der CE-Kennzeichnung durch einen Bemessungswert für die Wärmeleitfähigkeit nach DIN 4108-4 Kategorie II im Rahmen des Ü-Zeichens ist nur möglich mit dem Erwerb einer allgemeinen Bauaufsichtlichen Zulassung. (ABZ) Die ABZ schreibt auch die Fremdüberwachung der Produkteigenschaften vor, für die es Mindestanforderungen gibt. Die ABZ selbst ist bauaufsichtlich nicht vorgeschrieben.
Normen für Dämmstoffe/Hochbau im Jahre 2004. Was muss der Anwender in Deutschland wissen?
Standards for thermal insulating materials in 2004. What is important for the application in Germany?
Gellert, Roland (author)
2004
6 Seiten, 7 Bilder
Article (Journal)
German
Anwender , Baumwolle , Blähgranulat , CE-Kennzeichnung , DIN-Norm , Energieeinsparung , Euronorm , Flachs , Hanf , harter Integralschaumstoff , Holzfaser , Kork , Mineralwolle , Norm , Perlit (vulkanisch) , Polystyrol , Schaumglas , Wärmedämmstoff , Wärmeleitfähigkeit
Normen für Dämmstoffe-Hochbau im Jahre 2004 - Was muss der Anwender in Deutschland wissen?
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