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Bodenaustausch- und Entkernungsmaßnahmen im Rahmen der Infrastrukturmaßnahmen zum Tourismusresort "Alter und Neuer Hafen" in Bremerhaven
Die Seestadt Bremerhaven entwickelt das Gebiet um den Alten und Neuen Hafen, ein innerstädtisch, direkt hinter dem Weserdeich liegendes Areal. Diese ca. 20 ha große Fläche war jahrzehntelang durch industrielle Nutzungen geprägt, wie durch Werften und zugehörigem Gewerbe. Im Rahmen der städtebaulichen Umgestaltung sollen verschiedene Vorhaben wie z.B. Einkaufs- und Erlebniszentrum, Museum, Hotel, Sportboothafen, Gewerbe- und Wohnansiedlungen verwirklicht werden. Im Rahmen vorlaufender Untersuchungen wurden auf dem Areal Kontaminationen, insbesondere durch Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Schwermetalle sowie leichtflüchtige Aromaten (BTEX) festgestellt. Der Untergrundaufbau stellte sich vor Durchführung der im Beitrag beschriebenen Bodenaustausch- und Entkernungsmaßnahmen wie folgt dar: a) Oberflächenbefestigungen (Recyclingmaterial, Schlacken, Pflaster, Betonplatten) bzw. Oberboden, b) Auffüllungsmaterialien (z.T. sicker- bzw. stauwasserführend) inhomogen; i.d.R. Schlacken, Aschen, Bauschutt, Sande und Klei); im Mittel ca. 0,5 m bis ca. 3 m mächtig, innerhalb des Trockendocks bis 8,5 m Tiefe, c) unterirdische Bauwerksreste, d) Klei (Schluffe mit variierenden Ton-, Feinsand- und teils Torfeinschaltungen); > 10 m mächtig, e) Pleistozäne Schmelzwassersande (oberer Grundwasserleiter). Die Bodenaustauscharbeiten erfolgten von Januar 2002 bis Dezember 2005. Dabei wurde überwiegend kontaminiertes Auffüllungsmaterial gegen geeignetes, unbelastetes Bodenmaterial ausgetauscht. Zur Wiederverfüllung kam Füllsand der Kategorie Z0 zum Einsatz.
Bodenaustausch- und Entkernungsmaßnahmen im Rahmen der Infrastrukturmaßnahmen zum Tourismusresort "Alter und Neuer Hafen" in Bremerhaven
Die Seestadt Bremerhaven entwickelt das Gebiet um den Alten und Neuen Hafen, ein innerstädtisch, direkt hinter dem Weserdeich liegendes Areal. Diese ca. 20 ha große Fläche war jahrzehntelang durch industrielle Nutzungen geprägt, wie durch Werften und zugehörigem Gewerbe. Im Rahmen der städtebaulichen Umgestaltung sollen verschiedene Vorhaben wie z.B. Einkaufs- und Erlebniszentrum, Museum, Hotel, Sportboothafen, Gewerbe- und Wohnansiedlungen verwirklicht werden. Im Rahmen vorlaufender Untersuchungen wurden auf dem Areal Kontaminationen, insbesondere durch Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Schwermetalle sowie leichtflüchtige Aromaten (BTEX) festgestellt. Der Untergrundaufbau stellte sich vor Durchführung der im Beitrag beschriebenen Bodenaustausch- und Entkernungsmaßnahmen wie folgt dar: a) Oberflächenbefestigungen (Recyclingmaterial, Schlacken, Pflaster, Betonplatten) bzw. Oberboden, b) Auffüllungsmaterialien (z.T. sicker- bzw. stauwasserführend) inhomogen; i.d.R. Schlacken, Aschen, Bauschutt, Sande und Klei); im Mittel ca. 0,5 m bis ca. 3 m mächtig, innerhalb des Trockendocks bis 8,5 m Tiefe, c) unterirdische Bauwerksreste, d) Klei (Schluffe mit variierenden Ton-, Feinsand- und teils Torfeinschaltungen); > 10 m mächtig, e) Pleistozäne Schmelzwassersande (oberer Grundwasserleiter). Die Bodenaustauscharbeiten erfolgten von Januar 2002 bis Dezember 2005. Dabei wurde überwiegend kontaminiertes Auffüllungsmaterial gegen geeignetes, unbelastetes Bodenmaterial ausgetauscht. Zur Wiederverfüllung kam Füllsand der Kategorie Z0 zum Einsatz.
Bodenaustausch- und Entkernungsmaßnahmen im Rahmen der Infrastrukturmaßnahmen zum Tourismusresort "Alter und Neuer Hafen" in Bremerhaven
Konertz, Klaus (author) / Mücke, Tobias von (author) / Wiemann, Jürgen (author) / Rummell, Ricarda von (author) / Albers, Martin (author)
tis. Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 48 ; 36-38
2006
3 Seiten, 4 Bilder
Article (Journal)
German
Bodenaustausch mit weiterentwickeltem Verfüllbaustoff
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Infrastrukturmassnahmen in Rheinland-Pfalz
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