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Bodenverbesserung mit Bindemitteln zur Erhöhung der Scherfestigkeit, Steifigkeit und Erosionsstabilität bei Verkehrsdämmen - ein neues Erdbaukonzept bei Baumaßnahmen der DEGES
Bei großen Straßenbaumaßnahmen wird i.d.R. Massenausgleich angestrebt, das bedeutet, dass alle in den Abtragsbereichen anfallenden Böden im Damm eingebaut und wieder verwendet werden sollen. Böschungen in Auftragsbereichen sollen normalerweise in der Regelneigung 1 : 1,5 geplant und ausgeführt werden. Häufig besitzen die zur Verfügung stehenden Böden keine ausreichende Scherfestigkeit, um ausreichende Standsicherheit für solche Böschungen zu gewährleisten. Nach bisheriger Vergabepraxis wurde die Bindemittelbehandlung von Böden nur zur Verbesserung der Einbaubarkeit durch Reduzierung des Wassergehaltes und zum Erzielen einer Krümelstruktur ausgeschrieben. Ziel bei der Konzeptionierung eines gehobenen Standards war es, die typischen Böden in ihren mechanischen Eigenschaften zu verbessern: (1) die Scherfestigkeit im Hinblick auf globale Standsicherheit sowie Stabilität der Böschungshaut, (2) Erosionsstabilität im Hinblick auf die noch nicht begrünte Böschung, (3) Wasserunempfindlichkeit im Hinblick auf einen kontinuierlichen Bauablauf sowie (4) Tragfähigkeit. Zum Erreichen der Ziele wurden Grundsatzuntersuchungen durchgeführt: Laborversuche, Versuche an Proben sowie Felduntersuchungen mit verschiedenen Parameter. Dabei zeigte sich eine mengenspezifische Abhängigkeit: mit zunehmender Bindmittelgabe steigen Scherfestigkeit und Steifigkeit. Der Reibungswinkel bleibt annähernd unverändert bzw. erfährt nur eine geringfügige Erhöhung. Die Kohäsion nimmt unterlinear zu. Das bedeutet, dass ab einer gewissen Bindemittelmenge keine signifikante Steigerung der Scherfestigkeit mehr erreicht wird.
Bodenverbesserung mit Bindemitteln zur Erhöhung der Scherfestigkeit, Steifigkeit und Erosionsstabilität bei Verkehrsdämmen - ein neues Erdbaukonzept bei Baumaßnahmen der DEGES
Bei großen Straßenbaumaßnahmen wird i.d.R. Massenausgleich angestrebt, das bedeutet, dass alle in den Abtragsbereichen anfallenden Böden im Damm eingebaut und wieder verwendet werden sollen. Böschungen in Auftragsbereichen sollen normalerweise in der Regelneigung 1 : 1,5 geplant und ausgeführt werden. Häufig besitzen die zur Verfügung stehenden Böden keine ausreichende Scherfestigkeit, um ausreichende Standsicherheit für solche Böschungen zu gewährleisten. Nach bisheriger Vergabepraxis wurde die Bindemittelbehandlung von Böden nur zur Verbesserung der Einbaubarkeit durch Reduzierung des Wassergehaltes und zum Erzielen einer Krümelstruktur ausgeschrieben. Ziel bei der Konzeptionierung eines gehobenen Standards war es, die typischen Böden in ihren mechanischen Eigenschaften zu verbessern: (1) die Scherfestigkeit im Hinblick auf globale Standsicherheit sowie Stabilität der Böschungshaut, (2) Erosionsstabilität im Hinblick auf die noch nicht begrünte Böschung, (3) Wasserunempfindlichkeit im Hinblick auf einen kontinuierlichen Bauablauf sowie (4) Tragfähigkeit. Zum Erreichen der Ziele wurden Grundsatzuntersuchungen durchgeführt: Laborversuche, Versuche an Proben sowie Felduntersuchungen mit verschiedenen Parameter. Dabei zeigte sich eine mengenspezifische Abhängigkeit: mit zunehmender Bindmittelgabe steigen Scherfestigkeit und Steifigkeit. Der Reibungswinkel bleibt annähernd unverändert bzw. erfährt nur eine geringfügige Erhöhung. Die Kohäsion nimmt unterlinear zu. Das bedeutet, dass ab einer gewissen Bindemittelmenge keine signifikante Steigerung der Scherfestigkeit mehr erreicht wird.
Bodenverbesserung mit Bindemitteln zur Erhöhung der Scherfestigkeit, Steifigkeit und Erosionsstabilität bei Verkehrsdämmen - ein neues Erdbaukonzept bei Baumaßnahmen der DEGES
Denzer, G. (author) / Hecht, T. (author)
2005
9 Seiten, 11 Bilder
Conference paper
German
Online Contents | 2003
Online Contents | 2003
Meliorationen : (Bodenverbesserung)
Catalogue agriculture | 1912
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