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Bulgarien - Energiekreuz im Südosten Europas
Bulgarien bereitet sich auf den Beitritt zur EU zum 1. Jan. 2007 vor. Dazu gehört auch der Ausbau der Energiewirtschaft zum 'Energiekreuz des Südostens', dies ist nur möglich unter Beteiligung aus dem Westen, hinsichtlich Know how und Finanzen. Moderne Energiegesetze sind schon erlassen, und der EU-Emissionshandel bietet weitere Möglichkeiten für Anlagenbauer und Energieversorger. Eingangs wird über den gegenwärtigen Zustand der Energieversorgung Bulgariens berichtet: Installierte Kraftwerksleistung 13,1 GW, 2003 Projekte für den Energiesektor mit 1,5 Millionen EUR aufgelegt, Lizenzen mit Auflagen zur Modernisierung von Gasversorgung und Stromversorgung wurden vergeben, das Hochspannungsnetz des staatlichen Stromkonzerns NEK (110 kV bis 750 kV) wurde an das UCTE-Netz angeschlossen und NEK muß sich dem liberalisierten Strommarkt stellen. Die Fernheiznetze in den Städten sind zwar ausgebaut, die Netze aber marode, das Kernkraftwerk muß mit dem EU-Beitritt die veralteten Böcke abschalten und die neuesten modernisieren. Primärenergieträger ist für Bulgarien hauptsächlich die schwfelhaltige Braunkohle im Raum Maritza. Für die Zukunft sind mit Kooperation und/oder Beteiligungen deutscher Unternehmmen Modernisierungs-Investitionen geplant (2 Millionen US Dollar für 2004) mit dem Ausbau als Energiekreuz auch nach Mazedonien (400 kV-Leitung) und Erdgas-Transit. In Diagrammen werden Energieintensität, Brutto-Strom- und Wärmeproduktion und energiebedingte CO2-Emissionen 1990 bis 2003 gezeigt.
Bulgarien - Energiekreuz im Südosten Europas
Bulgarien bereitet sich auf den Beitritt zur EU zum 1. Jan. 2007 vor. Dazu gehört auch der Ausbau der Energiewirtschaft zum 'Energiekreuz des Südostens', dies ist nur möglich unter Beteiligung aus dem Westen, hinsichtlich Know how und Finanzen. Moderne Energiegesetze sind schon erlassen, und der EU-Emissionshandel bietet weitere Möglichkeiten für Anlagenbauer und Energieversorger. Eingangs wird über den gegenwärtigen Zustand der Energieversorgung Bulgariens berichtet: Installierte Kraftwerksleistung 13,1 GW, 2003 Projekte für den Energiesektor mit 1,5 Millionen EUR aufgelegt, Lizenzen mit Auflagen zur Modernisierung von Gasversorgung und Stromversorgung wurden vergeben, das Hochspannungsnetz des staatlichen Stromkonzerns NEK (110 kV bis 750 kV) wurde an das UCTE-Netz angeschlossen und NEK muß sich dem liberalisierten Strommarkt stellen. Die Fernheiznetze in den Städten sind zwar ausgebaut, die Netze aber marode, das Kernkraftwerk muß mit dem EU-Beitritt die veralteten Böcke abschalten und die neuesten modernisieren. Primärenergieträger ist für Bulgarien hauptsächlich die schwfelhaltige Braunkohle im Raum Maritza. Für die Zukunft sind mit Kooperation und/oder Beteiligungen deutscher Unternehmmen Modernisierungs-Investitionen geplant (2 Millionen US Dollar für 2004) mit dem Ausbau als Energiekreuz auch nach Mazedonien (400 kV-Leitung) und Erdgas-Transit. In Diagrammen werden Energieintensität, Brutto-Strom- und Wärmeproduktion und energiebedingte CO2-Emissionen 1990 bis 2003 gezeigt.
Bulgarien - Energiekreuz im Südosten Europas
Lindlahr, Wolf-Jürgen (author) / Schneider, Jörg (author)
BWK. Das Energie-Fachmagazin ; 56 ; 54-57
2004
4 Seiten, 4 Bilder, 1 Tabelle, 7 Quellen
Article (Journal)
German
Bulgarien , Energiewirtschaft (Ökonomie) , Europäische Gemeinschaft , Kraftwerk , elektrische Energieerzeugung , Hochspannungsnetz , Erdgas , Braunkohle , Ferngas , Fernheizung , Fernleitung , Modernisierung , Anlagenbau , Bruttosozialprodukt , Wärmewirtschaft , Kohlekraftwerk , Kernkraftwerk , Wasserkraft , erneuerbare Energie , Kohlendioxid , Schadstoffemission , Gesetz (Recht)
Der Südosten verkehrspolitisch betrachtet
UB Braunschweig | 1941
|DataCite | 1982
Das ist Graz : Die Stadt im deutschen Südosten
UB Braunschweig | 1939
|IuD Bahn | 1994
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